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Was sind eigentlich Bitcoins?

Bitcoins werden im globalen Internet-Zahlungsverkehr immer populärer. Sinn und Zweck der neuen Zahlungsmethode ist es, die Vorteile von anonymen Bargeldzahlungen mit elektronischen Überweisungen zu kombinieren. Um an dem Netzwerk teilnehmen zu können, müssen Nutzer einem gesonderten Bitcoin-Client beitreten. Kryptografische Schlüsselkombinationen belegen den tatsächlichen Geldbesitz. Insofern wird jede getätigte Transaktion in dem Internetprotokoll erfasst, so dass der reale Kontostand jederzeit gedeckt ist. Außerdem hat sich die neue Währungseinheit bisher als fälschungssicher bewiesen. Im Folgenden daher ein paar grundlegende Details zu den Bitcoins:

Bitcoin Mining: Wie werden Bitcoins erzeugt?

Bitcoins werden von den Nutzern in einem komplizierten Verfahren namens „Bitcoin Mining“ selbst erstellt. Wörtlich übersetzt bedeutet Bitcoin Mining nichts anderes als “Geld machen”. Damit allerdings ein unkontrollierbarer Missbrauch ausgeschlossen ist, sind die Regeln für das virtuelle Gelddrucken klar definiert. Bei 21 Millionen erzeugten Bitcoins soll Schluss sein, davon wurde bisher ca. die Hälfte erstellt. Damit unterscheidet sich das System von den realen Gelddruckmöglichkeiten, die bei Papier- und Münzgeld üblich sind. Um in das Geschäft einsteigen zu können, sollte der Nutzer über einen sehr leistungsstarken PC verfügen. Beim Bitcoin Mining werden einzelne Blöcke, die ihrerseits aus Hashes bestehen, errechnet. Mit jedem berechnetem Block erhält der Nutzer 50 Bitcoins gutgeschrieben. Insoweit insgesamt 21.000 Blöcke errechnet wurden, wird die Summe halbiert. Vor allem Grafikprozessoren sind in der Lage, mehrere 32-Bit-Befehle zu analysieren. Professionelle Miner haben daher spezielle PCs konstruiert, die mit mehreren hochwertigen Grafikkarten ausgerüstet sind. Alternativ können sich Nutzer auch einem Pool-Mining anschließen. Solche Pools bilden sich aus vielen einzelnen Teilnehmern, so dass einzelne Blöcke errechnet werden können. Der Verdienst wird allerdings durch die Anzahl der Teilnehmer aufgeteilt.

Kann ich Bitcoins auch kaufen?

Neben dem Mining können Bitcoins auch auf ganz unterschiedliche Art und Weise erworben werden. Zum einen können Bitcoins über spezielle Börsen gekauft werden. Der erste deutsche Bitcoin Handelsplatz ist bitcoin.de. Über den Dienst können sowohl Euro als auch Dollar oder andere Währungen in Bitcoins eingetauscht werden. Einige Nutzer werden dieses Verfahren noch aus Urlaubszeiten kennen, als sie Reiseschecks in die Landeswährung eingetauscht haben. Ebenfalls möglich ist der Kauf über Auktionsplattformen wie eBay.

Viele Nutzer fragen sich, ob auch ein Kauf via PayPal möglich ist. In den meisten Fällen wird von den Börsen eine Bezahlung über PayPal nicht angeboten. Der Grund liegt darin, dass in der Vergangenheit betrügerische Handlungen durchgeführt wurden. Käufer können bei Paypal nach Abschluss der Transaktion das Geld zurückbuchen lassen. Sie hatten als Begründung dem Verkäufer betrügerische Absichten nachgesagt, obgleich sie selbst die eigentlichen Betrüger waren.

Wie errechnet sich der Wert der Bitcoins?

Bitcoins sind mittlerweile fester Bestandteil von Online-Börsen. Das virtuelle Geld kann mittlerweile in die landestypischen Währungen der 20 größten Industrienationen der Welt eingetauscht werden. Durch den Börsenhandel ist der Kurs stetigen Schwankungen unterlegen. Sowohl die Handelspreise als auch die Bitcoin-Charts von unterschiedlichen Börsen bestimmen den tatsächlichen Wert. Aufgrund der großen Nachfrage ist der Kurswert in der Vergangenheit beachtlich angestiegen. Immer mehr Menschen scheinen größeres Vertrauen in die virtuelle Währung zu haben. Das kluge Sicherheitssystem verspricht zusätzlichen Optimismus. Jedenfalls wird der Kurs durch innerstaatliche Wirtschaftsschwankungen kaum beeinträchtigt.

Welche Vorteile bieten Bitcoins?

Der Handel mit Bitcoins bietet einige Vorteile. Der Erwerb erfolgt unabhängig von speziellen Ausgabe stellen oder Zentralbanken. Ferner handelt es sich um ein sehr sicheres Bezahlsystem. Durch die Peer-to-Peer Technik ist ein anonymer Umgang garantiert. Der Handel mit dem virtuellen Geld ist sehr kundenfreundlich angelegt. Zudem kann jeder Nutzer die freie Software nutzen. Der Zugang ist kostenlos und wird regelmäßig gegen Betrugsversuche gesichert. Außerdem ist der Zahlungsverkehr transparent gestaltet, so dass Kunden jederzeit freien Einblick in die Transaktionen nehmen können. Da die Teilnehmer sich untereinander stets überprüfen, garantiert das System einen nahezu hundertprozentige Fälschungssicherheit. Die Überweisungen werden innerhalb von wenigen Sekunden durchgeführt. Ein wesentlicher Vorteil ist zudem, dass die Währung inflationsgeschützt ist, da nur ein festgelegter Geldbetrag im Umlauf ist. Insoweit sind die Ressourcen limitiert, wie dies auch bei Gold oder anderen Edelmetallen der Fall ist. Der Handel kann in jedem Land vollzogen werden. Notwendig ist lediglich ein Zugang zum Internet.

Welche Nachteile haben Bitcoins?

Ein wesentlicher Nachteil der digitalen Währung liegt in der enormen Ressourcenbelastung. Durch die Berechnung von Blöcken werden leistungsstarke PCs dauerhaft voll ausgelastet. Dementsprechend haben sie einen hohen Energiebedarf. In der Vergangenheit wurde das Bezahlsystem beispielsweise missbraucht, um anonym Drogen zu verkaufen. Außerdem begründen Bitcoins einen grassierenden Internethandel, so dass eine Kontrolle mitunter schwierig ist. Bitcoins sind mit Aktien durchaus vergleichbar, so dass der Wert auch immer vom Interesse der Nutzer abhängig ist.

Wo kann ich mit Bitcoins bezahlen?

Das virtuelle Geldsystem wird von immer mehr Händlern als zulässiges Zahlungsmittel akzeptiert. Beispielsweise die Zimmervermittlung 9Flats akzeptiert seit kurzem Bitcoins als Zahlungsmethode. Ebenso bietet der Anbieter “designers-heaven.de” hochwertige Luxusartikel gegen Zahlung mit Bitcoins an. Wer auf der Suche nach einer neuen Tennisausrüstung ist, kann beim Anbieter “tennis-termin.de” durchaus fündig werden. Die Bezahlung mit Bitcoins wird seit neustem ermöglicht. Musikinstrumente finden Interessierte, gegen Zahlung von digitalen Geldmitteln, auf “www.realmusicshop.de“. Es ist mithin zu erwarten, dass sich künftig auch andere Firmen dem modernen Transaktionsprozess hingeben.

Fazit

Bitcoins haben sich als echte Alternative erwiesen. Da das System allerdings einem Aktienhandel ähnelt, sind auch Spekulationsblasen und auch extreme Kursschwankungen möglich. Wenn in Zukunft noch mehr Händler an dem System teilnehmen, kann sich auch ein dauerhafter Erfolg einstellen. Bevor Kunden allerdings einen großen Ankauf von Bitcoins planen, sollten sie zuvor die Kurse analysieren. Vor allem Laien sollten sich zunächst mit den Kursschwankungen der letzten Monate vertraut machen, um den tatsächlichen Wert von Bitcoins besser einschätzen zu können.

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Was ist eigentlich grüne IT/Green IT?

Grüne IT oder Green IT ist das Studium und die Praxis der effizienten und umweltfreundlichen Verwendung von EDV-Ressourcen. Das vorrangige Ziel der Green IT ist es, ähnlich wie Green Chemistry, eine Verringerung der Verwendung von gefährlichen Materialien, eine Maximierung der Energieeffizienz während der Lebensdauer des Produkts und eine Förderung der Recyclingfähigkeit einschließlich biologische Abbaubarkeit von ausgedienten Produkten und Abfällen voranzubringen.

Moderne IT-Systeme stützen sich auf ein kompliziertes Zusammenwirken von Menschen, Netzwerken, Software, Hardware und Orgware. Green IT umfasst die Zufriedenheit der Endbenutzer, die Notwendigkeit einer Management-Weiterentwicklung, die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften, die Entsorgung von Elektronikschrott, die Telearbeit zur Einsparung von Fahrzeiten, die Virtualisierung von Server-Ressourcen, effiziente Energie-Nutzung und weiteres mehr.

Bereits seit Beginn der 1990er Jahre wurde die Green IT als Thema wirksam. Hier wurde von der amerikanischen Environmental Protektion Agency die Energy-Star-Kennzeichnung entwickelt, um die sparsame Energie-Nutzung von Monitoren anzuzeigen. Das Prüfsiegel gibt es immer noch, und man sollte nur solche Monitoren kaufen, die es tatsächlich beanspruchen können. Gleichzeitig entwickelte die schwedische TCO-Organisation ein Zertifizierung-Programm für niedrige magnetische und elektrische Emissionen für CRT-basierten Computer.Inzwischen gibt es weltweit eine Vielzahl von entsprechend ablaufenden Initiativen.

Ist Grüne IT aber nur eine Hype, die man nicht ernst nehmen muss?

Zwar schießen Aufklärungswebsites und andere Initiativen der Hardware-Produzenten und Software-Entwickler wie Pilze aus dem Boden. Doch es entsteht auch der Verdacht, dies wäre eine Marketingstrategie, die nur mehr Produkte in die Büros und Wohnungen der Kunden bringen werde.
Aber man sollte sich klarmachen: Die Energiekosten werden weiter rasant steigen, ebenso der Umfang und die Vielfalt der digitaler Kommunikation. Der Gesetzgeber schreibt zunehmend strengere Richtwerte für Computer und andere elektronische Geräte fest. Also müssen die Unternehmen und Kunden reagieren. Aber wie?

Zum einen werden sie verstärkt auf Umwelt-Siegel und Effizienz-Kriterien achten. Der Erfolg von TCO weißt darauf hin, dass ab einen bestimmten Schwellengrad der Akzeptanz kein Gerät mehr ohne das entsprechende Siegel verkaufsfähig ist. Das TCO-Gütesiegel gibt es nicht nur auf Bildschirmen sondern auch auf Desktoprechnern, Laptops, Mobilfunk-Geräten und bestimmten Möbeln. Geprüft werden Energieeffizienz, die Emission elektromagnetischer Strahlung, die Brandsicherheit sowie ergonomische Aspekte der Nutzung.

Der ECO-Kreis hat ein Prüfzeichen des TÜV Rheinland ins Leben gerufen, das sich an der ISO Norm und den Bestimmungen der EU orientiert.

Der Blaue Engel bescheinigt die Umweltverträglichkeit von Materialien, Stromverbrauch und ergonomische Gesichtspunkten für die Verbraucher.

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Video on Demand

Video on demand (engl. für „Video auf Abruf“) ist ein Geschäftsmodell, das ähnlich wie eine Videothek funktioniert. Der Unterschied ist: der gewünschte Film kommt per DSL-Leitung auf den PC oder per Set-Top-Box ins Wohnzimmer. Abgerechnet wird pro Film und dieser steht üblicherweise 24 Stunden zum Ansehen zur Verfügung. Es ist daher nicht erforderlich, sich den Film an einem Stück anzusehen. Er kann beliebig oft angehalten oder auch mehrmals abgespielt werden. Der Film wird entweder per Videostreaming Stück für Stück oder komplett geladen. Letzteres hat den Vorteil, dass auch Besitzer von DSL-Anschlüssen mit niedrigerer Bandbreite den Dienst nutzen können.

Das Angebot bei den größten Anbietern von Video on demand (Maxdome, Arcor, In2Movies, T-Online und One4movie) reicht von dürftig (One4movie) bis gut (Maxdome). Neben Kinofilmen werden auch Fernsehserien und Dokumentationen angeboten. Allerdings finden sich bei keinem Anbieter alle Filme und eine richtige Videothek bietet immer noch ein wesentlich größeres Angebot. Zudem muss man auch auf manche Extras verzichten, die DVDs bieten, z.B. die Originalfassung oder Making-Ofs.

Die Bildqualität ist bei allen Anbietern zufriedenstellend, erreichet aber bei keinem Anbieter DVD-Qualität. Dies kann man aber aufgrund der Datenmenge, die damit verbunden wäre, auch nicht erwarten.

Die Preise für einen Film sind aktuell mit knapp unter 5 Euro bei Topfilmen deutlich teurer als das Ausleihen einer DVD in der Videothek. Die Abrechnung erfolgt per Lastschrift oder Kreditkarte. Eine Grundgebühr fällt nicht an, bei einigen Anbietern ist es aber möglich, eine Film-Flatrate abzuschließen.

Bei In2Movies ist es auch möglich, Filme als Download-to-own runterzuladen. Der Film kann beliebig oft abgespielt werden und hat damit den Status einer Kauf-DVD. Allerdings ist der Preis auch genau so hoch, so dass es nicht viel Sinn macht und man sich auch gleich die DVD kaufen kann.

Fazit: Video on demand ist eine tolle Idee und wird mit Sicherheit irgendwann die Videothek überflüssig machen. Bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg, denn die Filmstudios müssen auch dabei mitmachen, so dass auch irgendwann alle Filme im Video on demand zur Verfügung stehen.

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Was sind eigentlich Widgets?

Kleine Programme, die auf dem Desktop umgesetzt werden, bezeichnet man als Widgets. Widgets übernehmen meist nebensächliche Funktionen und Aufgaben, wie zum Beispiel den Notizblock, den Taschenrechner, den Kalender oder die Uhrzeit. Widgets ist eine eigenständige Software.
Sie besitzen eine eigene Oberfläche, was es möglich macht, sie überall auf der Benutzeroberfläche zu platzieren. Widgets können der Optik dienen und Spaß machen, aber auch den Benutzern die Arbeit durch praktische Inhalte erleichtern.
Widgets benötigen allerdings einen verhältnismäßig großen Speicherplatz mit bis zu 15 MB und sogar mehr. Wer also eine kleine Festplatte mit wenig Speicherplatz hat, sollte sich überlegen, welche Inhalte wichtig und sinnvoll für ihn sind.

Im Internet gibt es eine Vielzahl von kostenslosen Widgets- Downloads aus den unterschiedlichsten Themengruppen. Diese können komplett auf die individuellen Wünsche und Anforderungen des Benutzers abgestimmt werden.
Yahoo bietet beispielsweise mittlerweile bis zu 2.000 kostenlosen Widgets an. Weitere große Anbieter von Widgets sind AveDesk und Kapsules. Bei diesen beiden Anbietern wird allerdings erst ein Basisprogramm heruntergeladen, dass man mit beliebig vielen weitern Widgets ergänzen kann.
Was allerdings nicht funktioniert, ist die Widgets von Yahoo mit den Widgets von AveDesk zu verbinden. Wenn man Widgets von Yahoo heruntergeladen hat, kann man also keine Widgets von AveDesk starten.

Wenn einem die zahlreichen, verschiedenen Widgets der Anbieter jedoch immer noch nicht reicht, oder das passende nicht dabei ist, gibt es die Möglichkeit Widgets selbst zu erstellen. Ein Vorteil hierbei wäre aber, Kenntnisse im Umgang mit JavaScript und XML zu besitzen. Das Erstellen von Widgets kann man ebenfalls bei den oben aufgeführten Widgets- Anbietern.