Hosting Erfahrungen mit FatCow: Testbericht

Der Hosting-Anbieter FatCow wurde im Jahr 1998 gegründet und bietet Shared-Hosting für kleinere Unternehmen sowie Einzelpersonen an, die zu einem sehr erschwinglichen Preis ein Webhosting-Paket suchen. Im folgenden Testbericht, berichte ich über meine Erfahrungen mit Fatcow:

Features

Das Hosting weicht nicht grundlegend von anderen US Hostern ab. Fatcow bietet die Skriptsprachen PHP 4, PHP 5 und Python. Zudem erhält das Hostingpaket eine unbegrenzte Zahl an MySQL Datenbanken und E-Mail-Konten. Gleiches gilt für Speicherplatz und Bandbreite, welche ebenfalls unbegrenzt ist.

Domains

Im Hostingpaket ist bereits eine Domain enthalten. Pro Paket können unbegrenzt viele Domains hinzu gebucht werden. Zusatzdomains sind ab $ 9,99 (.net) und 14,99 (.com) erhältlich. DE-Domains können ebenfalls gebucht werden, sind allerdings mit einem Jahresbeitrag von knapp $40 nicht gerade günstig. Eine anonyme Domainregistrierung (Sogenanntes Domain Privacy) kostet jährlich $9,99 extra.

One-Click-Installer

Mit dem One-Click Installer, bei Fatcow „Script Barn“ genannt, lassen sich CMS wie WordPress, Joomla oder Forensysteme wie phpBB oder Bildergalerien wie Gallery2 in wenigen Minuten installieren. Daneben enthält der Installer noch diverse Umfrage und Counter Tools. Das bekannte Drupal CMS fehlt allerdings in der Liste und muss ggf. von Hand installiert werde. Der Installer ist sehr anfängerfreundlich und leicht zu bedienen.

Verfügbarkeit

Mit dem bekannten Server Monitoring Tool Pingdom habe ich eine Testdomain im Minutentakt hinsichtlich der Verfügbarkeit abgefragt. Im Testzeitraum Februar 2013 lag die Verfügbarkeit bei 99,86. Es gab allerdings 30 kurze Ausfälle, mit einer gesamten Ausfallzeit von 55 Minuten.

Die Response Time (Antwortzeit des Servers) lag im Durchschnitt bei 1.723 Millisekunden, ein durchschnittlicher Wert.

Support

Support ist für Kunden über eine Ticketsystem (E-Mail) oder via Live Chat möglich. Für Kunden in den USA gibt es zusätzlich eine kostenlose Telefonhotline (24/7). Bei technischen Fragen ist aber das Ticketsystem erste Wahl.

Preise

Da es bei Fatcow nur einen einzigen Tarif gibt, lässt sich der Preis recht schnell abhaken. Für $49 jährlich, dies entspricht $4 monatlich (oder beim aktuellen Umrechnungskurs im April 2013 knapp 3 Euro) erhält man das Hosting. Als kleinen Bonus erhält der Neukunde diverse Werbegutscheine für Google Adwords ($100), Yahoo ($25) und Facebook Advertising ($50).

Fazit

FatCow ist der günstigste US-Hostinganbieter den ich persönlich kenne. Empfehlen kann ich den Anbieter insbesondere für Hosting- Einsteiger, die für sehr wenig Geld ein Hosting-Paket in den USA suchen. Wer sehr viel Wert auf Performance und Server-Verfügbarkeit legt, findet aber für ein paar Dollar mehr, z.B. mit Hostgator, einen Hostinganbieter mit deutlich niedrigeren Ausfallzeiten.

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