Categories
Hosting

Joomla Hosting Vergleich

Die Auswahl eines geeigneten Joomla Hosters ist mittlerweile sehr einfach und unkompliziert geworden. Grund dafür ist die hohe weltweite Popularität des Content Management Systems. Fast alle deutschen Webhoster haben mittlerweile mit Joomla Erfahrung und entsprechend die Server-Funktionalitäten an den Bedarf angepasst. Zur Installation von Joomla benötigt man im Grunde nur 3 Dinge: Einen Apache Webserver mit PHP 5.2.4 (oder größer), eine MySQL Datenbank ab 5.0.4 (oder größer) sowie knapp 10 MB Speicherplatz für die Basisinstallation.

Ein spezieller Joomla-Hoster ist eigentlich nicht mehr notwendig wenn es um die Auswahl eines Hosting-Anbieters geht. Im Folgenden habe ich die Webhoster Goneo, 1und1 und Hosteurope hinsichtlich der Hosting-Pakete und Joomla-Tauglichkeit verglichen.

Tabellarischer Vergleich der Hosting-Angebote

Goneo
Basic L
preisstipp
1und1
Dual Basic
Hosteurope
Medium
Website www.goneo.de www.1und1.de www.hosteurope.de
Speicherplatz 2 GB 4 GB 10 GB
Monatl. Bandbreite
unbegrenzt unbegrenzt unbegrenzt
PHP5
Joomla One Click Installer
Enthaltene Domains
2 1 EXTRAKOSTEN pro DE Domain: € 0,67/mtl.
Domainpreise
MySQL Datenbanken
5 20 10
mod_rewrite & .htaccess
Uptime-Garantie

(Testbericht)
99,9%
(Testbericht)
PHP Memory Limit /max. Arbeitsspeicher
128 MB 60 MB 128 MB
Support
Telefon 0,14 €/Min, E-Mail Support kostenlos Telefon & E-Mail Support kostenlos Telefon & E-Mail Support kostenlos
Einrichtungs-
gebühr
8,95 € 6,60 € 14,99 €
Vertragslaufzeit 12 Monate 12 Monate 6 Monate
Monatl. Grundgebühr 3,95 € 6,99 € 6,99 €
Zum Anbieter mehr-infos mehr-infos mehr-infos
Extras Die ersten 6 Monate keine mtl. Grundgebühr, danach 6,99 €/Mon (Aktionsangebot)

Warum gerade diese?

  • Goneo bietet aktuell sehr günstige Hosting Angebote (Erfahrungsbericht)
  • 1und1 – Bekannter Anbieter für alle möglichen Produkte rund um das Internet. Hosting, Domains, DSL und vieles mehr.
  • Hosteurope bietet sehr hochwertige Hosting-Angebote mit 99.9% Uptime Garantie und niedriger Kundenzahl pro Server(Erfahrungsbericht).

Worauf sollte man bei der Auswahl des Joomla Hosting Anbieters sonst noch achten?

Monatliche Bandbreite

Ein sehr zentraler Aspekt für die Hosting Auswahl ist die monatliche Bandbreite. Gerade wenn ein ambitioniertes Projekt geplant ist, zu dem auch größere Besuchermengen erwartet werden, sollte man ausreichend Bandbreite wählen. Zum Glück bieten viele Hoster mittlerweile aber eine Traffic-Flatrate an. D.h. auch bei einem hohen Trafficvolumen zahlt man nur den monatlichen Mietpreis und darüber hinaus keinen Cent extra.

Statische URLs mit mod_rewrite

Bei der Auswahl des Joomla Hosters sollte darauf geachtet werden, dass mod_rewrite aktiviert ist. Mod_rewrite ist ein Apache Modul zur URL Manipulation, aus dynamischen URLs wie www.meinedomain.de/kategorie.php?typ=12 lassen sich statisch wirkende URLs wie www.meinedomain.de/kategorie/joomla-hosting/ erzeugen. Vor allem aus Suchmaschinensicht bieten statische URLs einen deutlichen Vorteil, da diese anders als bei dynamischen URLs auch Suchbegriffe enthalten können.

One Click Installer

Aufgrund der Popularität von Joomla ermöglichen viele Webhosting-Anbieter die einfache One-Click Installation (wenige Klicks im Admin-Panel und schon ist Joomla vollständig installiert). Dieses Feature ist vor allem für Einsteiger interessant, für Fortgeschrittene aber nicht notwendig da die Joomla Installation sehr einfach ist! Wer Joomla selber installiert hat außerdem mehr Einflussmöglichkeiten auf die Konfiguration.

Enthaltene Domains

Natürlich ist es schön wenn eine oder mehrere Domains bereits im Webhosting Paket enthalten sind. Wenn nicht, sollte man mit mindestens € 0.50 Euro extra pro Monat für eine zusätzliche .de Domain rechnen. Exotische Domainendungen sind in der Regel teurer als die hiesigen .de Domains.

Uptime-Garantie

Unter der Uptime-Garantie versteht man eine garantierte Netzwerk- und Serververfügbarkeit des Hosting Anbieters. Gerade bei E-Commerce-Seiten sind möglichst geringe Ausfallzeiten wichtig, da Ausfallzeiten häufig auch entgangene Einnahmen bedeuten. In Deutschland gibt es nur wenige Anbieter die eine Uptime-Garantie bieten, dazu zählt z.B. Hosteurope.

PHP Memory Limit / max. Arbeitsspeicher

Die PHP Memory Limit Beschränkung betrifft alle Websitebetreiber deren Seiten auf einem Shared Server liegen. Jeder Kunde bekommt neben einen Anteil am Festplattenspeicher auch einen Anteil am Arbeitsspeicher des Servers zugewiesen. Ab ca. 30 MB Arbeitsspeicher kann man mit einem sorgenfreien Betrieb der Joomla-Webseite gerechnet werden. Es gilt aber, je mehr Arbeitsspeicher desto besser. Gerade bei speicherintensiven Anwendungen wie Bildergalerien kann zu wenig PHP Speicher große Probleme verursachen.

Fazit

Der dritte Platz im Rankingvergleich geht aufgrund der hohen Grundgebühr und dem wenigsten Arbeitsspeicher an das Paket Dual Basic von 1und1. Sehr schwer fällt die Wahl zwischen Goneo und Hosteurope, da beide in bestimmten Bereichen klar vorne liegen. Für Goneo sprechen die zahlreichen Inklusivdomains, der One Click Installer und natürlich auch der insgesamt sehr günstige Preis (Preistipp). Hosteurope wiederum überzeugt qualitativ durch die hohe Verfügbarkeit und den kostenlosen Telefon-Support.

Categories
Mobile

Apple iPad: Vor- und Nachteile im Vergleich

Nachdem Apple CEO Steve Jobs am 27. Januar seine neueste Schöpfung namens iPad der Öffentlichkeit präsentiert hat, verbreiteten sich erste Informationen zu der schlanken Kreuzung aus iPhone und iPod Touch wie ein Lauffeuer. Dass nicht alles Gold ist, was glänzt, dürfte klar sein; aber wo genau liegen die Vor- und Nachteile des Apple iPads?

iEverything
Vorteil: Es ist von Apple. Nachteil: Es ist von Apple. Das soll heißen, dass die Integration der Software für das iPad wie am Schnürchen laufen sollte. Sämtliche Programme für das iPhone, die sogenannten „Apps“, werden auch auf dem iPad laufen, und das sogar in deutlich größerem Format. Mit dem iBook-Store hat Apple außerdem einen iTunes ähnlichen Bücherhandel aus der Taufe gehoben, mit dem einzigen Unterschied, dass bei iBooks Bücher anstatt Musiktitel angeboten werden. Dennoch ist die Bedienung laut der Predigt des Steve Jobs typisch Apple, denn „anwählen, kaufen, und runterladen“ klingt nach bewährter, Benutzerfreundlicher Apple-Philosophie.

Dieser Vorteil könnte selbstverständlich auch ein Nachteil sein. Wer sein iPhone mit dem iPad synchronisieren will, muss über iTunes und iBooks vorgehen, kurz: „i“ wohin das Auge blickt. Die Kundenbindung bekommt Apple damit zwar so gut wie kein Zweiter hin, ein fader Beigeschmack der völligen Angewiesenheit auf das Unternehmen aus Cupertino bleibt dennoch.

Ernüchternde Technik
Die spartanische Ausstattung des iPads gibt darüber hinaus auch auf der Seite der Hardware Anlass zur Kritik. So fehlen dem iPad beispielsweise ein USB-Slot sowie die Möglichkeit, den internen 16 bis 64 GB großen Flash-Speicher beispielsweise per Micro-SD-Karte zu erweitern. Ebenso nicht vorhanden ist eine Unterstützung für Adobe Flash, welches unter anderem bei YouTube für die Darstellung der Videos verantwortlich ist. Möchte man mit dem iPad dennoch die Weiten des Internets erkunden, geschieht dies in der Basis-Version des 0,5“ dicken Geräts nur über WLAN – möchte man mobil und gleichzeitig schnell unterwegs sein, wird die Anschaffung einer teureren 3G-Variante des iPads unumgänglich, denn die preiswerteren Modelle unterstützen den UMTS-Standard überhaupt nicht.

Trotz aller Nachteile wird das iPad wahrscheinlich seine Nische finden. Die kinderleichte Bedienung, die etablierte hauseigene Software wie iTunes und demnächst iBooks, sowie die über 140.000 Titel umfassende Softwarebibliothek des iPhones geben dem Apple iPad immerhin eine Menge Rückenwind mit auf den Weg.

Andere Meinungen zum iPad:

Categories
Mobile

Prepaid Surfsticks im Vergleich

Wer nur gelegentlich mobiles Internet nutzen möchte, für den ist ein Prepaid Surfstick ideal. Man entscheidet dann jederzeit selbst, wann man das Internet benutzen möchte und hat die volle Kostenkontrolle. Vor dem surfen einfach das Guthaben auf der Sim-Karte aufladen und schon kann’s losgehen. Am flexibelsten ist dabei eine Tagesflat, da man nur für die Tage zahlt, an denen man tatsächlich online ist.

Wer relativ regelmäßig mobiles Internet nutzt, sollte sich für eine Monatsflat entscheiden. Diese wird bei der Nutzung ab 10-12 Tagen im Monat in der Regel günstiger als eine Tagesflat. Zusätzlich sollte man sich noch das Datenvolumen im Detail anschauen. Ist es verbraucht, wird die Bandbreite am jeweiligen Tag/Monat auf max. 64 kBit/s (Download) und 16 kBit/s (Upload) gedrosselt, was den Surfspass doch deutlich reduziert. Im Folgenden ein Preisvergleich:




Mobiles Internet ist durch den Ausbau der Mobilfunknetze immer einfacher geworden. Durch den neuen schnellen Internetstandard HSDPA können Nutzer mit bis zu 7,2 MBit/s im Internet surfen. Am einfachsten funktioniert das mit einem USB Surfstick, von dem inzwischen auch diverse Prepaid Varianten auf dem Markt verfügbar sind. Diese Prepaid Surfsticks sehen einem normalen USB Stick täuschend ähnlich, sie enthalten aber auch noch einen Einschub für eine SIM-Karte und statt Flashspeicher ist ein Modem in den Stick integriert.