Was ist Google Wave?

Google verspricht einiges, wenn sich das Gespräch auf das Thema Google Wave lenken lässt. Die einzelnen Details werden aber natürlich wie immer sehr gut geheim gehalten. Nur ein kurzer Blick hinter die Kulissen wurde gestattet. Nun drängen sich für die meisten User sicher gleich einige Fragen auf. Ob das neue Google Wave wirklich so spektakulär ist wie angekündigt wurde, ist sich nur eine von vielen Fragen. Die nächsten Zeilen sollen Ihnen einen kurzen Überblick gewähren. Was ist wohl aus dem Wechselspiel zwischen der Revolution, die Unternehmen erwarten, und dem medialen Hype geworden? Die Testnutzer konnten sich ihr eigenes Urteil bilden.

Wie entwickelte sich Google Wave?

Google Wave ist weithin unter dem äußerst sperrigen Begriff Kollaborationsdienst geführt wurden. Ob die hohen Erwartungen erfüllt wurden, ist eine spannende Frage. Seit der offiziellen Ankündigung wurde dem Spiel immer mehr abverlangt. Dem ist sicher nur sehr schwer gerecht zu werden. Aber das Interesse ist enorm groß, und zwar nicht nur an den exklusiven Einladungen. Auf einem bekannten Aktionshaus im Internet wurden für einen eventuellen Invite sogar schon dreistellige Dollarbeträge geboten. Doch wie sieht Google Wave im Einzelnen aus?
Der Aufbau von Google Wave

Der Einstieg in das neue Google Wave ist gleichermaßen ungewohnt und dennoch einfach. Die Bedienung des Dienstes gestaltet sich grundsätzlich völlig intuitiv. Allerdings muss sich der User auch eine vollkommen neue Kommunikationsform einlassen, auch wenn diese zunächst etwas befremdlich wirkt. Als Wave werden in der Regel die Kommunikationsstränge bezeichnet, die etwa in einem Tread in einem Forum im Internet vorkommen, bezeichnet. Diese ähneln ungefähr einem Baum. Durch sehr viele unterschiedliche Sub-Unterhaltungsstränge, oder auch Wavelets genannt, welche selbst aus sehr vielen einzelnen Nachrichten oder auch Blips bestehen, kann sich eine Wave schnell verästeln. Das geschieht alles während des eigentlichen Gesprächsverlaufs. Allerdings kann es dabei bald zu einer Unübersichtlichkeit kommen, die wirklich so manchen User richtig verwirrt. Hier setzt auch Google Wave wieder an.

Die Maßnahme von Google Wave gegen diese Unübersichtlichkeit

An dieser Stelle setzt Google Wave mit der Playback-Funktion an. Dadurch können die Unterhaltungsstränge noch einmal chronologisch sinnvoll nachgelesen werden. Besonders nützlich ist das natürlich für User, die erst später in eine laufende Wave einsteigen.