Categories
Hosting WordPress

WordPress Hosting Vergleich: Die besten Anbieter in Deutschland

Die Verwendung von WordPress hat aus Hosting Sicht eine Fülle von Vorteilen. Es wird lediglich einen Webserver mit PHP Version 5.2.4 (oder höher), eine MySQL-Datenbank ab Version 5.0 und ca. 10 MB Speicherplatz benötigt. Dinge, die man für ein paar Euro pro Monat bei einem preiswerten Hosting Anbieter bekommen kann.

Im Rahmen des WordPress Hosting Vergleichs habe ich die vier Anbieter All-Inkl, Goneo, Hosteurope und webgo aus Deutschland hinsichtlich der WordPress Hostingpakete untersucht. Die folgende Tabelle zeigt meine Erfahrungen hinsichtlich der Serververfügbarkeit, sowie die wichtigsten Features, die standardmäßig in den Webhosting-Paketen enthalten sind:

Features
  • Angebot
  • Preis (monatlich)
  • Domains Inklusive
  • Speicherplatz
  • Traffic-Flatrate
  • Serververfügbarkeit
    (letzte 30 Tage)
  • PHP 5
  • WordPress One Click Installer
  • MySQL Datenbanken
  • Email Adressen
  • Tägliches Backup
  • mod_rewrite & .htaccess
  • Serverstandort
  • PHP Memory Limit
  • Support
  • Einrichtungsgebühr
  • Vertragslaufzeit
  • Besonderheit
  • CMS Pro
  • 4,95 EUR
  • 1
  • 40 GB
  • [y]
  • 99,5%
  • [y]
  • [y]
  • unbegrenzt
  • unbegrenzt
  • [y]
  • [y]
  • Deutschland
  • 512 MB
  • Telefon, E-Mail Support und Live Chat kostenlos
  • 0 EUR
  • 12 Monate

  • Basic L
  • 3,95 EUR
  • 2
  • 2 GB
  • [y]
  • 99,99%
    Testbericht
  • [y]
  • [y]
  • 5
  • 500
  • [y]
  • [y]
  • Deutschland
  • 128 MB
  • Telefon 0,14 €/Min & E-Mail Support kostenlos
  • 8,95 EUR
  • 12 Monate
  • Medium
  • 6,99 EUR
  • EXTRAKOSTEN .DE
    € 0,67/mtl.
  • 10 GB
  • [y]
  • 100%
    Testbericht
  • [y]
  • [y]
  • 10
  • 500
  • [y]
  • [y]
  • Deutschland
  • 128 MB
  • Telefon& E-Mail Support kostenlos
  • 14,99 EUR
  • 6 Monate
  • Premium
  • 9,55 EUR
  • 5
  • 50 GB
  • [y]
  • 100%
    Testbericht
  • [y]
  • [y]
  • 50
  • 2000
  • [y]
  • [y]
  • Deutschland
  • 64 MB
  • Telefon (Festnetz) & E-Mail (kostenlos)
  • 14,95 EUR
  • 1 Monat

Neben den Kriterien PHP-, MySQL-Datenbanken und Speicherplatz haben bei der Bewertung die folgenden Faktoren eine wichtige Rolle gespielt:

  • Schönere URLs mittels mod_rewrite

Auf dem Server sollte das Apache Module mod_rewrite aktiviert sein. Mit diesem lassen sich “schönere URLs” erzeugen. Statt kryptischen URLs wie www.meine-domain.de?p=123 können URLs mit gut lesbaren Dateinamen erzeugt werden: www.meine-domain.de/wordpress-hosting.

  • Einfache Installation mittels One Click Installer

Viele Provider bieten heutzutage einen One Click Installer, d.h. mit wenigen Mausklicks im Adminbereich kann WordPress vollständig installiert werden. Diese Funktion ist vor allem für WordPress Einsteiger interessant. Fortgeschrittene Anwender benötigen diese Funktion eigentlich nicht, da die WordPress Installation sehr einfach ist und in der Regel nicht länger als 5 Minuten dauert (Einfache Anleitung zur Installation).

  • Serververfügbarkeit

Gerade bei kommerziellen Webseiten oder ambitionierten Webprojekten sind möglichst niedrige Ausfallzeiten wichtig, da Ausfallzeiten häufig auch einen Einnahmenverlust bedeuten. Mit dem Server-Monitoring-Service von Pingdom habe ich Websites, die bei den vier Anbietern gehostet sind, für einen Monat überwacht und minütlich abgefragt, um so die Ausfallzeiten festzustellen.

  • Maximaler Arbeitsspeicher (PHP Memory-Limit)

Das PHP Memory-Limit bezeichnet den maximal erlaubten Speicherplatzverbrauch eines PHP-Scripts. Dieses Limit wird vom Provider festgelegt und sollte bei WordPress mindestens 64 MB (besser 128 MB) betragen. Es gilt aber, je mehr Arbeitsspeicher desto schneller/besser laufen die Scripte.

Fazit

Die vier Hostinganbieter bieten hervorragende Hostingtarife. Gute Leistung zum sehr kleinen Preis bietet insbesondere der Hoster webgo. Für WordPress-Einsteiger mit knappem Geldbeutel eine sehr gute Wahl. Ambitionierte Websitebetreiber, die mit hohen Besucherzahlen rechnen und gleichzeitig auf eine hohe Serververfügbarkeit und einen guten Support Wert legen, empfehle ich Hosteurope.

Categories
WordPress

WordPress Schulung: praxisorientiert WordPress lernen in Frankfurt

wp-day-kleinDu bist WordPress Einsteiger und möchtest an nur einem Tag die grundlegende Bedienung des beliebten Content Management Systems lernen? Dann ist das eintägige Seminar „WordPress in a Day“ in Frankfurt genau das Richtige für dich!

Im Rahmen des 6-stündigen Workshops lernst du die wichtigsten WordPress-Grundlagen in der Theorie und in der Praxis! Themen sind die Installation, das Publizieren der Inhalte, der Einsatz von Plugins, Themes und Widgets, aber auch Spezialthemen wie Formulare, Social Media, SEO und das Anlegen von Mailinglisten. Damit auch die Praxis nicht zu kurz kommt, kann jeder Teilnehmer unter fachmännischer Anleitung eine erste Übungsseite erstellen. (Webspace/Test-Server wird gestellt / Laptop bitte unbedingt mitbringen)!

Geleitet wird das Seminar von erfahrenen WordPress Experten der WordPress User Group Frankfurt. Veranstaltungsort ist die Zentrale FFM, im Frankfurter Stadtteil Bornheim. Schulungstermin ist der Samstag 18. April 2015, die Kosten liegen bei 259 Euro pro Person.

Alle weiteren Infos zur eintägigen WordPress Schulung sowie die Anmeldung ist über die Website wp-in-a-day.de möglich.

P.s. Wer am 18. April keine Zeit hat, im Mai/Juni gibt es noch einen weiteren Schulungstermin.

Categories
WordPress

5 beliebte Anfängerfehler bei der Nutzung von WordPress

wordpress-300x299Das CMS WordPress hat sich in den letzten Jahren zu der beliebtesten Lösung für die Erstellung von Webseiten entwickelt. Ursprünglich lag der Schwerpunkt beim Blogging, heute ist es mit seinen Funktionen aber auch für die Erstellung von klassischen Webseiten gut geeignet. Das Script selbst ist recht einfach gehalten – was aber nicht bedeutet, dass man in der Benutzung nicht verschiedene Fehler machen kann.

Die typischen Fehler bei der Nutzung von WordPress:

Die Installations-Routine von WordPress ist zum Glück sehr einfach. Nutzer können das System sehr schnell in Betrieb nehmen und alle wichtigen Einstellungen werden vorgenommen. Die ersten Fehler passieren in der Regel aber erst, wenn man die ersten Beiträge erstellt oder sich um die Erstellung der Kategorien kümmert. Einer der häufigsten Fehler hat dabei sogar mit dem Benutzernamen zu tun:

1. Den Admin-Nutzer verwenden

Jede Aktion in WordPress wird mit einem bestimmten Benutzer verknüpft. Auch jeder Artikel wird natürlich mit dem Autor des eingeloggten Users durchgeführt. Einer der typischen Fehler ist, dass man alle Aktionen mit dem Standard-Administrator-Account “admin” durchführt. Wenn man dann noch ein schwaches Passwort auswählt, macht man es Angreifern besonders einfach. Aus Sicherheitsgründen sollte man den User “admin” löschen” und mindestens zwei neue Nutzeraccounts anlegen. Ein neuer Admin-User (z.B. admin15x) mit allen Rechten, sowie einen nach außen hin sichtbaren Redakteur, mit sehr beschränkten Rechten. Der Account, der die Rechte für den vollen Zugriff hat, sollte nur intern genutzt werden.

2. Auf Updates und Backups verzichten

Die Update-Funktion von WordPress ist bequem und ermöglicht es das System und alle Plugins immer auf dem aktuellen Stand zu halten. Da immer wieder Schwachstellen und Sicherheitslücken in WordPress auftreten, sollte man dies auch regelmäßig nutzen und alle Systemdateien auf den neuesten Stand bringen. Gleiches gilt für regelmäßige Backups. Das Backup kann man dank einiger guter Plugins übrigens sehr gut automatisieren.

3. Zu viele Plugins im System

Die Plugins sind eine beliebte Methode, der eigenen Seite noch mehr Funktionen hinzuzufügen. Tatsächlich haben viele der kleinen Erweiterungen durchaus ihren Zweck und sind hilfreich. Benutzt man allerdings zu viele, kann das die Geschwindigkeit der Website beeinträchtigen. Man sollte seine Plugins also genau in Hinblick auf die Funktionen auswählen und im Zweifel auf zu viele Addons verzichten. Die Geschwindigkeit ist wichtiger, als die rotierende Anzeige der Header. Zudem sollte man Plugins nicht von dubiosen Internetseiten runterladen, sondern im Idealfall von wordpress.org oder dem jeweiligen Anbieter (sofern es ein Premium-Plugin ist). Ansonsten kann man sich schnell Schadcode einfangen.

4. Geschwindigkeit vernachlässigen

Bei vielen Besuchern / Nutzlast kann WordPress schnell an Geschwindigkeit verlieren. Mit Caching und einzelnen Plug-Ins kann man diese Performance deutlich verbessern und somit die Seite auch für Besucher interessanter machen. Hier einige Tipps zur Optimierung der Geschwindigkeit. Ebenfalls sollte man einen zuverlässigen und performanten WordPress Hoster auswählen.

5. SEO-Optionen falsch nutzen

Permalinks und SEO-Optionen sind bei WordPress ein wichtiger Punkt. Viele Nutzer vergessen aber, die Struktur ihrer Links unter den Permalinks richtig zu setzen oder die passende Description für ihren Blog einzugeben. Unter Einstellungen >> Permalinks sollte man unbedingt eine Custom Structure setzen. Wer dort beispieldweise “/%postname%/” einträgt, kann aus kryptischen URLs wie www.meine-domain.de?p=123 URLs gut lesbare Dateinamen erzeugen: www.meine-domain.de/wordpress-fuer-anfaenger (die Überschrift eines Artikels wird dann automatisch zur URL -voraussgesetzt .htaccess und mode_rewrite ist aktiviert).

permalink

Wer auf diese Punkte achtet und so das WordPress-System noch ein wenig besser nutzt, hat mit dem CMS wohl eine fast perfekte Möglichkeit für die eigene Seite im Internet zur Verfügung.

Hier findest du noch 10 weitere Anfängerfehler.

Categories
WordPress

WordPress Widgets nur auf bestimmten Seiten ausgeben mit dem Plugin Widget Logic

widget-logicStandardmäßig werden Widgets auf allen Seiten eines WordPress Blogs ausgegeben. Doch es kann sinnvoll sein, diese Einstellungen zu ändern um beispielsweise für einzelne Kategorien unterschiedliche Widgets in der Sidebar anzuzeigen. Sehr einfach umsetzen lässt isch dies mit dem Plugin Widget Logic.

Nach dem Download und der Aktivierung erscheint unterhalb der Widgets ein extra Feld, mit welchem man die Widget Ausgabe steuern kann.

Einige Beispiele:

  • is_front_page() = Widget wird nur auf der Homepage angezeigt
  • is_category(‘1’) = Widget wird nur in einer bestimmten Kategorie angezeigt
  • is_single() = Widget wird nur auf Einzelseiten angezeigt
  • is_single(array(3)) = Widget wird nur auf einer einzelnen Seite mit der ID = 3 angezeigt

Welche sonstigen Conditional Tags zur Verfügung stehen, findet man bei WordPress.org.

Mehrere Conditional Tags verknüpfen

Man kann mehrere Conditional Tags auch miteinander verknüpfen oder Widgets auf bestimmten Seiten ausschließen. Hierzu verwendet man die folgenden PHP-Befehle:

|| (=> oder)
&& (=> und)
! (=> ausschließen auf bestimmten Seiten)

Beispiel: is_category(‘1’) || (is_single()
Beispiel: !is_single()

Categories
WordPress

WordPress Sicherheit: 5 einfache Tipps und Plugins zum Schutz des eigenen Blogs

Ein sehr wichtiges Thema bei WordPress Installationen ist das Thema Sicherheit. Schließlich ist WordPress das weltweit am meisten eingesetzte CMS und entsprechend ein beliebtes Ziel von Attacken. Welche einfachen Schutzmaßnahmen man als Blogger ergreifen kann, zeige ich mit den folgenden Tipps:

1. Den User „admin“ löschen

Bei den meisten unerlaubten Loginversuchen wird der User „admin“ attackiert. Der Hintergrund ist naheliegend, bei der Installation von WordPress wird automatisch ein neuer User „admin“ angelegt der alle Rechte besitzt und von den meisten einfach weitergenutzt wird. Daher sollte man diesen löschen. Dann muss der Angreifer sowohl Passwort als auch Benutzername erraten, wobei man natürlich auch ein möglichst starkes Passwort verwenden sollte.

admin

Tipp: Man sollte einen zusätzlichen Administrator mit neuem Namen anlegen (z.B. adminxyr). Der neue Administrator sollte niemals in der Öffentlichkeit sichtbar sein (keine Blogbeiträge mit diesem User verfassen!). Für die redaktionelle Tätigkeit sollte man einen weiteren Benutzer anlegen der nur Autorenrechte besitzt. Um den alten „Admin“ zu löschen bzw. dessen Rechte zu entziehen, muss man sich mit dem neuen Admin einloggen.

2. Loginversuche beschränken


Das es unerlaubte Loginversuche gibt (wie im Screenshot bei Punkt 1.), werden die meisten überhaupt nicht mitkriegen. Mit dem schönen Plugin „Limit Login Attempts“ kann man die Loginversuche beschränken und erhält zudem Meldungen bei unerlaubten Versuchen. Nach z.B. 4 erfolglosen Versuchen wird der User / die IP für eine Stunde gesperrt. Versucht er es nach einer Stunde erneut viermal erfolglos, folgt gleich eine Sperre für 24 Stunden.

3. Doppelter Schutz via .htaccess

Doppelter Schutz hält besser. Zusätzlich kann man einen .htaccess Verzeichnisschutz für die Login Datei wp-login.php einrichten. D.h. um überhaupt zum Loginformular zu gelangen, muss eine erste Hürde überwunden werden.

authentifizierung

Hierfür werden 2 Dateien .htpasswd und .htaccess benötigt. Letztere wird bei den meisten schon vorhanden sein.

.htpasswd
Man muss eine .htpasswd Datei anlegen und auf dem Server abspeichern. Hierfür verwendet man am besten einen Generator wie http://www.htpasswdgenerator.de/

.htaccess
Der folgende Code muss in der .htaccess abgespeichert werden (Dateipfad zur htpasswrd anpassen):

# Auth protect wp-login.php

AuthName “Restricted Admin-Area”
AuthType Basic
AuthUserFile /DATEIPFAD-ZUR-HTPASSWD-DATEI/.htpasswd
Require valid-user

# Deny access to important files

Order deny,allow
Deny from all

4. Immer die aktuellste WordPress Version verwenden

Zum Glück ist ein Update auf die neueste Version heutzutage schnell gemacht. Also regelmäßig updaten und vorab natürlich nicht das obligatorische Backup vergessen! Nicht nur WordPress, sondern auch die Plugins sollte man regelmäßig updaten.

5. Themes Prüfen

Mit diversen Security Plugins wie AntiVirus kann das WordPress Theme nach Schadcode untersucht werden.

Hast du weitere Tipps zur WordPress Sicherheit?

Categories
Tracking WordPress

WordPress Fehlerseiten (404) mit Google Analytics auswerten

Zu einer guten Blogpflege gehört auch das Thema 404-Fehlerseiten. Für einen 404-Fehler gibt es zahlreiche Gründe, hier mal ein Beispiel: Ein älterer Blogbeitrag wird entfernt bzw. die URL geändert. Allerdings wird keine Weiterleitung (Redirect 301) auf den neuen Beitrag gesetzt. Verlinkt nun eine andere Seite auf diesen Beitrag, dann wird in der Regel eine hässliche Fehlerseite ausgegeben:

fehler

Natürlich ist es interessant zu sehen, wie häufig so etwas im eigenen Blog vorkommt. Wer beispielsweise Google Analytics zum Tracking verwendet, kann die Fehlerseiten sehr leicht auswerten

Keine Anpassung des Trackingcodes notwendig!

Im Web habe einige Anleitungen gefunden, bei denen man allerdings den Google Analytics Trackingcode anpassen muss z.B. hier und hier.

Darauf möchte ich allerdings aus Bequemlichkeit verzichten, es geht nämlich auch ohne. Voraussetzung fürs tracken der Fehlerseiten ist, dass der < title >< /title > auf allen 404-Seiten identisch ist. Bei mir wird beispielsweise standardmäßig „Page not found – Om all“ bei allen Fehlerseiten angezeigt.

fehler-title

Google Analytics

In Google Analytics richte ich jetzt einen neuen Bericht „Fehlerseiten“ ein.

setup

Als Dimensionen wähle ich „Seite“ und „Vorheriger Seitenpfad“ aus. Damit erfahre ich zum einen die fehlerhafte Seite. Außerdem lasse ich mir die vorher besuchte Seite anzeigen, also die Seite, die den fehlerhaften Link enthält. Als Werte wähle ich „Seitenaufrufe“, schließlich möchte ich auch erfahren, wie häufig meine Besucher die jeweiligen Fehlerseiten gesehen haben. Zu guter Letzt muss ich noch nach dem Seitentitel filtern, der in meinem Fall „Page not found – Om all“ (genau passend) lautet.

Fertig ist der Bericht

bericht
Jetzt muss ich nur noch die fehlerhaften Links korrigieren.;-)

Categories
WordPress

Die besten WordPress Backup Plugins finden! Meine Empfehlungen

Ein regelmäßiges Backup des eigenen WordPress Blogs ist ein Muss! Verzichtet man auf ein Backup und die Inhalte sind plötzlich weg (Website Umzug, Update, Seite gehackt etc..), dann bleibt einem im Grunde nur die mühsame Rekonstruktion der Inhalte mittels der Wayback Machine oder dem Google Cache.

Doch es gar nicht so einfach das richtige Plugin zu finden. Wer bei WordPress.org nach Backup Plugins sucht, erhält zahlreiche Vorschläge. Im Folgenden daher ein paar Tipps worauf man bei der Auswahl des Plugins achten sollte und im Anschluss noch eine Vorstellung der bekanntesten Plugins.

Worauf sollte man beim Backup-Plugin achten?

  • Export Funktion: Es ist nicht sinnvoll, das Backup auf dem gleichen Server zu speichern wie die WordPress Installation. Sonst verliert man im Worst Case beides. Daher sollte das Plugin einen Export (E-Mail, Download, Cloud-Dienst) besitzen.
  • Scheduler: Damit man das regelmäßige Backup nicht vergisst, sollte das Plugin die Möglichkeit besitzen, dies zu automatisieren.
  • Trennung zwischen Datenbank und File Backup (optional): Da jeder neue Blogeintrag, Kommentar etc. eine Änderung in der Datenbank zur Folge hat, sollte man diese besonders häufig (täglich/mindestens wöchentlich) sichern. Veränderungen am Theme bzw. die Installation eines neuen Plugins nimmt man ja eher seltener vor und benötigt daher nicht unbedingt ein tägliches Backup. Ein File-Backup, welches alle Uploads, Plugins und Themes enthält, kann bei einem fotolastigen Blog auch leicht mehrere hundert MB groß sein, während die Datenbank meist maximal ein paar MB groß ist. Wer das Backup automatisiert an einen Cloud-Dienst schickt, kann diesen Tipp ignorieren. Wer sich allerdings “Old-School” das Backup per E-Mail zuschicken lässt, sollte das Backup ggf. trennen.

Vorstellung von Backup-Plugins

    1. BackWPup

BackWPup ist ein sehr mächtiges Backup Plugin mit dem man praktisch alles sichern kann. Download unter http://wordpress.org/plugins/backwpup/

Features:

  • Backup der gesamten WordPress Installation & Datenbanken möglich (zusammen oder einzeln)
  • Ausschließen von Teilbereichen möglich: Einzelne Tabellen, ungenutzte Themes kann man beim Backup ausschließen, gleiches gilt einzelne /uploads/-Folder.
  • Export per E-Mail, FTP oder Cloud-Dienste wie Dropbox und Amazon
  • Scheduler: stündlich, täglich, wöchentlich, monatlich
  • Unterstützt Multi-Site Installationen
  • Plugin ist kostenlos / Weitere Funktionen bietet die kostenpflichtige Premiumversion

backWPup

    2. WP-DB-Backup

WP-DB-Backup ist ebenfalls ein kostenloses Backup-Plugin. WP-DB-Backup erstellt allerdings nur Datenbank-Backups der zentralen WordPress Tabellen sowie aller anderen Tabellen (deiner Wahl) die sich in der gleichen Datenbank wie die WordPress Installation befinden. Download unter http://wordpress.org/extend/plugins/wp-db-backup/

Features:

  • Nur Sicherung der Datenbank
  • Backup-Optionen: DB-Backup auf Server speichern, Download oder per E-Mail verschicken
  • Geplante Sicherung: stündlich, täglich, wöchentlich möglich
  • !! Laut Plugin Verzeichnis bei WordPress.org wurde das Plugin schon seit mehr als 2 Jahren nicht mehr aktualisiert, so dass es zu Problemen mit künftigen WordPress Versionen führen kann!
  • !! Kein Support, auch nicht mittels WordPress Forum

wp-db-plugin

    3. Backup

Das Plugin erscheint als erstes wenn man bei WordPress.org nach Backup Plugins sucht. Download unter http://wordpress.org/plugins/backup/

Features:

  • Ermöglicht es Files und Datenbanken zu backupen
  • Kann Plugins und Upload Folder ausschließen
  • Scheduler mit täglichen Folder ausschließen
  • Wöchentlichen Backups
  • Speicherung lokal oder bei Google Drive
  • !! Kein Dropbox oder Amazon Export möglich

backup-plugin

Fazit

Die Verwendung eines Backup Plugins ist für Blogger Pflicht! Von den Funktionalitäten überzeugt mich das erstgenannte BackWPup am meisten.

Tipp für Notfälle: Backup beim Hosting-Anbieter

Schon bei der Auswahl der Hosting Anbieters sollte man darauf achten, dass das Paket auch ein regelmäßiges Backup enthält. So enthalten viele Hosting Pakete tägliche Backups (mindestens wöchentliche Backups), welche dann einige Tage vorrätig sind (Beim Ausfall der Seite ist also eine schnelle Reaktion erforderlich!).

Categories
WordPress

GD Star Rating in WordPress Sidebar platzieren

Mit dem GD Star Rating Plugin besteht die Möglichkeit einzelne Blogposts zu bewerten. Nach der Aktivierung wird diese Funktionalität standardmäßig unterhalb/oberhalb eines Artikels ins WordPress Template eingefügt.

Möchte man die Rating Funktionalität stattdessen in der Sidebar anzeigen, sind folgende Anpassungen erforderlich:

1) Häkchen für automatisches Einfügen entfernen

Zunächst müssen alle Häkchen fürs automatische Einfügen entfernt werden. Diese sind unter GD Star Rating > Einstellungen > Beiträge zu finden.

2) PHP Widget Plugin installieren
Mittels PHP Code kann die Rating Funktionalität in die Sidebar eingepflegt werden. Daher muss erstmal ein Widget Plugin installiert werden, welches auch PHP Code ausführt. Hierfür verwende ich das Plugin PHP Code Widget.

3) GD Star Rating Code in Widget platzieren
Damit das GD Star Rating in der Sidebar angezeigt wird, muss folgender Code ergänzt werden.

<?php wp_gdsr_render_article() ?>

Damit wird der GD Star Rating Code allerdings auch noch auf der Startseite/Kategorieseiten angezeigt. Möchte man den Code nur auf einer Artikelseite anzeigen, dann muss noch eine IF-Abfrage hinzugefügt werden.

<?php if (is_single()){

wp_gdsr_render_article();
}

?>

Categories
WordPress

Studiopress Themes im Test: Erfahrungen mit dem Genesis Framework für WordPress

Nicht weitersuchen! Wer ein schickes WordPress Theme sucht, sollte sich mal die Themes von Studiopress ein wenig genauer anschauen.

Designs

Studiopress bietet aktuell über 40 unterschiedliche Designs. Neben den obligatorischen Themes für Online Magazine, Foto- und Reiseblogs, werden bei Studiopress aber auch ganz spezielle Berufsgruppen bedient. So gibt es beispielsweise Themes für Immobilienmakler (Agentpress), Rechtsanwälte finden mit dem „Associate-Theme” ein passendes Layout.

Mir persönlich gefällt das „Lifestyle Theme“ sehr gut, da es sich hervorragend für einen Reise Blog eignet. Das Theme bietet 10 verschiedene Farbstile zur Auswahl und besitzt einen sehr großen Footerbereich.

Lifestyle Theme

Ebenfalls sehr schön ist das Focus Theme. Dieses ist responsive, d.h. es passt sich automatisch an die verschiedenen Displaygrößen von PC, Smartphone und iPad an.

Focus Theme

Genesis Framework

Alle Themes von Studiopress basieren auf dem sogenannten Genesis Framework. Das Framework ist äußert flexibel und erlaubt es beispielsweise die Sidebar Rechts oder Links vom Content anzuordnen, eine Doppelte Sidebar einzufügen oder ein Layout komplett ohne Sidebar anzuzeigen. Diese Einstellungen können übrigens für jede Seite einzeln festgelegt werden. Im Dashboard können natürlich auch grafische Änderungen wie Farbeinstellungen und Schriftgrößen geändert werden. Natürlich sind auch alle Themes Widget Ready.

Preis

Der Preis für das Genesis Framework beläuft sich auf $ 59,95. Zusammen mit einem der vielen Child Themes kostet es zwischen $ 79,95 und $ 99,95. Kann man sich nicht für ein einzelnes Theme entscheiden, alle zusammen erhält man für $ 349,95.

Support

Für Käufer werden detaillierte Tutorials zur Verfügung gestellt, um die Theme Integration in die eigene Website so einfach wie möglich zu gestalten. Studiopress bietet zudem Unterstützung mittels des Hilfeforums. Man findet dort bereits viele Antworten oder kann dort selbst Fragen stellen, die von den Moderatoren oder den anderen Mitgliedern (+80.000) beantwortet werden. Einen Support via Email gibt es leider nicht, alle Fragen müssen öffentlich via Forum gestellt werden.

Fazit

Wer schöne Designs und einfache Anpassungsmöglichkeiten sucht ist bei Studiopress richtig.

Categories
WordPress

Elegant Themes für WordPress im Test

Ein weiterer Anbieter von WordPress Premium Themes den ich euch vorstellen möchte ist Elegant Themes, welcher aktuell 76 Themes für WordPress anbietet.

Designs

Wie der Name schon andeutet, wird bei Elegant Themes sehr viel Wert auf hochwertige Designs gelegt. Natürlich gibt es auch bei Elegant Themes Layouts zu allen möglichen Themenbereichen, egal ob es sich um einen privaten Blog, eine geschäftliche Internetpräsenz oder ein Online Magazin handelt. Auch Shops auf WordPress Basis werden hier fündig.

eStore Theme

Funktionen

Die Themes sind sehr nutzerfreundlich so dass auch Personen ohne großartige Programmierkenntnisse diese einfach anpassen können. Die grundlegenden Anpassungen werden dabei im WordPress Dashboard über das ePanel vorgenommen.

ePanel von Elegant Themes

Hier kann von der Navigation übers Logo, Layout, Farbeinstellungen bis hin zu SEO und dem Management der Werbebanner alles verändert werden.

Die Themes wurden für neuere WordPress Versionen optimiert. Neben Widgets verfügten die Themes auch über Shortcodes mit denen Buttons, Info-Boxen, Slider und Preis-Tabellen eingebunden werden können.

Shortcodes für Buttons

Preise

Verglichen mit anderen Premium Theme Anbietern wie WooThemes oder DIYThemes ist Elegant Themes sehr günstig. Für nur $39 erhält man Zugriff auf alle 76 Themes des Anbieters. Im Unterschied zu den anderen Anbietern handelt es sich bei Elegant Themes allerdings um ein Abonnement mit einem jährlichen Mitgliedsbeitrag. Man muss nach einem Jahr erneut zahlen oder man verliert den Zugriff.
Wer als Web-Designer Zugriff auf die Photoshop Dateien benötigt, muss etwas tiefer in die Tasche greifen und für das jährliche Abo $89 zahlen.

Support

Die Themes sind gut dokumentiert und es gibt auch zahlreiche Video-Tutorials, so dass in der Regel keine Frage offen bleiben. Zwecks weiterer Hilfe kann man sich aber an das Support-Forum wenden.

Fazit

Da man für einen jährlichen Betrag von nur $39 so viele Themes herunterladen kann, wie man möchte, bietet Elegant Themes wirklich ein sehr gutes Preisleistungsverhältnis.