Ist der iPad ein Kindle Killer?

Das Apple iPad hat in den letzten Tagen für viel Wirbel gesorgt und ist durch seine inneren Werte tatsächlich das neue technische Wunder aus dem Hause Apple. Die Funktionalität des iPad übersteigt die des größenmäßig ähnlichen Amazon Kindle um ein Vielfaches. Denn es ist im Grunde ein iPhone 3G, eben nur größer und ohne Telefon. Es ist beinahe ein Notebook mit einer Vielzahl von Funktionen und hunderten von optionalen Applikationen. Eine Tastatur lässt sich hier einblenden, wenn sie benötigt wird. Wenn nicht, profitieren Sie von dem 9,7″ großen IPS-Desplay mit LED-Hintergrundbeleuchtung mit dem man im Hoch- und Querformat Bilder oder Text genießen kann.

Dabei ist man überall schnell im Internet, um an benötigte Informationen zu gelangen und hat zugleich Funktionen wie Fotoalben, Musik, Spiele und Video immer parat. Astreiner Sound und High Definition garantiert. Dabei genügt die Kapazität des iPad, wie man in der Präsentation mit eigenen Augen bestaunen konnte, auch um grafisch anspruchsvolle Spiele lange Zeit problemlos zu spielen. Man besitzt die Freiheit zu surfen, zu lesen, mails zu schreiben und zu kommunizieren, wo man gerade geht und steht. Nur zum Telefonieren bräuchte man dann doch das iPhone. Im Vergleich zum MacBook Air fehlt dem iPad vielleicht noch der Deckel zum Schließen, aber im Vergleich zu diesem hat das iPad wiederum auch Vorteile und sei es nur der günstigere Preis oder die gezieltere Funktionalität. Apples neuer Tablet-Computer überstieg seit Steve Jobs Präsentation so manche Erwartungen. Dennoch ist der Preis recht solz, obwohl es die bisherigen iPods und auch das iPhone in den Schatten stellt.

Für Leute, die zwar online lesen wollen, aber nicht alle Funktionen des Internets benötigen, würde der Amazon Kindle im Grunde aber ausreichen. Dieser ist weitaus günstiger und dabei für einen bestimmten Zweck entworfen worden. Das Kindle besticht seiner einiger Zeit durch seine praktische Handhabung. Es ist vom Prinzip her ein tragbares Buch. Der Leser besitzt die Freiheit überall auf Zeitungen oder Bücher zurückzugreifen und diese abzuspeichern. Sie haben sozusagen Ihre Bibliothek in der Tasche, optional auch mit Vorlesefunktion. Ob nun Zeitungen, Zeitschriften, Fachbücher oder Freizeitliteratur und Blogs. Alles ist sofort abrufbar, speicherbar und Sie können mit dem Text arbeiten. Dafür hat der Kindle eine eingebaute funktionale Tastatur und bestimmte Optionen parat.
Die Schwäche die der Kindle dabei vielleicht haben mag ist die Batterie, weil diese zwar über mehrere Tage hält, aber nicht wie beim iPad bis zu einem Monat. Die Entscheidung zwischen beiden Alleskönnern fällt schwer.

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