vServer Grundlagen

Für viele Webmaster ist es wichtig, dass sie volle Kontrolle über den Server ihrer Webseite haben. Es gibt im Internet viele Angebote über leistungsfähige root-Server mit großer Fetplattenkapazität (ab 40 GB aufwärts), auf denen man dann schalten und walten kann, wie man will.

Doch was, wenn die Webseite eher kleiner ist, und nicht so viel Rechenaufwand braucht? In diesem Fall kann man auf das praktische Angebot eines vServers zugreifen. v steht hierbei für Virtual, und bedeutet, dass der Provider mithilfe einer speziellen Technologie auf einem einzelnen physischen Computer mehrere Server betreibt. D.h. als User dieses vServers teilt man sich die Hardware mit anderen Usern, hat aber dennoch ein für sich eigenständiges Betriebssystem, mit dem man anstellen kann, was man möchte. Man kann den vServer sogar rebooten, ohne dass es die anderen User mitkriegen.

Die Tatsache dass man nur einen Teil eines physikalischen Servers mietet, schlägt sich auch im Preis nieder. Während echte root-Server nicht unter 50€/Monat zu haben sind, kosten vServer (je nach Speicherplatz) nur 5-15€.

Auch Webmaster, die sich mit dem häufig eingesetzten Linux-System nicht auskennen, müssen nicht auf einen vServer verzichten. Gegen einen geringfügig höheren Mietpreis (der durch die Lizenzkosten bedingt ist) kann man seine Webseite auch auf einem Windows Server 2003 hosten lassen. Und wem selbst das zu viel Arbeit ist, kann den Server als “managed” betreiben lassen, d.h. man hat immer noch die komplette Entscheidungsgewalt, allerdings werden anfallende Wartungs- oder Systempflegearbeiten vom Provider übernommen.