Categories
Tracking WordPress

WordPress Fehlerseiten (404) mit Google Analytics auswerten

Zu einer guten Blogpflege gehört auch das Thema 404-Fehlerseiten. Für einen 404-Fehler gibt es zahlreiche Gründe, hier mal ein Beispiel: Ein älterer Blogbeitrag wird entfernt bzw. die URL geändert. Allerdings wird keine Weiterleitung (Redirect 301) auf den neuen Beitrag gesetzt. Verlinkt nun eine andere Seite auf diesen Beitrag, dann wird in der Regel eine hässliche Fehlerseite ausgegeben:

fehler

Natürlich ist es interessant zu sehen, wie häufig so etwas im eigenen Blog vorkommt. Wer beispielsweise Google Analytics zum Tracking verwendet, kann die Fehlerseiten sehr leicht auswerten

Keine Anpassung des Trackingcodes notwendig!

Im Web habe einige Anleitungen gefunden, bei denen man allerdings den Google Analytics Trackingcode anpassen muss z.B. hier und hier.

Darauf möchte ich allerdings aus Bequemlichkeit verzichten, es geht nämlich auch ohne. Voraussetzung fürs tracken der Fehlerseiten ist, dass der < title >< /title > auf allen 404-Seiten identisch ist. Bei mir wird beispielsweise standardmäßig „Page not found – Om all“ bei allen Fehlerseiten angezeigt.

fehler-title

Google Analytics

In Google Analytics richte ich jetzt einen neuen Bericht „Fehlerseiten“ ein.

setup

Als Dimensionen wähle ich „Seite“ und „Vorheriger Seitenpfad“ aus. Damit erfahre ich zum einen die fehlerhafte Seite. Außerdem lasse ich mir die vorher besuchte Seite anzeigen, also die Seite, die den fehlerhaften Link enthält. Als Werte wähle ich „Seitenaufrufe“, schließlich möchte ich auch erfahren, wie häufig meine Besucher die jeweiligen Fehlerseiten gesehen haben. Zu guter Letzt muss ich noch nach dem Seitentitel filtern, der in meinem Fall „Page not found – Om all“ (genau passend) lautet.

Fertig ist der Bericht

bericht
Jetzt muss ich nur noch die fehlerhaften Links korrigieren.;-)

Categories
Tracking

Meine Erfahrungen mit Clicky – Testbericht

Der Webanalysedienst Clicky (www.clicky.com) erfreut sich auch hierzulande einer stetig wachsenden Beliebtheit. Insbesondere dann, wenn nach günstigen Alternativen zum kostenlosen Dienst von Google Analytics gefragt wird, zählt Getclicky häufig zu den erstgenannten. Ob Getclicky eine brauchbare Alternative darstellt, habe ich mir im Folgenden mal genauer angeschaut:

Anmeldung / Einbau des Trackingcodes

Nach der Anmeldung, muss zunächst ein erstes Webprojekt anlegt werden. Dies klappt ohne Komplikationen, da man lediglich die URL und Zeitzone angeben muss. Sobald das Webprojekt angelegt ist, findet man unter „Preferences“ den entsprechenden „Tracking Code“. Neben einem Standard Trackingcode findet man ähnlich wie bei Google Analytics auch eine asynchrone Codevariante. Diese empfiehlt sich speziell für die Erfassung von Rich Media-Seiten.

Egal für welche Codevariante man sich letztendlich entscheidet, der Java-Script-Code muss auf allen Seiten integriert werden. Wer direkt im Quellcode arbeitet, sollte diesen direkt vor dem schließenden Body-Tag platzieren. WordPress Nutzer können dies komfortabel über das kostenlose Plugin des niederländischen WordPress Experten Yoost de Valk lösen.

Einstellungen für Datenschutz

Getclicky stammt aus den USA, wo Datenschutz bekanntlich nicht so ein großes Themas ist wie in DE. Damit das Getclicky Tracking auch in Deutschland datenschutzkonform arbeitet, muss zusätzlich die IP-Adresse anonymisiert werden. Dies ist im Adminbereich sehr einfach möglich. Diese Änderung wurde speziell für Nutzer in Deutschland eingeführt:

Diese Funktion ist für alle Nutzer verfügbar und findet man unter „preferences“ und „advanced“.

Daten in Echtzeit

Im Gegensatz zu Google Analytics laufen die Daten bei Getclicky in Echtzeit ins System ein und man kann auch live das Klickverhalten verfolgen (über das Spy Dashboard).

Das Dashboard / Funktionen

Ich bin ein großer Fan des Standard-Dashboards, da es sehr übersichtlich anzeigt was gerade auf meiner Seite passiert. Ohne langes Rumklicken werden bereits die wichtigsten Kennzahlen wie Besucher, Aktionen, Absprungraten, Suchanfragen, Links und beliebteste Seiten angezeigt. Sehr schön ist auch der grafische Besuchervergleich zwischen gestern/heute auf Stundenbasis. Wer einen Blog betreibt, kann sich zusätzlich auch die Feedburner Abonnenten anzeigen lassen.

Ziele

Tiefergehende Analysen sind mit Getclicky natürlich auch möglich. Nutzer können Ziele anlegen um beispielweise PDF-Downloads oder auch Google Adwords Kampagnen zu tracken und deren Erfolg zu messen.

Preismodell

Wer Getclicky einfach mal testen möchte, kann dies kostenlos tun. Mit dem kostenlosen Account ist es möglich eine Website mit bis zu 3000 Seitenaufrufen pro Tag zu tracken, die Premiumfunktionen wie Spy, Ziele oder auch Email-Reportings sind dann allerdings deaktiviert. Die günstigste kostenpflichtige Version ist ab $4,99 (ca. 4 EUR) monatlich erhältlich. Wer gleich für ein ganzes Jahr abschließt, erhält den Account inkl. drei zu trackenden Webseiten für $39,99 (ca. 32 Euro). Daneben gibt es noch zahlreiche größere Accounts bis hin zum Whitelabel-Modell für Agenturen.

Fazit

Clicky ist eine gute Alternative zu Google Analytics. Gerade Blogger finden bei Getclicky ohne kompliziertes Setup eigentlich alle notwendigen Trackingmetriken. Wenn man das Preismodell mal mit anderen Trackinglösungen vergleicht, Ausnahme Google Analytics, dann ist Getclicky sehr preiswert da man bereits für 32 Euro Jährlich ein ausgereiftes und verlässliches Trackingssystem erhält.

Bei tiefergehenden Analysen ist allerdings Google Analytics komfortabler. Wer beispielsweise einen Online Shop inkl. Funnel und Pfadanalysen tracken möchte, dem empfehle ich weiterhin Google Analytics zu nutzen.

Categories
WordPress

Die besten WordPress Backup Plugins finden! Meine Empfehlungen

Ein regelmäßiges Backup des eigenen WordPress Blogs ist ein Muss! Verzichtet man auf ein Backup und die Inhalte sind plötzlich weg (Website Umzug, Update, Seite gehackt etc..), dann bleibt einem im Grunde nur die mühsame Rekonstruktion der Inhalte mittels der Wayback Machine oder dem Google Cache.

Doch es gar nicht so einfach das richtige Plugin zu finden. Wer bei WordPress.org nach Backup Plugins sucht, erhält zahlreiche Vorschläge. Im Folgenden daher ein paar Tipps worauf man bei der Auswahl des Plugins achten sollte und im Anschluss noch eine Vorstellung der bekanntesten Plugins.

Worauf sollte man beim Backup-Plugin achten?

  • Export Funktion: Es ist nicht sinnvoll, das Backup auf dem gleichen Server zu speichern wie die WordPress Installation. Sonst verliert man im Worst Case beides. Daher sollte das Plugin einen Export (E-Mail, Download, Cloud-Dienst) besitzen.
  • Scheduler: Damit man das regelmäßige Backup nicht vergisst, sollte das Plugin die Möglichkeit besitzen, dies zu automatisieren.
  • Trennung zwischen Datenbank und File Backup (optional): Da jeder neue Blogeintrag, Kommentar etc. eine Änderung in der Datenbank zur Folge hat, sollte man diese besonders häufig (täglich/mindestens wöchentlich) sichern. Veränderungen am Theme bzw. die Installation eines neuen Plugins nimmt man ja eher seltener vor und benötigt daher nicht unbedingt ein tägliches Backup. Ein File-Backup, welches alle Uploads, Plugins und Themes enthält, kann bei einem fotolastigen Blog auch leicht mehrere hundert MB groß sein, während die Datenbank meist maximal ein paar MB groß ist. Wer das Backup automatisiert an einen Cloud-Dienst schickt, kann diesen Tipp ignorieren. Wer sich allerdings “Old-School” das Backup per E-Mail zuschicken lässt, sollte das Backup ggf. trennen.

Vorstellung von Backup-Plugins

    1. BackWPup

BackWPup ist ein sehr mächtiges Backup Plugin mit dem man praktisch alles sichern kann. Download unter http://wordpress.org/plugins/backwpup/

Features:

  • Backup der gesamten WordPress Installation & Datenbanken möglich (zusammen oder einzeln)
  • Ausschließen von Teilbereichen möglich: Einzelne Tabellen, ungenutzte Themes kann man beim Backup ausschließen, gleiches gilt einzelne /uploads/-Folder.
  • Export per E-Mail, FTP oder Cloud-Dienste wie Dropbox und Amazon
  • Scheduler: stündlich, täglich, wöchentlich, monatlich
  • Unterstützt Multi-Site Installationen
  • Plugin ist kostenlos / Weitere Funktionen bietet die kostenpflichtige Premiumversion

backWPup

    2. WP-DB-Backup

WP-DB-Backup ist ebenfalls ein kostenloses Backup-Plugin. WP-DB-Backup erstellt allerdings nur Datenbank-Backups der zentralen WordPress Tabellen sowie aller anderen Tabellen (deiner Wahl) die sich in der gleichen Datenbank wie die WordPress Installation befinden. Download unter http://wordpress.org/extend/plugins/wp-db-backup/

Features:

  • Nur Sicherung der Datenbank
  • Backup-Optionen: DB-Backup auf Server speichern, Download oder per E-Mail verschicken
  • Geplante Sicherung: stündlich, täglich, wöchentlich möglich
  • !! Laut Plugin Verzeichnis bei WordPress.org wurde das Plugin schon seit mehr als 2 Jahren nicht mehr aktualisiert, so dass es zu Problemen mit künftigen WordPress Versionen führen kann!
  • !! Kein Support, auch nicht mittels WordPress Forum

wp-db-plugin

    3. Backup

Das Plugin erscheint als erstes wenn man bei WordPress.org nach Backup Plugins sucht. Download unter http://wordpress.org/plugins/backup/

Features:

  • Ermöglicht es Files und Datenbanken zu backupen
  • Kann Plugins und Upload Folder ausschließen
  • Scheduler mit täglichen Folder ausschließen
  • Wöchentlichen Backups
  • Speicherung lokal oder bei Google Drive
  • !! Kein Dropbox oder Amazon Export möglich

backup-plugin

Fazit

Die Verwendung eines Backup Plugins ist für Blogger Pflicht! Von den Funktionalitäten überzeugt mich das erstgenannte BackWPup am meisten.

Tipp für Notfälle: Backup beim Hosting-Anbieter

Schon bei der Auswahl der Hosting Anbieters sollte man darauf achten, dass das Paket auch ein regelmäßiges Backup enthält. So enthalten viele Hosting Pakete tägliche Backups (mindestens wöchentliche Backups), welche dann einige Tage vorrätig sind (Beim Ausfall der Seite ist also eine schnelle Reaktion erforderlich!).

Categories
Hosting

Erfahrungen mit Host Europe – Testbericht

Im Folgenden Test berichte ich von meinen Erfahrungen mit Hosteurope, deren Hosting-Pakete ich nun schon seit knapp 10 Jahren bei verschiedensten Webprojekten einsetze.

Auswahl des Hosting-Angebots

Tarif: Basic (Früher Webpack M)

Die Hostingpakete von Host Europe beginnen ab einem Preis von € 3,99 monatlich. Der günstige Basic-Tarif enthält bereits PHP und MySQL-Datenbanken, mit denen der Betrieb von dynamischen Webseiten, WordPress-Blogs und Foren möglich wird. Neben PHP5 sind ab diesem Paket auch die Skriptsprachen Ruby, Python und eigene CGI-Skripte verfügbar. NEU seit 2012: Die Anpassung der Rewrite-Rules/.htaccess ist nun auch mit dem Basic-Tarif möglich. Mittels .htaccess können URLs in sogenannte sprechende URLs umgewandelt werden, welche von Suchmaschinen bevorzugt werden.

URL ohne .htaccess: www.meine-domain.de?p=123
URL mit .htaccess: www.meine-domain.de/wordpress-erfahrungen/

Tarif: Medium (Früher Webpack L)

Das größere Medium-Paket unterstützt schon seit vielen Jahren die Anpassung der Rewrite-Ruses/.htaccess. Aus diesem Grund hatte ich mich für dieses Paket entschieden. Für monatlich 6,99€ erhält man 10 Datenbanken, 10 GB Speicherplatz und 128 MB Arbeitsspeicher (PHP Memory Limit). Sollte das Paket einmal nicht ausreichen, kann man im Kundenkonto ganz einfach auf ein leistungsfähigeres Hosting-Paket (z.B. Premium oder Supreme) oder einen WebServer Basic (1 GB Arbeitsspeicher) umsteigen.

Domains

Domains sind bei Hosteurope nicht im Paket enthalten. Es entstehen Mehrkosten von € 0,67 pro Monat bei einer .DE-Domain. Andere Domainendungen wie beispielsweise .COM sind ab € 1,00 monatlich erhältlich (verfügbare Domainendungen/Preise in der Übersicht).

CMS Auswahl & Installation

Ab dem Webpack M ist der Betrieb der bekannten Content Management Systeme wie WordPress, Joomla, Drupal, Typo3 oder auch Foren wie phpBB bei Hosteurope möglich. Für Drupal, WordPress und phpBB stellt Hosteurope zusätzlich einen sogenannten Easy Application Installer bereit, d.h. das CMS kann im Abdminbereich mit wenigen Mausklicks installiert werden. Joomla und Typo3 muss man selbst installieren, aber auch dass ist dank zahlreicher Anleitungen im Web kein großes Problem.

Als Alternative zu den klassischen CMS, bietet Hosteurope einen einfachen Homepagebaukasten an mit dem man auch ohne Programmierkenntnisse schnell und einfach Webseiten erstellen kann (Ab Webpack L). Der WebBuilder ist natürlich nicht ganz so flexibel wie ein CMS, man kann aber aus insgesamt 30 verschiedenen Vorlagen das passende Design auswählen.

Zugesicherter Skriptspeicher

Der erlaubte Speicherplatzverbrauch eines PHP-Scripts (PHP Memory-Limit) liegt beim Webpack L bei 128 MB und reicht damit locker für ein CMS wie WordPress (Minimum 32 MB), Drupal oder Joomla.

Test der Server-Verfügbarkeit

Laut Hosteurope wird eine Server-Verfügbarkeit von 99,9% garantiert. Ich habe ein Medium-Paket diesbezüglich getestet. Bei der getesteten Website handelt es sich um einen WordPress-Blog mit knapp 25.000 Besuchern /50.000 Seitenaufrufen monatlich, wobei in Spitzenzeiten ca. 10-20 Besucher gleichzeitig auf die Website zugreifen. Für den Test der Server-Verfügbarkeit habe ich das Tool Pingdom.com genutzt. Dabei wird die Website automatisch einmal pro Minute von verschiedenen Standorten weltweit abgefragt:

Im Zeitraum 17.08.12 bis 16.09.12 hat das Tool eine Uptime von 100% gemessen, es gab nur 1 kürzeren Ausfall von weniger als 1 Minute. Die Response-Time liegt bei durchschnittlich 524 Millisekunden, ebenfalls ein sehr guter Wert. Bei der Response-Time Messung muss zusätzlich erwähnt werden, dass Pingdom die Tests von Servern ausführt, die über ganz Europa, die USA und Kanada verteilt sind. Betrachtet man nur europäische Standorte (u.a. Düsseldorf, Frankfurt, London, Lissabon und Prag) benötigt der Server für die Beantwortung im Durchschnitt weniger als 450 Millisekunden.

Backups

Mit dem sogenannten “Backup on the fly” kann man alle Daten (Webspace, Email-Konten und Datenbanken) jederzeit in einem Zip-Archiv sichern und runterladen. Zusätzlich werden die Daten der Webpräsenz durch ein automatisches Server-Backup täglich gesichert und sind dann einige Tage vorrätig.

Support

Zu erwähnen ist, dass der Support per Telefon (rund um die Uhr) und Email bei Hosteurope kostenlos ist. Dank der umfangreichen FAQs und des Hilfeforums konnte ich aber in der Vergangenheit weitgehend ohne Supportanfragen auskommen. Eine kürzlich aufgetretene Supportanfrage per Email wurde innerhalb von 4 Stunden beantwortet/gelöst, wobei zu erwähnen ist, dass die Anfrage am Wochenende gestellt wurde.

Fazit

Hosteurope ist zwar nicht der günstigste Hoster, dies wird meiner Meinung nach aber wieder durch die sehr zuverlässigen und leistungsfähigen Server ausgeglichen. Mit der Qualität des Medium-Tarifs bin ich sehr zufrieden, das Paket ist ideal für den Betrieb von Blogs, Foren und Unternehmensseiten kleinerer bis mittlerer Größe.

Categories
Mobile

Was ist eigentlich WhatsApp? Ein Guide für Einsteiger

WhatsApp gehört zu den beliebtesten Apps auf Smartphones und ist eine kostengünstige Alternative zur SMS. Mit der App lassen sich kostenlos Nachrichten mit Bildern und Videos an Kontakte aus dem eigenen Telefonbuch versenden. Für die Übertragung wird eine aktive Datenverbindung benötigt und das funktioniert sowohl über das Mobilfunknetz als auch über WLAN-Netze, auf die der Smartphone-Besitzer zugreifen kann. Zu dem fast unschlagbaren Preis-Leistungs-Verhältnis von 0,89 Euro nach dem ersten Jahr kommt die einfache Bedienung hinzu: Um einen Kontakt hinzuzufügen, muss der Anwender sich nicht mühselig eine unbekannte Ziffernkombination merken – die Telefonnummer ist die Kontaktnummer. Alle im eigenen Telefonbuch vorhandenen Kontakte, die WhatsApp auf ihrem Smartphone installiert haben, werden automatisch als Kontakt in der App angezeigt. Demzufolge können nur Nachrichten an Personen verschickt werden, die auch WhatsApp auf ihrem Gerät installiert haben. Der sehr niedrige Preis und das die Telefonnummern der eigenen Kontakte als Kontaktadresse dient, sind der Grund dafür, warum WhatsApp immer populärer wird.

WhatsApp wird immer mehr zur Konkurrenz für Facebook

Die Popularität von WhatsApp ist sogar so groß, dass die kleine App sogar als ernsthafte Konkurrenz zu Facebook gilt. Das Interesse an Facebook scheint langsam zu erschöpfen: Schwindendes Interesse am Teilen außerhalb des Freundeskreises und uninteressante Inhalte sind Gründe dafür, warum die App WhatsApp auf Mobilgeräten wesentlich beliebter als die Facebook-App ist. Besonders Jugendliche wenden sich immer WhatsApp zu, um mit ihren Freunden in Kontakt zu bleiben.

Auf welchen Betriebssystemen läuft WhatsApp?

Mit der steigenden Beliebtheit wurde die App auf immer mehr mobile Betriebssysteme portiert. Zu den bekanntesten Systemen gehören Apple IOS, Google Android, Windows Phone 7 und 8. Außerdem wurde sie für das Black Berry OS, Symbian und Nokia S40 angepasst. Ebenso funktioniert WhatsApp auch auf Tablets, die diese Betriebssysteme unterstützen. Darunter fällt zum Beispiel das sehr bekannte iPad oder Android-Tablets.

Wieviel kostet WhatsApp?

WhatsApp steht im Google Play Store kostenlos zum Herunterladen bereit. Im iTunes App Store wird eine einmalige Gebühr fällig. Wer die App zum ersten Mal installiert, kann WhatsApp die nächsten 12 Monate kostenlos benutzen. Nach dem ersten Jahr wird sie kostenpflichtig. Für Besitzer eines Android-Smartphones oder iPhones kostet ein Jahr WhatsApp 0,89 Euro. Wer plant, WhatsApp über mehrere Jahre zu nutzen, der kann ein Abo über einen längeren Zeitraum von bis zu 5 Jahren abschließen und spart etwas Geld. Ein weiterer wichtiger Aspekt betrifft die Sicherheit der mobilen Kommunikation – davon ist auch WhatsApp betroffen. Wer die App nutzen möchte, muss ihr Zugriff auf das komplette eigene Telefonbuch gewähren. Dies betrifft nicht nur Kontakte, die auch WhatsApp nutzen, sondern vollständig alle Kontakte im Telefonbuch.

Alternativen zu WhatsApp

Diejenigen, die vielleicht aus Sicherheitsbedenken die App nicht nutzen oder gar kein Geld ausgeben möchten, für die gibt es einige nicht so bekannte Alternativen. Die App „Viber: Free Calls & Messages“ ermöglicht neben dem versenden von Nachrichten auch das Telefonieren per Voice over IP. Ganz bekannt und für die meisten Smartphones verfügbar, ist Skype: Neben den bekannten Telefoniefunktionen kann mit dieser App auch kostenlos gechattet werden. Von Samsung gibt es die Alternative ChatOn, welche kostenlos ist, aber Werbung einblendet. Wie bei WhatsApp werden Kontakte über das Telefonbuch abgeglichen. Nachteil ist, dass diese App noch keine allzu große Verbreitung gefunden hat.

Fazit

SMS war gestern: WhatsApp ist eine gute Alternative für das kostenlose Verschicken von SMS-Nachrichten. Zwar wird jährlich eine Gebühr fällig, aber dafür bleibt der Anwender von Werbung verschont. Ehemalige SMS-Vielschreiber zahlen gerne diesen günstigen Preis und auch für alle anderen ist die App empfehlenswert.

Categories
Hosting

Hosting Erfahrungen mit FatCow: Testbericht

Der Hosting-Anbieter FatCow wurde im Jahr 1998 gegründet und bietet Shared-Hosting für kleinere Unternehmen sowie Einzelpersonen an, die zu einem sehr erschwinglichen Preis ein Webhosting-Paket suchen. Im folgenden Testbericht, berichte ich über meine Erfahrungen mit Fatcow:

Features

Das Hosting weicht nicht grundlegend von anderen US Hostern ab. Fatcow bietet die Skriptsprachen PHP 4, PHP 5 und Python. Zudem erhält das Hostingpaket eine unbegrenzte Zahl an MySQL Datenbanken und E-Mail-Konten. Gleiches gilt für Speicherplatz und Bandbreite, welche ebenfalls unbegrenzt ist.

Domains

Im Hostingpaket ist bereits eine Domain enthalten. Pro Paket können unbegrenzt viele Domains hinzu gebucht werden. Zusatzdomains sind ab $ 9,99 (.net) und 14,99 (.com) erhältlich. DE-Domains können ebenfalls gebucht werden, sind allerdings mit einem Jahresbeitrag von knapp $40 nicht gerade günstig. Eine anonyme Domainregistrierung (Sogenanntes Domain Privacy) kostet jährlich $9,99 extra.

One-Click-Installer

Mit dem One-Click Installer, bei Fatcow „Script Barn“ genannt, lassen sich CMS wie WordPress, Joomla oder Forensysteme wie phpBB oder Bildergalerien wie Gallery2 in wenigen Minuten installieren. Daneben enthält der Installer noch diverse Umfrage und Counter Tools. Das bekannte Drupal CMS fehlt allerdings in der Liste und muss ggf. von Hand installiert werde. Der Installer ist sehr anfängerfreundlich und leicht zu bedienen.

Verfügbarkeit

Mit dem bekannten Server Monitoring Tool Pingdom habe ich eine Testdomain im Minutentakt hinsichtlich der Verfügbarkeit abgefragt. Im Testzeitraum Februar 2013 lag die Verfügbarkeit bei 99,86. Es gab allerdings 30 kurze Ausfälle, mit einer gesamten Ausfallzeit von 55 Minuten.

Die Response Time (Antwortzeit des Servers) lag im Durchschnitt bei 1.723 Millisekunden, ein durchschnittlicher Wert.

Support

Support ist für Kunden über eine Ticketsystem (E-Mail) oder via Live Chat möglich. Für Kunden in den USA gibt es zusätzlich eine kostenlose Telefonhotline (24/7). Bei technischen Fragen ist aber das Ticketsystem erste Wahl.

Preise

Da es bei Fatcow nur einen einzigen Tarif gibt, lässt sich der Preis recht schnell abhaken. Für $49 jährlich, dies entspricht $4 monatlich (oder beim aktuellen Umrechnungskurs im April 2013 knapp 3 Euro) erhält man das Hosting. Als kleinen Bonus erhält der Neukunde diverse Werbegutscheine für Google Adwords ($100), Yahoo ($25) und Facebook Advertising ($50).

Fazit

FatCow ist der günstigste US-Hostinganbieter den ich persönlich kenne. Empfehlen kann ich den Anbieter insbesondere für Hosting- Einsteiger, die für sehr wenig Geld ein Hosting-Paket in den USA suchen. Wer sehr viel Wert auf Performance und Server-Verfügbarkeit legt, findet aber für ein paar Dollar mehr, z.B. mit Hostgator, einen Hostinganbieter mit deutlich niedrigeren Ausfallzeiten.

Categories
Trends

Was sind eigentlich Bitcoins?

Bitcoins werden im globalen Internet-Zahlungsverkehr immer populärer. Sinn und Zweck der neuen Zahlungsmethode ist es, die Vorteile von anonymen Bargeldzahlungen mit elektronischen Überweisungen zu kombinieren. Um an dem Netzwerk teilnehmen zu können, müssen Nutzer einem gesonderten Bitcoin-Client beitreten. Kryptografische Schlüsselkombinationen belegen den tatsächlichen Geldbesitz. Insofern wird jede getätigte Transaktion in dem Internetprotokoll erfasst, so dass der reale Kontostand jederzeit gedeckt ist. Außerdem hat sich die neue Währungseinheit bisher als fälschungssicher bewiesen. Im Folgenden daher ein paar grundlegende Details zu den Bitcoins:

Bitcoin Mining: Wie werden Bitcoins erzeugt?

Bitcoins werden von den Nutzern in einem komplizierten Verfahren namens „Bitcoin Mining“ selbst erstellt. Wörtlich übersetzt bedeutet Bitcoin Mining nichts anderes als “Geld machen”. Damit allerdings ein unkontrollierbarer Missbrauch ausgeschlossen ist, sind die Regeln für das virtuelle Gelddrucken klar definiert. Bei 21 Millionen erzeugten Bitcoins soll Schluss sein, davon wurde bisher ca. die Hälfte erstellt. Damit unterscheidet sich das System von den realen Gelddruckmöglichkeiten, die bei Papier- und Münzgeld üblich sind. Um in das Geschäft einsteigen zu können, sollte der Nutzer über einen sehr leistungsstarken PC verfügen. Beim Bitcoin Mining werden einzelne Blöcke, die ihrerseits aus Hashes bestehen, errechnet. Mit jedem berechnetem Block erhält der Nutzer 50 Bitcoins gutgeschrieben. Insoweit insgesamt 21.000 Blöcke errechnet wurden, wird die Summe halbiert. Vor allem Grafikprozessoren sind in der Lage, mehrere 32-Bit-Befehle zu analysieren. Professionelle Miner haben daher spezielle PCs konstruiert, die mit mehreren hochwertigen Grafikkarten ausgerüstet sind. Alternativ können sich Nutzer auch einem Pool-Mining anschließen. Solche Pools bilden sich aus vielen einzelnen Teilnehmern, so dass einzelne Blöcke errechnet werden können. Der Verdienst wird allerdings durch die Anzahl der Teilnehmer aufgeteilt.

Kann ich Bitcoins auch kaufen?

Neben dem Mining können Bitcoins auch auf ganz unterschiedliche Art und Weise erworben werden. Zum einen können Bitcoins über spezielle Börsen gekauft werden. Der erste deutsche Bitcoin Handelsplatz ist bitcoin.de. Über den Dienst können sowohl Euro als auch Dollar oder andere Währungen in Bitcoins eingetauscht werden. Einige Nutzer werden dieses Verfahren noch aus Urlaubszeiten kennen, als sie Reiseschecks in die Landeswährung eingetauscht haben. Ebenfalls möglich ist der Kauf über Auktionsplattformen wie eBay.

Viele Nutzer fragen sich, ob auch ein Kauf via PayPal möglich ist. In den meisten Fällen wird von den Börsen eine Bezahlung über PayPal nicht angeboten. Der Grund liegt darin, dass in der Vergangenheit betrügerische Handlungen durchgeführt wurden. Käufer können bei Paypal nach Abschluss der Transaktion das Geld zurückbuchen lassen. Sie hatten als Begründung dem Verkäufer betrügerische Absichten nachgesagt, obgleich sie selbst die eigentlichen Betrüger waren.

Wie errechnet sich der Wert der Bitcoins?

Bitcoins sind mittlerweile fester Bestandteil von Online-Börsen. Das virtuelle Geld kann mittlerweile in die landestypischen Währungen der 20 größten Industrienationen der Welt eingetauscht werden. Durch den Börsenhandel ist der Kurs stetigen Schwankungen unterlegen. Sowohl die Handelspreise als auch die Bitcoin-Charts von unterschiedlichen Börsen bestimmen den tatsächlichen Wert. Aufgrund der großen Nachfrage ist der Kurswert in der Vergangenheit beachtlich angestiegen. Immer mehr Menschen scheinen größeres Vertrauen in die virtuelle Währung zu haben. Das kluge Sicherheitssystem verspricht zusätzlichen Optimismus. Jedenfalls wird der Kurs durch innerstaatliche Wirtschaftsschwankungen kaum beeinträchtigt.

Welche Vorteile bieten Bitcoins?

Der Handel mit Bitcoins bietet einige Vorteile. Der Erwerb erfolgt unabhängig von speziellen Ausgabe stellen oder Zentralbanken. Ferner handelt es sich um ein sehr sicheres Bezahlsystem. Durch die Peer-to-Peer Technik ist ein anonymer Umgang garantiert. Der Handel mit dem virtuellen Geld ist sehr kundenfreundlich angelegt. Zudem kann jeder Nutzer die freie Software nutzen. Der Zugang ist kostenlos und wird regelmäßig gegen Betrugsversuche gesichert. Außerdem ist der Zahlungsverkehr transparent gestaltet, so dass Kunden jederzeit freien Einblick in die Transaktionen nehmen können. Da die Teilnehmer sich untereinander stets überprüfen, garantiert das System einen nahezu hundertprozentige Fälschungssicherheit. Die Überweisungen werden innerhalb von wenigen Sekunden durchgeführt. Ein wesentlicher Vorteil ist zudem, dass die Währung inflationsgeschützt ist, da nur ein festgelegter Geldbetrag im Umlauf ist. Insoweit sind die Ressourcen limitiert, wie dies auch bei Gold oder anderen Edelmetallen der Fall ist. Der Handel kann in jedem Land vollzogen werden. Notwendig ist lediglich ein Zugang zum Internet.

Welche Nachteile haben Bitcoins?

Ein wesentlicher Nachteil der digitalen Währung liegt in der enormen Ressourcenbelastung. Durch die Berechnung von Blöcken werden leistungsstarke PCs dauerhaft voll ausgelastet. Dementsprechend haben sie einen hohen Energiebedarf. In der Vergangenheit wurde das Bezahlsystem beispielsweise missbraucht, um anonym Drogen zu verkaufen. Außerdem begründen Bitcoins einen grassierenden Internethandel, so dass eine Kontrolle mitunter schwierig ist. Bitcoins sind mit Aktien durchaus vergleichbar, so dass der Wert auch immer vom Interesse der Nutzer abhängig ist.

Wo kann ich mit Bitcoins bezahlen?

Das virtuelle Geldsystem wird von immer mehr Händlern als zulässiges Zahlungsmittel akzeptiert. Beispielsweise die Zimmervermittlung 9Flats akzeptiert seit kurzem Bitcoins als Zahlungsmethode. Ebenso bietet der Anbieter “designers-heaven.de” hochwertige Luxusartikel gegen Zahlung mit Bitcoins an. Wer auf der Suche nach einer neuen Tennisausrüstung ist, kann beim Anbieter “tennis-termin.de” durchaus fündig werden. Die Bezahlung mit Bitcoins wird seit neustem ermöglicht. Musikinstrumente finden Interessierte, gegen Zahlung von digitalen Geldmitteln, auf “www.realmusicshop.de“. Es ist mithin zu erwarten, dass sich künftig auch andere Firmen dem modernen Transaktionsprozess hingeben.

Fazit

Bitcoins haben sich als echte Alternative erwiesen. Da das System allerdings einem Aktienhandel ähnelt, sind auch Spekulationsblasen und auch extreme Kursschwankungen möglich. Wenn in Zukunft noch mehr Händler an dem System teilnehmen, kann sich auch ein dauerhafter Erfolg einstellen. Bevor Kunden allerdings einen großen Ankauf von Bitcoins planen, sollten sie zuvor die Kurse analysieren. Vor allem Laien sollten sich zunächst mit den Kursschwankungen der letzten Monate vertraut machen, um den tatsächlichen Wert von Bitcoins besser einschätzen zu können.

Categories
Hosting

Was ist die iCloud?

Auf alle persönlichen Daten und Anwendungen von überall aus Zugriff haben – dieser Wunsch wird Apple-Nutzern jetzt erfüllt. Fotos, Bücher, Dokumente, Termine, Kontakte und E-Mails sind mit dem Online-Speicherdienst iCloud stets auf bis zu zehn Apple-Geräten synchronisiert und verfügbar.

Welche Funktionen bietet die virtuelle Wolke?

Über 100 Millionen Nutzer speichern ihre Daten bereits mit Apples Cloud-Dienst. Im Oktober 2011 wurde er erstmals eingeführt und ersetzt seit Mitte 2012 Apples ursprünglichen Dienst MobileMe. Auch mit diesem konnten schon Mails, Kontakte und Termine synchron gehalten werden. Ebenso war es bereits möglich verloren gegangene iPhones – mit der Funktion “Mein iPhone suchen” – aus der Ferne zu sperren und Macs per Remote-Verbindung gesteuert zu steuern.

Hinzu kamen nun der Dienst “iTunes Match”, der über iTunes erstandene Musiktitel synchronisiert, und “Fotostream”, mit dem Fotos auf allen Geräten synchron gehalten werden können. Weiterhin werden seit Einführung der iCloud auch Dokumente, heruntergeladene Apps, erworbene E-Books (iBooks) und Musiktitel automatisch in die iCloud hochgeladen und auf allen Geräten aktualisiert.

Doch Apples neuer Cloud-Dienst ist weit mehr als nur ein Datenspeicher: Eine Backup-Funktion wurde ebenso integriert. Daten auf iPhones und iPads können so stets gesichert und im Notfall wiederhergestellt werden. Seit Herbst 2012 zählt auch das Synchronisieren von Erinnerungen, Notizen, Tabs im Apple-Browser Safari und zuletzt gelesener iMessages zu den Funktionen der iCloud. Im Gegensatz zur Vorgängerversion können Fotos nun über Fotostream auch mit Freunden geteilt werden.

Einzige Voraussetzung um den Dienst zu nutzen ist ein aktuelles Apple-Gerät. Dazu zählen Macs mit dem Betriebssystem OS X 10.7 oder neuer. Auch iPhones, iPads und iPods mit mindestens iOS 5 können für die iCloud registriert werden. Windows-Nutzer ab Windows Vista können Apples Online-Speicher ebenso nutzen. Benötigt wird hierfür jedoch ein Zusatzprogramm (siehe Einrichtung). Neue Registrierungen lässt dieses allerdings nicht zu. Folglich ist für die Nutzung unter Windows also eine bestehende Apple ID und mindestens ein Apple-Gerät notwendig.
Die Synchronisation mit Android-Smartphones ist von Haus aus nicht möglich. Spezielle Apps wie z.B. “Smoothsync for Cloud Calendar” bieten jedoch die Möglichkeit, einzelne Funktionen wie etwa Kalendereinträge synchron zu halten.

Einrichtung auf Apple-Geräten

Mac-Besitzer können die iCloud in der Systemsteuerung unter den Interneteinstellungen aktivieren. Dazu öffnet sich nach einem Klick auf das Symbol ein neues Fenster, in dem sich mit der Apple ID angemeldet oder registriert werden muss. Nun können alle Dienste ausgewählt werden, die mit dem Online-Speicher synchronisiert werden sollen. Fotostream kann über iPhoto ’11 (Version 9.2 oder neuer) oder Aperture (Version 3.2 oder neuer) aktiviert werden. Dazu muss nur der Dienst in der linken Spalte des Programms ausgewählt und gestartet werden. Mit iTunes 10.5 oder neuer können auch Musik, Apps und Bücher synchronisiert werden. Dies kann im Reiter “Store” unter den iTunes-Einstellungen eingestellt werden.
Die Installation auf einem mobilen Apple-Gerät erfolgt sogar noch einfacher. Nach dem Öffnen der Einstellungen kann sich unter “iCloud” ebenso angemeldet oder für eine Apple ID registriert werden. Nun können auch hier die gewünschten Dienste für die Synchronisation ausgewählt werden. Unter den allgemeinen Einstellungen (“iCloud”) kann auch Apples neuer Backup-Dienst aktiviert werden.

Einrichtung unter Windows

Die Nutzung der iCloud ist mit Windows-Systemen nur mit einem Zusatzprogramm nötig. Das “iCloud Control Panel” kann dazu http://support.apple.com/kb/DL1455hier heruntergeladen werden. Nötig ist dafür mindestens Windows Vista mit Service Pack 2 oder Windows 7. Nach der Installation und Anmeldung mit einer bestehenden Apple ID können auch hier die gewünschten Dienste aktiviert werden. E-Mails, Kontakte und Kalendereinträge können über Outlook (2007 oder neuer) ebenso synchron gehalten werden. Für stets synchronisierte Apps, E-Books und Musik auf dem Windows-PC kann in den iTunes-Einstellungen ebenso der automatische Download aktiviert werden.

Kosten und Speicherplatz

Die Registrierung für eine Apple ID ist prinzipiell kostenlos. Einem neuen Nutzer stehen dann fünf Gigabyte zur freien Nutzung zur Verfügung. Wer jedoch mehr benötigt, muss draufzahlen. Apple bietet 15 GB für 16 Euro und 25 GB für 32 Euro im Jahr an. Für ganze 55 GB Speicherplatz muss jedoch mit 80 Euro jährlich weit tiefer in die Tasche gegriffen werden.

Die Konkurenz schläft nicht – Alternativen zur iCloud

Der wohl bekannteste Online-Speicher “Dropbox” bietet seinen Nutzern zunächst zwei Gigabyte freien Speicher an. Allerdings können Dropbox-Nutzer ihren Speicherplatz durch z.B. das Weiterempfehlen an Freunde, Absolvieren der ersten Schritte oder das Geben eines Feedbacks kostenlos erweitern. Für genügend Geld kann der verfügbare Online-Speicher natürlich auch deutlich erweitert werden. Dropbox eignet sich vor allem für das Verschieben oder gleichzeitige Nutzen von Dateien auf mehreren Geräten.

Der Dienst Sugarsync ist besonders in Amerika sehr beliebt. Er stellt seinen Nutzern von Anfang an bereits 5 GB zur Verfügung. Dreißig Gigabyte kosten jedoch bereits 49,90 US Dollar im Jahr. Selbstverständlich werden auch mit Sugarsync alle mobilen Plattformen und der Zugriff über das Internet unterstützt. Einziges Manko: Im Gegensatz zur Dropbox wird das Betriebssystem Linux nicht unterstützt.

Fazit

Für eingefleischte Apple-Nutzer eignet sich die iCloud also hervorragend. Denn mit bis zu 5 GB stets synchronisierter Daten lässt sich bereits einiges anfangen. Wer jedoch auch Ordner, Videos oder andere Dateien zwischen verschiedenen Geräten austauschen möchte, sollte sich zusätzlich über eine Alternative zur iCloud Gedanken machen.

Categories
Hosting

Erfahrungen mit Hostgator – Testbericht

hostgatorHostgator, gegründet im Jahr 2002 ist einer der bekanntesten Webhosting Anbieter der USA. Mit mehr als neun Millionen gehosteten Domains gehört dieser neben Anbietern wie Bluehost und Dreamhost zu den größten Anbietern überhaupt. Über meine Erfahrungen mit Hostgator, möchte ich im Folgenden berichten:

Hosting Features

Hinsichtlich Hosting bietet Hostgator drei verschiedene Tarife an. Der günstige Hatchling Plan (ab 3 EURO monatlich), Baby (ab 5 Euro) und Business (ab 8 EURO). Bereits das kleinste Hatchling-Paket enthält diverse Skriptsprachen wie PHP5, Perl, Ruby on Rails, SSH, Cron Jobs, Python, unbegrenzten Speicherplatz & Traffic sowie eine unbegrenzte Zahl an MySQL Datenbanken. Bei dem Einsteigerpaket ist allerdings nur eine einzige Domain möglich, außerdem gibt’s kein SSL. Daher fiel meine Wahl auf das nächstgrößere Baby-Paket, welches in dieser Hinsicht keine Einschränkungen aufweist.

Server-Verwaltung

Zur Verwaltung wird das in den USA sehr beliebte Konfigurationstool cPanel verwendet. cPanel ist leicht zu bedienen und bietet Zugriff auf alle Konfigurations-Optionen. Darauf aufbauend verwendet Hostgator den Fantastico Script-Installer, mit dem man über 50 populäre Open-Source-CMS wie WordPress, Joomla, Drupal bis hin zu TYPO3 mit nur wenigen Mausklicks installieren kann.

Domains

Domains sind bei Hostgator nicht im Hosting-Paket enthalten und müssen extra bezahlt werden. Für die bekannten Domainendungen wie .com, .org oder .net, muss man jährlich $15 bezahlen. Deutsche .de Domains können bei Hostgator leider nicht registriert werden. Es besteht aber die Möglichkeit .de Domains bei einem anderen Domainregistrar (z.B. Godaddy) zu registrieren und mit dem Hosting bei Hostgator zu verknüpfen. In den Hosting-Einstellungen von Hostgator müssen die Domains dann als externe Domains, die bei einem anderen Hoster liegen, eingetragen werden.

99,9% Verfügbarkeit

Hostgator bietet Kunden eine 99,9% Uptime-Garantie. Dies bedeutet, dass ein Server pro Jahr höchstens 9 Stunden ausfallen darf und die restliche Zeit erreichbar sein muss. Ich habe dies exemplarisch für einen Monat mit dem Server-Überwachungs-Tool Pingdom.com getestet und meine Domain im Minutentakt abgefragt. Im Testzeitraum kam es zu keinem einzigen Ausfall.

Zudem konnte neben einer guten Erreichbarkeit auch eine gute Reaktionszeit des Servers festgestellt werden:

Support

Bei technischen Fragen & Problemen bietet Hostgator zahlreiche Optionen. Es gibt zum einen ein umfangreiches Hilfeforum. Weiterführende Unterstützung ist mittels Support Ticket, Live Chat (rund um die Uhr), Telefon (kostenlos in den USA) und Skype möglich. Für internationale Kunden ist die Skype Unterstützung ein absolutes Plus, da hiermit ebenfalls ein kostenloser Anruf beim Tech-Support (allerdings auf Englisch) möglich ist.

Preise

Die günstigen Paketpreise für Hatchling (ab 3 EURO monatlich), Baby (ab 5 Euro) und Business (ab 8 EURO) sind an eine 3 jährige Vertragsdauer gebunden. Kürzere Vertragszeiten sind ebenfalls möglich (2 Jahre, 1 Jahr, 6 Monate oder 1 Monat), sind allerdings etwas teurer (Preisliste). Bei den Zahlarten kann man zwischen Kreditkarte (Visa, Mastercard) und PayPal wählen. Eine einmalige Einrichtungsgebühr wie bei vielen Hostern in DE üblich, gibt es bei Hostgator nicht.

Wer beim bestellen den Code OMALL25OFF eingibt, spart zusätzlich 25%.

Fazit und Empfehlung

Ich bin mit der Leistung von Hostgator bisher sehr zufrieden. Ich habe mir zahlreiche Anbieter in den USA angeschaut, nur sehr wenige bieten 99,9% Uptime Garantie und einen kostenlosen Support (Telefon und Skype). Mit meiner Meinung stehe ich auch nicht allein, in Vergleichstests findet man Hostgator regelmäßig auf den vorderen Plätzen.

Categories
Mobile Social Media

Was ist Instagram?

Instagram ist in aller Munde und findet immer mehr Anhänger. Bei Instagram handelt es sich in erster Linie um eine Smartphone-App mit angeschlossenem sozialen Netzwerk, das sich voll und ganz auf Fotos konzentriert. Ein Erfolgsrezept, das für einen schnellen Aufstieg sorgte, der im April 2012, nur knapp 18 Monate nach dem ersten Erscheinen der App, darin gipfelte, dass sich Facebook den Kauf von Instagram eine Milliarde US-Dollar kosten ließ.

foto mit instagram cc qat644cc /Flickr

Die App Instagram erschien erstmalig am 06. Oktober 2010 in Apples App Store und war bis zum April 2012 ausschließlich für Apples iOS verfügbar. Am 03. April 2012 veröffentlichten die Entwickler eine Version für Googles mobiles Betriebssystem Android, die App ist damit aktuell für die beiden meistverbreiteten mobilen Betriebssysteme erhältlich. Besitzer eines Smartphones auf Basis von Windows Phone oder BlackBerry müssen bisher allerdings auf Instagram verzichten.

Das Wachstum von Instagram ist beeindruckend: Hatte man im Dezember 2010 noch eine Million registrierte Benutzer, waren es im Juni 2011 bereits fünf Millionen und nur einen Monat später sogar zehn Millionen Benutzer. Beim Kauf von Facebook im April 2012 waren 30 Millionen Menschen registriert, durch einen weiteren enormen Schub konnte man die Zahl nochmal deutlich ausbauen, so dass Facebook-Chef Mark Zuckerberg im September 2012 bekanntgeben konnte, dass man mittlerweile über 100 Millionen registrierte Anwender habe.
Für alle Benutzer steht Instagram vollkommen kostenlos zur Verfügung. Der Download der App in Apples App Store und Googles Play Store ist kostenlos und auch durch die Benutzung entstehen dem Benutzer keine Kosten.

Hinter Instagram steckt ein komplettes soziales Netzwerk, das zunächst nur direkt auf dem Smartphones zugänglich war. Wie man es von anderen sozialen Netzwerken gewohnt ist, bekommt jeder Nutzer ein eigenes Profil, wo geschossene und hochgeladene Fotos gesammelt werden. Auch typische Funktionen sozialer Netzwerke finden sich, so gibt es die klassische Möglichkeit ein Foto zu kommentieren, oder die Option seine Begeisterung durch Drücken der „gefällt mir“-Schaltfläche auszudrücken. Interessanten Mitgliedern kann mit einem einfachen Tastendruck folgen und bekommt deren Fotos dann im persönlichen Fotostream angezeigt. In der App selbst gibt es ein gesondertes „Entdecken“-Tab, dort kann man besonders beliebte Fotos sehen und nach Benutzern und Hashtags suchen. In den Einstellungen hat man außerdem die Möglichkeit Freunde zu suchen, wahlweise durch das Importieren der Facebook-Freunde oder der Smartphone-Kontakte funktioniert. Neue Freunde kann man direkt aus der App heraus einladen.
Seit November 2012 gibt es auch Webprofile, damit lässt sich das soziale Netzwerk von Instagram nicht nur mit dem Smartphone nutzen, sondern auch am PC oder Laptop einsehen. Neben dem eigenen Dienst unterstützt Instagram das Teilen von Fotos auch in anderen sozialen Netzwerken, Fotos lassen sich so optional auch bei Facebook, Twitter, Tumblr oder Flickr teilen, selbst das Foto-Sharing per E-Mail ist möglich.

Das große Erfolgsrezept von Instagram sind neben dem sozialen Netzwerk vor allem zahlreiche einfach zu bedienende Optionen, um die mit dem Smartphone geschossenen Bilder zu bearbeiten. Zentrales Element sind dabei digitale Filter, die sich mit nur einer Displayberührung auf die Fotos anwenden lassen. Je nach Filter verleihen sie dem Bild verschiedene Effekte, vor allem die Vintage-Effekte erfreuen sich einer großen Beliebtheit. Als Nutzer kann man außerdem einen Rahmen hinzufügen und den so genannten Tilt-Shift-Effekt anwenden, der durch Unschärfe dafür sorgt, dass Objekte auf dem geschossenen Foto in den Fokus gerückt werden oder als Miniatur erscheinen. In der aktuellen Version sind alle Filter sofort kostenlos verfügbar, kostenpflichtige In-App-Käufe, etwa zusätzliche Spezialfilter, gibt es nicht.

instagtram-filter

Nachdem Facebook im April 2012 eine Milliarde Dollar für Instagram bezahlt hat, gab es zunächst keine größeren Veränderungen. Erst kürzlich hat Facebook allerdings angekündigt, Instagram zukünftig monetarisieren zu wollen, ohne dabei konkrete Pläne zu veröffentlichen. Denkbar ist vor allem, dass die App zukünftig Werbebanner anzeigen wird, aber auch kostenpflichtige Zusatzfunktionen wie zusätzliche Filter, die durch kostenpflichtige In-App-Käufe freigeschaltet werden können, sind durchaus denkbar.

Der große Erfolg gibt Instagram Recht, durch die stärker verbreiteten Smartphones mit integrierten Kameras, die gegenüber digitalen Kameras kaum noch Nachteile haben, spielen mobil geschossene Fotos eine immer größer werdende Rolle. Instagram sorgt durch seine zahlreichen Filter und seine soziale Komponente für spannende Entdeckungen, die nicht nur für Foto-Enthusiasten interessant sind. Auch Otto Normalverbraucher können ihre selbst geknipsten Fotos mit Hilfe der digitalen Filter unkompliziert aufhübschen und die Bilder schnell und einfach in verschiedenen sozialen Netzwerken mit Freunden und Bekannten teilen. Ein Blick lohnt sich!