Wolfram Alpha

Jeder User kennt die so hilfreichen Suchmaschinen im Internet und natürlich kennt auch jeder Google. Doch gerade diese Plattform bekommt nun einen neuen Konkurrenten namens Wolfram Alpha.

Doch worin unterscheidet sich nun Wolfram Alpha von Google?
Der geistige Vater dieses gigantischen Projektes ist der britische Physiker und Mathematiker Stephen Wolfram. Schon sehr früh wurde er als „Wunderkind“ bezeichnet. Seine Genialität scheint sich wirklich als bewiesen herausgestellt zu haben, denn bei seinem Projekt handelt es sich genau genommen um ein mathematisches Softwarepaket das in der Lage ist, Fragen im Web rechnerisch zu beantworten. Der Erfinder von „Mathematica“ arbeitet hierzu mit einem Team von ca. 100 hochqualifizierten Mitarbeitern an der wohl revolutionärsten Suchmaschine.
Die Fragen zu allen beliebigen Themen und Bereichen können sogar in verschiedenen Sprachen gestellt werden. Aus dieser Frage erstellt die Software im Anschluss einen Berechnungs-Term, welches die Ergebnisse herausfiltert.
Ja, die Welt des Wissens ist wohl tatsächlich berechenbar. Zur Berechnung werden, laut Aussage des Teams, Built- In- Algorithmen und eine ständig wachsende Datenbank genutzt. Mit der Funktionalität dieser Methode kann Wolfram Alpha ein gut fundiertes Expertenwissen an ein möglichst breites Spektrum interessierter Menschen aller Berufe oder Bildungsniveaus weitergeben und vermitteln.
Seit dem 16. Mai 2009 ist diese weltweit mit Spannung erwartete Suchmaschine für jeden frei verfügbar.

Bei der Entwicklung von „Mathematica“ hat es sich Wolfram Alpha eindeutig zum Ziel gesetzt, als wichtigster Meilenstein der intellektuellen Leistung in die Geschichte des 21. Jahrhunderts einzugehen. Eine hohe Anforderung!
Mehr als 20 Jahre akribische Forschung und Entwicklung werden nun auf die Probe gestellt. Über 10 Billionen Daten, 50.000 verschiedene Algorithmen sowie die sprachlichen Fähigkeiten von mehr als 1000 Domains sollen von Wolfram Alpha verarbeitet werden und dabei die neue Zeitalter der Web- und Computertechnologie einläuten.

Bleibt bei aller aufwendigen Vorbereitung und wissenschaftlichen Forschungs- und Rechenarbeit sehr zu wünschen, dass dieses bislang einmalige System halten kann was es verspricht. Wir wünschen jedenfalls viel Erfolg!

Weitere Meinungen zu Wolfram Alpha:
Netzwertig.com
Yeebase.com
blog.lilu24.de

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