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E- Mail / Newsletter Marketing mit MailChimp

Lange habe ich das Thema E-Mail Marketing / Newsletter vor mir hergeschoben. Höchste Zeit sich genauer mit der Materie zu beschäftigen.

Auswahl des E-Mail Marketing Tools

Auf dem Markt gibt es eine schier unbegrenzte Zahl von E-Mail Marketing Tools, z.B. AWeber, CleverReach, Mailchimp, Inxmail, Silverpop und viele mehr. Allein mit der Auswahl eines passenden Tools könnte man vermutlich Tage oder sogar Wochen verbringen. Um dies ein wenig abzukürzen habe ich mir angeschaut, welche Tools in Bloggerkreisen sehr beliebt sind und hier bin ich relativ häufig auf AWeber (fast alle International bekannten Blogger) und MailChimp (fast alle Blogger aus DE) gestoßen. Letztendlich fiel meine Entscheidung auf MailChimp, da das Preismodell für Testzwecke einfach ideal ist. Anwender mit kleinem Verteilerkreis von bis zu 2000 Abonnenten / 12.000 versendeten Emails pro Monat zahlen erst mal nichts, das Tool ist komplett kostenlos. Wächst der Verteilerkreis, kann man problemlos auf eine kostenpflichtige Variante umsteigen. Hier gibt es Preismodelle von $10, $15, $30 bis hin zu $240 monatlich für Verteiler mit bis zu 50.000 Empfängern.

Kleiner Nachteil der kostenlosen Variante ist allerdings, dass der E-Mail Footer einen kleinen MailChimp Werbebanner enthält.

Mail Chimp Dashboard

Direkt nach der Anmeldung blickt man auf das übersichtliche MailChimp Dashboard. Bis zum Versand des Newsletters muss man 3 einfache Schritte absolvieren:

Schritt 1: Newsletter Liste erstellen

Zum Beginn der E-Mail Marketing Aktivitäten muss eine Newsletter Liste angelegt werden. Hier wird u.a. der Name der Liste (Company XYZ Newsletter), der Absender, die Kontaktdaten (Impressum) und Antwort E-Mail Adresse eingetragen. Auch kann man festlegen welche persönlichen Daten der Newsletter Empfängers gespeichert werden sollen (Default: E-Mail Adresse, Vorname, Nachname). Man kann hier bis auf das Pflichtfeld E-Mail alle Felder löschen oder weitere Felder hinzufügen, z.B. Geburtsdatum, Adresse, PLZ, Website, Telefonnummer oder auch beliebige Auswahlfelder (Radiobuttons/ Dropdowns).

Schritt 2: Formulare entwerfen

Im zweiten Schritt müssen alle Formulare und Seiten für den Anmeldeprozess erstellt werden. Aufgrund rechtlicher Vorgaben (Double Opt-in – doppelte Bestätigung bevor man einen Newsletter verschicken darf) besteht die Anmeldung aus einer Vielzahl von Schritten. MailChimp bietet für alle Schritte bereits vorgefertigte Templates, welche flexibel hinsichtlich Farben, Schriften und Grafiken angepasst werden können. Für den gesamten Anmeldeprozess gibt es bei MailChimp bereits eine deutsche Übersetzung (Sie-Form), so dass man sich nicht extra mit der Übersetzung der englischen Texte abmühen muss. Hinweis: Man liest es immer wieder, dass andere internationale Mailprogramme Probleme mit der deutschen Sprache/Umlaute haben. MailChimp hat zwar eine englische Oberfläche, die Zeichencodierung ist aber utf-8 und somit für jede beliebige Sprache einsetzbar.

Das Anmeldeformular kann im Anschluss via klassischem HTML-Link in die eigene Webseite eingebaut werden. Möchte man das Formular direkt in WordPress (z.B. Sidebar) integrieren, gibt es eine JavaScript Variante unter Create Forms > Share it > Create HTML Form. Was mich hier allerdings etwas wundert ist, dass die CSS-Styles und Felder von den vorher angepassten Templates nicht übernommen werden und man das Formular im Prinzip erneut bauen muss.

Schritt 3: Newsletterversand

Nachdem die Liste und der Anmeldeprozess fertiggestellt sind, folgt Schritt 3 der Newsletterversand (Send a Campaign). Hier wählt man zunächst die Liste der Empfänger aus (Schritt 1), setzt die Betreffzeile (2), wählt das Template aus einer Vielzahl von Vorlagen oder gestaltet ein eigenes (3), verfasst den Inhalt (4), erstellt eine Text-only Variante (5) für alle die keine HTML Newsletter erlauben. Anschließend folgt der (Test)Versand. Fertig!

Fazit

Für alle die E-Mail Marketing einfach mal testen möchten, ohne gleich monatlich zwei oder dreistellige Eurobeträge auszugeben, ist MailChimp ideal.

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E-Commerce mit Magento

Firmen haben bereits so große Umsätze durch Web-Shops erzielt, dass diese kaum noch wegdenkbar sind. Aber um diese Größenordnungen zu erreichen, muss der Web-Shop im Stande sein, Kunden und Verbraucher mit Angeboten, aber auch mit der visuellen Erscheinung des Shops zu locken. Abhilfe schafft hier Magento, ein erstklassiges Open Source Shop System für Linux.

Entstehung
Die Version 1.0 von Magento wurde erstmals im Jahre 2008 veröffentlicht. Gründer dieses CMS ist Varien Inc. in Los Angeles, genutzt unter 3.0 der Open Software License. Die Programmierung begann bereits 2007, veröffentlicht mit einer Beta-Version von Magento. Mittlerweile ist bereits die Version 1.3 erhältlich.
Magento nutzt standardmäßig PHP und MySQL. Die Konfiguration erfolgt per XML-Dateien; diese nutzt Magento zum konfigurieren des Interfaces und und der technischen Basis. Somit kann die Darstellung im Backend, sowie im Frontend flexibel angepasst werden.
Die Besucher kürten Magento bei einer Konferenz namens “Under the Radar: The Business of Web Apps conference” zum Favoriten.

Für wen und was wird Magento genutzt?
Im Mittelpunkt stehen Unternehmen, die ihre Ware via Web-Shops unter die Leute bringen möchten. Um den Shop erfolgreich zu betreiben, bietet sich die kostenfreie Software Magento sehr an. Da Magento kaum Wünsche offen lässt und wirklich alle notwendigen Funktionen beinhaltet, ist es für jeden Shop-Betreiber bestens geeignet. Die viele Benutzer noch Anfänger in Sachen Content-Management-System sind, kann das Programm selbst einem Laien dabei helfen, einen anständigen Shop auf die Beine zu stellen.

Systemvorraussetzungen des Webhosters
Neben dem Betriebssystem Linus hat Magento einige andere, wichtige Vorraussetzungen, die der Webhoster erfüllen muss. Er benötigt vor allem Apache 1-x oder 2.x, sowie standardmäßig PHP und MySQL. Außerdem wird noch MySQLi, mcrypt, mhash und simplexml gebraucht. Auch ein Mailserver wäre sehr von Vorteil.

Was unterscheidet das CMS von anderen?
Magento lässt sich individuell an die Bedürfnisse seines Benutzers anpassen. Laien werden nicht im Stich gelassen: Das Programm zeigt dem Benutzer Schritt für Schritt, wie er zu seinen optimalen Web-Shop gestalten kann. Magento hat jetzt schon einen riesigen Funktionsumfang – dennoch wird dieser ständig von Entwicklern weitergebildet, sodass für den Benutzer kaum Wünsche offenbleiben. Außerdem liefert das CMS eine grundlegende Basis für die Eintragung in Suchmaschinen; so wird der Shop von jedem schnell gefunden.

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CMS Typo3 – Kurzvorstellung

Die Entstehung des Typo 3 begann bereits 1997, lange bevor das Content-Management-System überhaupt richtig bekannt war. Ins Leben gerufen wurde Typo 3 von Kaspar Kasper Skårhøj, der den weitverbreiteten Wunsch erfüllte, ohne HTML-Kenntnisse Inhalte in Webseiten einfügen zu können.
Typo 3 bildet heute den Kern für alle Content-Management-Systeme, nachdem es 1999 erfolgreich auf der IFRA in Lyon präsentiert wurde. Heute ist es für viele Unternehmen unverzichtbar; der Kunde wird nach und nach damit vertraut gemacht, was die Arbeit für beide Parteien wesentlich erleichtert.

Das CMS eignet sich im Prinzip für jeden, der eine erfolgreiche Webseite pflegen möchte. Sein Kernpunkt liegt aber bei den vielen Unternehmen, die einen Webseitenservice anbieten; nicht nur das Unternehmen hat es wesentlich einfacher, auch der Kunde kann mit Typo 3 ohne Kenntnisse seine Seite eigenständig verwalten.
Typo 3 ist dafür gedacht, den Inhalt der Seite jederzeit bearbeiten zu können, sowie den Text vom Layout zu trennen. Da keinerlei HTML- oder sonstige Programmierkenntnisse vorhanden sein müssen, überzeugt Typo 3 vorallem die Laien im Bereich Webentwicklung.

Der größte Vorteil von Typo 3 ist wohl die Nutzungsmöglichkeit ohne jegliche Programmierkenntnisse. Die Veröffentlichung des Inhalts kann zeitgesteuert passieren, wodurch ein zusätzlicher Arbeitsaufwand vermindert wird. Alle Inhalte werden zudem automatisch archiviert. Typo 3 ist vollkommen barrierefrei, kann also auch von Behinderten ohne Probleme genutzt werden. Der Quellcode wird optimal generiert und von anderen Seiten wie zum Beispiel google ausgelesen.

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Wahlkampf im Netz

Einig waren sich die Wahlkampfstrategen schnell: Obamas Online Wahlkampf hat Maßstäbe gesetzt, von denen es zu lernen gilt. Und sie lernen immer noch.

Die Online Angebote der etablierten Parteien offenbaren schnell, worin das fundamentale Missverständnis besteht: Das Internet wird im Wesentlichen als weiteres Medium neben TV, Radio und Presse verstanden, in dem Wahlkampfbotschaften verbreitet werden können. Wenn überhaupt Ansätze von interaktiven Inhalten vorhanden sind, wird der Internetuser nicht als Diskussionspartner angesprochen sondern als eine Art digitaler Wahlplakatkleber, der für einfache Unterstützungsdienste angeworben werden soll.

Im Zentrum des Online-Wahlkampfs der CDU steht das Portal www.team2009.de. Was kann der User da tun? Er kann sich als freiwilliger für eine Telefonwerbeaktion registrieren lassen oder sein Bild in eine Unterstützer-Galerie für Angela Merkel aufnehmen lassen. Ansonsten kann er altbekannte Werbebotschaften konsumieren. Ach ja, geduzt wird er auch gleich. So einfach ist das: „Wählen Sie Angela Merkel!“ ist klassische Werbung „Wähle Angela Merkel!“ ist moderne Online-Kommunikation. Muss man auch erstmal drauf kommen!

Die SPD versucht Ihr Online-Glück auf www.meinespd.net mit ähnlichem Erfolg und mit gleichen Methoden. Wer das tun mag, kann sich auch hier als Unterstützer des Kanzlerkandidaten registrieren lassen und den Satz „Ich wähle Frank-Walter Steinmeier, weil…“ vervollständigen. Gegenwärtig liegen noch keine Berichte vor, dass der Server angesichts dieses sensationellen Angebots unter der Userlast zusammengebrochen ist.

Auch die drei Oppositionsparteien sind mit den Portalen www.mitmachen.fdp.de , www.meinekampagne.gruene.de und www.linksaktiv.de mit von der Partie.

Unfair wäre es allerdings, die Parteien darauf zu verweisen, dass die Piratenpartei ihnen doch vormacht, wie es geht. Parteiprogramme sind schwer zu vermitteln und wer de facto keines hat, ist in dieser Hinsicht klar im Vorteil: http://wiki.piratenpartei.de/images/2/20/Parteiprogramm_LaTeX.pdf lautet das diesbezügliche Angebot der Piraten, und das ist im Internet natürlich sehr gut kommunizierbar, da es sich nahezu ausschließlich mit dem Thema Internet beschäftigt. Die Piratenpartei genießt im Internet Heimvorteil. Das öffentliche Interesse an dieser Partei stieg stark an, als sie sich an die Spitze der Opposition gegen das Gesetz über Internetsperren setzte. Diese starke Fokussierung auf ein Thema erlaubt es der Piratenpartei, ihr Portal www.piratenpartei.de für freie Diskussionen zu öffnen. Hier ist der harte Kern Internetcommunity unter sich und diskutiert über die Freiheit des Internets. Meinungsfreiheit ist schön, wenn alle meiner Meinung sind!

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Wolfram Alpha

Jeder User kennt die so hilfreichen Suchmaschinen im Internet und natürlich kennt auch jeder Google. Doch gerade diese Plattform bekommt nun einen neuen Konkurrenten namens Wolfram Alpha.

Doch worin unterscheidet sich nun Wolfram Alpha von Google?
Der geistige Vater dieses gigantischen Projektes ist der britische Physiker und Mathematiker Stephen Wolfram. Schon sehr früh wurde er als „Wunderkind“ bezeichnet. Seine Genialität scheint sich wirklich als bewiesen herausgestellt zu haben, denn bei seinem Projekt handelt es sich genau genommen um ein mathematisches Softwarepaket das in der Lage ist, Fragen im Web rechnerisch zu beantworten. Der Erfinder von „Mathematica“ arbeitet hierzu mit einem Team von ca. 100 hochqualifizierten Mitarbeitern an der wohl revolutionärsten Suchmaschine.
Die Fragen zu allen beliebigen Themen und Bereichen können sogar in verschiedenen Sprachen gestellt werden. Aus dieser Frage erstellt die Software im Anschluss einen Berechnungs-Term, welches die Ergebnisse herausfiltert.
Ja, die Welt des Wissens ist wohl tatsächlich berechenbar. Zur Berechnung werden, laut Aussage des Teams, Built- In- Algorithmen und eine ständig wachsende Datenbank genutzt. Mit der Funktionalität dieser Methode kann Wolfram Alpha ein gut fundiertes Expertenwissen an ein möglichst breites Spektrum interessierter Menschen aller Berufe oder Bildungsniveaus weitergeben und vermitteln.
Seit dem 16. Mai 2009 ist diese weltweit mit Spannung erwartete Suchmaschine für jeden frei verfügbar.

Bei der Entwicklung von „Mathematica“ hat es sich Wolfram Alpha eindeutig zum Ziel gesetzt, als wichtigster Meilenstein der intellektuellen Leistung in die Geschichte des 21. Jahrhunderts einzugehen. Eine hohe Anforderung!
Mehr als 20 Jahre akribische Forschung und Entwicklung werden nun auf die Probe gestellt. Über 10 Billionen Daten, 50.000 verschiedene Algorithmen sowie die sprachlichen Fähigkeiten von mehr als 1000 Domains sollen von Wolfram Alpha verarbeitet werden und dabei die neue Zeitalter der Web- und Computertechnologie einläuten.

Bleibt bei aller aufwendigen Vorbereitung und wissenschaftlichen Forschungs- und Rechenarbeit sehr zu wünschen, dass dieses bislang einmalige System halten kann was es verspricht. Wir wünschen jedenfalls viel Erfolg!

Weitere Meinungen zu Wolfram Alpha:
Netzwertig.com
Yeebase.com
blog.lilu24.de

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Anonym Surfen im Internet

Anonymität ist wichtig und zwar auch im Internet. Leider übermitteln die meisten Browser eine Menge Daten und mit der zugewiesenen IP lässt sich theoretisch jederzeit der Benutzer ermitteln. Übertragen auf die reale Welt wäre es so, als wenn jemand mit seiner Wohnadresse auf einem großen Schild durch die Fußgängerzone geht.

Der einfachste Weg, seine eigene Identität im Internet zu verschlüsseln, ist die Nutzung eines anonymen Proxy-Servers. Eine Liste mit diesen findet sich zum Beispiel auf http://www.samair.ru/proxy/. Allerdings sind solche freien Proxy-Server durch viele Nutzer sehr langsam und ermöglichen meist nur ein anonymes Surfen mit ISDN-Geschwindigkeit. Downloads oder Bandbreitenintensive Seiten werden damit zu einer wahren Tortur. Außerdem ist die Anonymität nur begrenzt, wenn der Proxy-Server überwacht wird, lassen sich schnell Rückschlüsse auf die Nutzer ziehen.

Ein schnelleres anonymes Surfen ermöglicht TOR (The Onion Routing, http://www.torproject.org/index.html.de). Der Nutzer muss einen Client installieren, über den die Verbindung aufgebaut wird. Der Client lädt sich dann eine Liste mit TOR-Servern herunter und baut zu einem eine verschlüsselte Verbindung auf. Dieser Server leitet die Daten dann über eine weitere verschlüsselte Verbindung zu einem zweiten und dritten Server weiter und erst der dritte übergibt die Daten an die Zieladresse (z.B. www.google.de). Der letzte Server ist ein sogenannter Exit-Node (Ausgangsknoten), von dem die Daten unverschlüsselt weitergegeben werden, wenn der User sie nicht zusätzlich verschlüsselt. Diese Routen ändern sich automatisch regelmäßig. Jeder Nutzer kann auch als selbst als Server auftreten. Das Prinzip von TOR basiert auf der grundsätzlichen Annahme, dass niemals große Teile des Internets überwacht werden können. Sollten aber viele TOR-Server überwacht werden, besteht die Möglichkeit, die wahre Identität der Nutzer aufzudecken.

Ein weiteres Programm zum anonymen Surfen ist JAP Anon Proxy (http://anon.inf.tu-dresden.de/index.html). Es arbeitet mit sogenannten Mix-Kaskaden, also Proxyserver-Ketten. Es gibt eine kostenfreie Version und eine kostenpflichtige. Die kostenpflichtige Version erlaubt ein schnelleres Surfen, normale DSL-Geschwindigkeit ist problemlos möglich, bei der kostenfreien Version wird selten mehr als ISDN-Geschwindigkeit erreicht, weil die Server meistens überlastet sind.

Eine 100% Sicherheit gibt es auch mit den Hilfsprogrammen noch nicht, sie verschleiern aber die Identität des Benutzers schon relativ gut. Und ein wenig Sicherheit ist immer noch besser als gar keine.

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Ebay – Kritik an Bewertungssystem – Vorsicht bei gebrauchten Markenartikeln!

Man muss sich zur Zeit öfter fragen, was mit dem so bekannten und beliebten Auktionshaus Ebay los ist. Es rasselt Beschwerden, die Mitgliederanzahl nimmt ab, Händler sind empört und wandern ab zu andern Auktionsplattformen wie z.B. Hood.de oder Auxion.de.

Geändertes Ebay Bewertungssystem
Das ganze fing im Mai damit an, das Händler einen Kunden nicht mehr bewerten zu können. Damit ist ein Verkäufer unfairen Bewertungen eines Käufers praktisch schutzlos ausgeliefert. Resultat war, das manche Händler sogar erpresst wurden (Quelle): Bekommen die Käufer kein Preisnachlass, drohen sie mit einer schlechten Bewertung – gegen die sich der Verkäufer nicht mehr rechtfertigen kann! Von Seiten der Verkäufer kamen daraufhin Anwälte ins Spiel, damit die Händler noch eine kleine Chance haben, gegen die negativen Bewertungen vorzugehen. Erst nach massiven Beschwerden durch Händler revidierte Ebay sein Berwertungssystem leicht. Zwei Mal im Monat dürfen die Händler nun negative Bewertungen, die unangemessen und unfair sind, löschen lassen. Natürlich wird das Ganze erstmal von Ebay überprüft, ein Antrag muss gestellt werden. Außerdem muss auch der Käufer dieser Rücknahme zustimmen. Leider sind Händler mit diesem Bewertungssystem noch immer im Nachteil. Resultat: Ebay verliert dadurch Händler an andere Auktionshäuser.

Vorsicht auch bei Markenartikeln
Seit neuestem müssen auch Verkäufer von gebrauchten Markenartikel aufpassen: Eine Abmahnung über 1370 Euro für eine Ebay Auktion, die 40,50 Euro brachte waren kürzlich das Ergebnis einer solchen Auktion! Abmahnungen werden an diejenigen verschickt, die angeblich gegen das Urheberrecht verstoßen. Dieses besagt, dass gebrauchte Markenkleidung nicht bei Ebay verkauft werden darf. Arglose Privatverkäufer müssen sich nun mit Anwälten auseinandersetzen, obwohl eigentlich nur größere Händler in so einem Fall interessant sind. Eine Firma hat beipspielweise Lizenzen für ein bekanntes Modelabel. Nun werden Privatverkäufer von einer beauftragten Kanzlei abgemahnt und sollen eine hohe Strafgebühr bezahlen. Auch in anderen Ländern erworbene Artikel dürfen laut dieser Kanzlei nicht verkauft werden. Angeblich werden bei Ebay bis zu 90 Prozent Fälschungen verkauft. (Quelle)

Fazit: Wenn es weiter so geht wie bisher, hat Ebay keine guten Zukunftschancen. Händler wenden sich jetzt schon an andere Auktionshäuser oder kehren Ebay den Rücken. Wenn Ebay eine Mitglieder behalten will, muss sich einiges, vor allem im Bewertungssystem, nochmal ändern.

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Identitätsdiebstahl im Internet – so schützen Sie sich?

Identitätsdiebstähle gab es schon lange vor dem Internet, aber erst durch das Internet und die neuen Möglichkeiten zum Mitmachen ist dies zu einer Bedrohung von jedermann geworden. Identitätsdiebstahl findet dort statt, wo bei jemandem seine persönlichen Daten, sein Name, seine Steuer- oder Sozialversicherungsnummer oder seine Kreditkartennummer für Betrugs- oder Verleumdungsakte verwendet werden.

Für die schönen neuen Netzwerke im Web 2.0 stellt sich immer öfter die Frage: Stimmt das denn überhaupt, was die User dort von sich geben? Sind die überhaupt echt? Für nicht kommerzielle Dienste wie Wikipedia ist das weniger ein Problem. Hier kann sich nur auf Dauer halten, was von der Gemeinschaft als qualitativ gut angesehen wird.

Doch bei den kommerziell orientierten Plattformen wie StudiVZ oder XING ist die Frage der Echtheit der Profile von großer Bedeutung, denn dies ist letztlich das Kapital dieser Dienste. Denn nur wenn dort echte Profile vorliegen und ein authentische Kommunikation der User stattfindet, dann sind diese Plattformen für Werbung und Weiterverkauf interessant.

Es gäbe zwar eine Vielzahl von Möglichkeiten, die Echtheit der Profile zu prüfen. EBay praktiziert eine Schufa-Abfrage, Web.de schreibt die Kunden per Post an und verpflichtet auch zur Rückantwort per Post, bei einigen Diensten muss der User sich per SMS oder durch eine Miniüberweisung legitimieren. Bei Angeboten für junge Leuten, die Fun wollen und sich deshalb kommunikativ vernetzen, scheinen solche Prozeduren aber nicht durchsetzbar.

Hier kann man nur auf die Selbstverantwortung der Teilnehmer setzen. Diesen muss das Risiko des Identitätsdiebstahls klargemacht und Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt werden. Dies beinhaltet zum einen den zurückhaltenden Umgang mit den eigenen Daten. Vielen ist klar, dass man die Telefonnummer oder Adresse nicht jedem gibt, mit der E-Mail-Adresse ist man schon eher freigiebig. Aber auch mit dieser kann schnell jeder problematische Kommentare in Blogs und Foren hinterlassen. Auch Kontoinformationen sollten nur sehr restriktiv weitergegeben werden, denn es ist nicht schwer mit diesen Informationen Geld abbuchen zu lassen. Und Fotos auf digitaler Basis sollte man nur an sehr gute Freunde und Verwandte weiter geben und diesen auch einschärfen: keinesfalls ins Internet hochladen.

Wer hier umsichtig handelt, ist noch am ehesten gegen Identitätsklau geschützt.

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Joomla Vorstellung

Joomla ist eine Weiterentwicklung des Content Management Systems (CMS) Mambo und als Open Source-Software frei verfügbar. Mit den Funktionalitäten von Joomla können sowohl kleinere private als auch größere Webprojekte (z. B. Internetportale) realisiert werden. Dazu gehören beispielsweise ein Menü-Manager und Module, mit denen Komponenten wie Umfragen, Linksammlungen, News Feeds und Suchfunktionen integriert werden können. Aber auch Templates zur Anpassung des Webdesigns sind im Funktionsumfang enthalten. Mit Hilfe eines so genannten WYSIWYG-Editors können Inhalte mit Joomla auch von Personen mit geringen Programmierkenntnissen leicht erstellt werden.

Großer Vorteil von Joomla ist, dass die Funktionalitäten ohne große Einarbeitungszeit und benutzerfreundlich gehandhabt sowie flexibel erweitert werden können (z. B. Blogs, Chats und Foren, Bildergalerien, Newsletterfunktion). Zusätzliche Plugins wie beispielsweise bei der auch als CMS nutzbaren Blog-Software WordPress sind nicht nötig. Zudem wird Joomla ständig verbessert: Derzeit besteht eine große Online-Community aus mehr als 150.000 Anwendern und Entwicklern, die über neue Funktionen informiert, Erweiterungen zum Download zur Verfügung stellt und bei Problemen unterstützt (z. B. Installationsanleitungen, Tutorials).

Zwar ist die Inhaltsverwaltung mit Joomla durch die einfache Organisationsstruktur in Bereiche und Kategorien sehr übersichtlich; sehr komplexe Webprojekte, die eine auch eine aufwändigere Struktur benötigen, können jedoch nur eingeschränkt realisiert werden. Auch kann Joomla lediglich eine Domain verwalten, während beispielsweise beim umfangreicheren CMS Typo3 nur eine Installation für mehrere Domains benötigt wird. Ein weiterer Nachteil ist, dass Joomla im Gegensatz zu anderen CMS (z. B. Drupal) nicht die Möglichkeit bietet, bei der Benutzerverwaltung individuelle Anwenderrechte zu vergeben.