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WordPress Hosting Vergleich: Die besten Anbieter in Deutschland

Die Verwendung von WordPress hat aus Hosting Sicht eine Fülle von Vorteilen. Es wird lediglich einen Webserver mit PHP Version 5.2.4 (oder höher), eine MySQL-Datenbank ab Version 5.0 und ca. 10 MB Speicherplatz benötigt. Dinge, die man für ein paar Euro pro Monat bei einem preiswerten Hosting Anbieter bekommen kann.

Im Rahmen des WordPress Hosting Vergleichs habe ich die vier Anbieter All-Inkl, Goneo, Hosteurope und webgo aus Deutschland hinsichtlich der WordPress Hostingpakete untersucht. Die folgende Tabelle zeigt meine Erfahrungen hinsichtlich der Serververfügbarkeit, sowie die wichtigsten Features, die standardmäßig in den Webhosting-Paketen enthalten sind:

Features
  • Angebot
  • Preis (monatlich)
  • Domains Inklusive
  • Speicherplatz
  • Traffic-Flatrate
  • Serververfügbarkeit
    (letzte 30 Tage)
  • PHP 5
  • WordPress One Click Installer
  • MySQL Datenbanken
  • Email Adressen
  • Tägliches Backup
  • mod_rewrite & .htaccess
  • Serverstandort
  • PHP Memory Limit
  • Support
  • Einrichtungsgebühr
  • Vertragslaufzeit
  • Besonderheit
  • CMS Pro
  • 4,95 EUR
  • 1
  • 40 GB
  • [y]
  • 99,5%
  • [y]
  • [y]
  • unbegrenzt
  • unbegrenzt
  • [y]
  • [y]
  • Deutschland
  • 512 MB
  • Telefon, E-Mail Support und Live Chat kostenlos
  • 0 EUR
  • 12 Monate

  • Basic L
  • 3,95 EUR
  • 2
  • 2 GB
  • [y]
  • 99,99%
    Testbericht
  • [y]
  • [y]
  • 5
  • 500
  • [y]
  • [y]
  • Deutschland
  • 128 MB
  • Telefon 0,14 €/Min & E-Mail Support kostenlos
  • 8,95 EUR
  • 12 Monate
  • Medium
  • 6,99 EUR
  • EXTRAKOSTEN .DE
    € 0,67/mtl.
  • 10 GB
  • [y]
  • 100%
    Testbericht
  • [y]
  • [y]
  • 10
  • 500
  • [y]
  • [y]
  • Deutschland
  • 128 MB
  • Telefon& E-Mail Support kostenlos
  • 14,99 EUR
  • 6 Monate
  • Premium
  • 9,55 EUR
  • 5
  • 50 GB
  • [y]
  • 100%
    Testbericht
  • [y]
  • [y]
  • 50
  • 2000
  • [y]
  • [y]
  • Deutschland
  • 64 MB
  • Telefon (Festnetz) & E-Mail (kostenlos)
  • 14,95 EUR
  • 1 Monat

Neben den Kriterien PHP-, MySQL-Datenbanken und Speicherplatz haben bei der Bewertung die folgenden Faktoren eine wichtige Rolle gespielt:

  • Schönere URLs mittels mod_rewrite

Auf dem Server sollte das Apache Module mod_rewrite aktiviert sein. Mit diesem lassen sich “schönere URLs” erzeugen. Statt kryptischen URLs wie www.meine-domain.de?p=123 können URLs mit gut lesbaren Dateinamen erzeugt werden: www.meine-domain.de/wordpress-hosting.

  • Einfache Installation mittels One Click Installer

Viele Provider bieten heutzutage einen One Click Installer, d.h. mit wenigen Mausklicks im Adminbereich kann WordPress vollständig installiert werden. Diese Funktion ist vor allem für WordPress Einsteiger interessant. Fortgeschrittene Anwender benötigen diese Funktion eigentlich nicht, da die WordPress Installation sehr einfach ist und in der Regel nicht länger als 5 Minuten dauert (Einfache Anleitung zur Installation).

  • Serververfügbarkeit

Gerade bei kommerziellen Webseiten oder ambitionierten Webprojekten sind möglichst niedrige Ausfallzeiten wichtig, da Ausfallzeiten häufig auch einen Einnahmenverlust bedeuten. Mit dem Server-Monitoring-Service von Pingdom habe ich Websites, die bei den vier Anbietern gehostet sind, für einen Monat überwacht und minütlich abgefragt, um so die Ausfallzeiten festzustellen.

  • Maximaler Arbeitsspeicher (PHP Memory-Limit)

Das PHP Memory-Limit bezeichnet den maximal erlaubten Speicherplatzverbrauch eines PHP-Scripts. Dieses Limit wird vom Provider festgelegt und sollte bei WordPress mindestens 64 MB (besser 128 MB) betragen. Es gilt aber, je mehr Arbeitsspeicher desto schneller/besser laufen die Scripte.

Fazit

Die vier Hostinganbieter bieten hervorragende Hostingtarife. Gute Leistung zum sehr kleinen Preis bietet insbesondere der Hoster webgo. Für WordPress-Einsteiger mit knappem Geldbeutel eine sehr gute Wahl. Ambitionierte Websitebetreiber, die mit hohen Besucherzahlen rechnen und gleichzeitig auf eine hohe Serververfügbarkeit und einen guten Support Wert legen, empfehle ich Hosteurope.

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WebGo: Günstiges Webhosting im Test

webgoAuf der Suche nach preiswerten und leistungsstarken Hostingpaketen habe ich mir heute den Hamburger Hosting-Anbieter WebGo (ehemals WebGo24) angeschaut. Im Folgenden mein Testbericht:

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WM-Aktion: Ein Jahr kostenloses Hosting beiWebgo24.de

webgo24
Ganz schön krass, WebGo24 bietet infolge des WM-Siegs der deutschen
Fußballnationalmannschaft 1 Jahr Hosting zum Nulltarif. Im ersten Jahr entfällt die Monatsgebühr komplett, bezahlt werden muss nur die einmalige Einrichtungsgebühr (zwischen 9,95 und 14,95 je nach Tarif).

Die Aktion gilt für alle Hostingtarife, vom Starterpaket bis hin zum Businesstarif mit 15 Inklusivdomains. Tägliches Backup, PHP 5, MySQL-Datenbanken oder ein WordPress One Click Installer, die üblichen Hosting-Standards sind natürlich in allen Paketen enthalten. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt 12 Monate, es gibt also keinen Haken an der Sache. Auch die Folgetarife, z.B. Profitarif mit 4 Domains für 5,95 Euro monatlich, sind absolut in Ordnung.

WebGo24 garantiert seinen Hostingkunden eine Serververfügbarkeit von 99,5% und auch bei der bekannten Vergleichsseite Webhostlist.de erhält WebGo24 sehr gute Bewertungen (durchschnittlich 5 Sterne bei über 100 Bewertungen).
Die Aktion gibt’s aber nur bis zum 20.07. Wer momentan noch einen unschlagbar günstigen Hostingtarif sucht, sollte bei WebGo24 unbedingt zuschlagen. 😉

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Hosting und Domains anonym registrieren

Da Kontaktdaten von Domaininhabern für jedermann im Internet frei zugänglich sind (z.B. Whois-Eintrag bei der Denic), können diese Daten leicht von Spammern missbraucht werden, um den Domaininhabern unerwünschte Werbebotschaften zuzusenden. Um diesen Missbrauch der Whois Daten zu unterbinden, bieten einige Webhoster die Möglichkeit an Domain und Hosting-Paket anonym zu registrieren (sogenanntes Domain Privacy).
In der Regel wird dann der Webhosting Anbieter als Besitzer der Domain ins Whois eingetragen.
Der eigentliche Domaininhaber bleibt verborgen und ist nur dem Webhosting Anbieter bekannt.

Wo ist anonymes Hosting möglich?

Bei .de Domains sind die Vergaberichtlinien sehr streng, die Domainregistrierung ist nur auf den eigenen Namen möglich. Gleiches gilt übrigens auch für die meisten anderen Länderdomains. Anonymes Hosting ist daher nur bei Anbietern im Ausland und auch nur bei bestimmten Domainendungen wie .com, .asia , .me, .vn oder .to möglich. Die folgende Tabelle vergleicht vier bekannte US-Hostinganbieter, welche anonymes Hosting anbieten:

Features
  • Preis (monatlich/3 Jahre)
  • Domains Inklusive
  • Domain Privacy
  • Zahlung
  • Speicherplatz
  • Traffic Flatrate
  • Garantierte Server Verfügbarkeit
  • PHP 5, Perl 5, Python, Ruby on Rails
  • WordPress One Click Installer
  • MySQL Datenbanken
  • Email Adressen
  • Serverstandort
  • Cron Jobs
  • mod_rewrite & .htaccess
  • Technischer Support
  • Einrichtungsgebühr
  • Gutscheincode
  • $ 3,15 (~ 2,6 EUR)
  • 1
  • [y] $9.99 jährlich
  • Visa, Mastercard, Paypal
  • unbegrenzt
  • [y]
  • [na]
  • [y]
  • [y]
  • unbegrenzt
  • unbegrenzt
  • USA
  • [y]
  • [y]
  • Email, Forum, Wiki
  • keine
  • [na]

  • $ 4,95 (~ 4 EUR)
  • 1
  • [y] $9.99 jährlich
  • Visa, Mastercard
  • unbegrenzt
  • [y]
  • [na]
  • [y]
  • [y]
  • unbegrenzt
  • unbegrenzt
  • USA
  • [y]
  • [y]
  • Email, Forum, Wiki
  • keine
  • [na]
  • $ 8,95 (~ 7,2 EUR)
  • 1
  • [y] kostenlos Inklusive
  • Visa, Mastercard, Paypal, Scheck
  • unbegrenzt
  • [y]
  • 100%
  • [y]
  • [y]
  • unbegrenzt
  • unbegrenzt
  • USA
  • [y]
  • [y]
  • Email, Forum, Wiki
  • keine
  • $50 Rabatt mit Promo Code GREENWEBHOST
  • $ 4,95 (~ 4 EUR)
  • 1
  • [y] $9.99 jährlich
  • Visa, Mastercard
  • unbegrenzt
  • [y]
  • [na]
  • [y]
  • [y]
  • unbegrenzt
  • unbegrenzt
  • USA
  • [y]
  • [y]
  • Email, Forum, Wiki
  • keine
  • [na]

Domains vom Hosting trennen

Bei den vorgestellten Hostingpaketen ist bereits eine Domain im Preis enthalten. Wer mehrere Domains benötigt, fährt günstiger, diese über einen externen Domainregistrar zu kaufen, anstatt direkt vom Hoster. Bei Anbietern wie Godaddy kann man Domains bereits ab $ 4,45 jährlich kaufen (natürlich ebenfalls anonym) und diese dann bequem mit einem Webspace von Fatcow und Co. verbinden (Domain Forward).

Was ist Domain Privacy?

Jede eingetragene Domain besitzt einen sogenannten Whois Eintrag. Der Whois Eintag enthält Informationen und Kontaktdaten des jeweiligen Domain-Eigentümers. Hier ist ein Beispiel dafür, wie die geschützte whois für eine Domain dann aussehen könnte:

Ohne Domain Privacy:

Mit Domain Privacy:

Jeder der dann mit Ihnen Kontakt aufnehmen will, muss sich zunächst an den Webhosting Anbieter wenden, da dieser als Registrar/Besitzer der Domain eingetragen ist. Diese Anfragen werden in der Regel an Sie weitergeleitet. Es ist aber sicher nicht verkehrt im Vorfeld beim Webhoster nachzufragen wie dies im Detail gehandhabt wird.

Impressumspflicht

Beachten sollte man, dass einen Anonymes Hosting nicht von der hierzulande gültigen Impressumspflicht (Anbieterkennzeichnung) bei geschäftsmäßigen Web-Angeboten befreit. Impressumspflicht gilt z.B. auch für Websitebetreiber die zwar im Ausland hosten, aber hierzulande Ihre Produkte anbieten. Ein Domaininhaber muss sich dann immer und ohne irgendwelche Umwege zu erkennen geben!

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Webhosting in den USA: Günstige Angebote im Vergleich

Webhosting in den USA wird immer beliebter, mit ausschlaggebend ist der aktuell sehr günstige Dollarkurs. An dieser Stelle möchte ich einige Hosting Anbieter in den USA vorstellen, mit Preisvergleich und weiterführenden Informationen.

Kostenlos, Shared Hosting vs. VPS

Warnung: Zwar findet man Online auch kostenlose Hosting-Angebote (gratis oder free Webspace), diese sind für ernsthafte Webprojekte allerdings ungeeignet, da die Anbieter dann Werbung auf den Seiten einblenden, um das Angebot zu finanzieren.

Preislich beginnen die günstigsten US-Hosting-Angebote bei knapp 3 Dollar monatlich. US-Hoster bieten dafür sehr viel Leistung: Unbegrenzter Speicherplatz & Traffic, Email-Accounts und MySQL Datenbanken sind selbst bei den billigsten Hosting Angeboten Standard. Dabei handelt es sich um sogenanntes Shared Hosting, bei dem man die Ressourcen eines Servers mit anderen Kunden teilt (jeder Kunde hat quasi ein eigenes Verzeichnis auf dem Server). Im Zusammenhang mit Shared Hosting liest man auch häufiger von Überbuchung, d.h. der günstige Preis ist nur möglich, weil eben hunderte Kunden auf dem gleichen Server liegen. Betreiben nun einige Kunden sehr lastintensive Websites (z.B. ein gut besuchtes Forum) oder erlebt eine der Seiten durch eine Medienerwähnung einen großen Besucheransturm, dann sind auch die anderen Kunden davon betroffen und ggf. nicht erreichbar (Überlastung). Shared Hosting ist daher nach meiner Erfahrung vor allem für kleinere Webseiten empfehlenswert (z.B. Hobbywebseiten, private WordPress-Blogs, reine HTML-Seiten etc..).

Eine Alternative zum Shared Hosting ist der Virtual Private Server (VPS). Zwar teilt man sich auch hier den Server mit anderen Kunden, allerdings erhält jeder Kunde feste Serverkapazitäten (Arbeitsspeicher etc..) zugwiesen, so dass die Überlastung durch andere Kunden weniger problematisch ist! Auch hinsichtlich der Server- und Sicherheitseinstellungen ist ein VPS deutlich flexibler. Wer sich für einen VPS interessiert, VPS-Angebote sind ab ca. 15 Euro monatlich erhältlich. Personen die eine Business-Website oder Online Shop betreiben und Serverausfälle unbedingt vermeiden wollen, sollten sich daher eher in Richtung Virtual Private Server orientieren.

Preisvergleich: Shared Hosting

Im Folgenden ein tabellarischer Vergleich der großen und bekannten US-Hosting-Anbieter Bluehost, Dreamhost, Fatcow und Hostgator.

Features
  • Preis (monatlich / 3 Jahre)
  • Domains inklusive
  • Speicherplatz
  • Traffic Flatrate
  • Garantierte Server Verfügbarkeit
  • PHP 5, Perl 5, Python, Ruby on Rails
  • WordPress One Click Installer
  • MySQL Datenbanken
  • Email Adressen
  • Cron Jobs
  • mod_rewrite & .htaccess
  • Technischer Support
  • Einrichtungsgebühr
  • Domain Privacy
  • Bezahlarten
  • Gutscheincode
  • $3,15 (~2,6 EUR)
  • 1
  • unbegrenzt
  • [y]
  • [na]
  • [y]
  • [y]
  • unbegrenzt
  • unbegrenzt
  • [y]
  • [y]
  • Email, Forum, Wiki
  • keine
  • [y] $9.99 jährlich
  • Kreditkarte, Paypal
  • [na]

  • $3,96 (~ 3,01 EUR)
  • [n] EXTRAKOSTEN $ 15
  • unbegrenzt
  • [y]
  • 99,9%
  • [y]
  • [y]
  • unbegrenzt
  • unbegrenzt
  • [y]
  • [y]
  • Email, Forum, Skype, Chat
  • keine
  • [n]
  • Kreditkarte, Paypal
  • $25 Rabatt mit Code OMALL25OFF
  • $4,95 (~ 4 EUR)
  • 1
  • unbegrenzt
  • [y]
  • [na]
  • [y]
  • [y]
  • unbegrenzt
  • unbegrenzt
  • [y]
  • [y]
  • Email, Forum, Wiki
  • keine
  • [y]$9.99 jährlich
  • Kreditkarte, Paypal
  • [na]
  • $8,95 (~7,2 EUR)
  • 1
  • unbegrenzt
  • [y]
  • 100%
  • [y]
  • [y]
  • unbegrenzt
  • unbegrenzt
  • [y]
  • [y]
  • Email, Forum, Wiki
  • keine
  • [y] kostenlos inklusive
  • Kreditkarte, Paypal
  • $50 Rabatt mit Code GREENWEBHOST

Der günstigste Preis?

Preislich bietet der Anbieter Fatcow für nur knapp 3 Dollar klar den günstigsten Hosting-Tarif in den USA. Ebenfalls interessant ist der Anbieter Hostgator, welcher zudem eine Serververfügbarkeit von 99,9% garantiert. Da Domains bei Hostgator allerdings extra gezahlt werden müssen, zahlt man hier knapp 2 Dollar mehr als bei Fatcow. Leider bietet Hostgator auch keine Domain Privacy / Anonyme Registrierung. Der Hoster Dreamhost liegt zwar preislich deutlich über den Wettbewerbern, dafür garantiert dieser 100% Server-Verfügbarkeit und entschädigt Kunden sogar bei Ausfällen. Das Angebot ist somit besonders für Firmen die ein sehr zuverlässiges Hosting benötigen interessant. Wer Domain Privacy benötigt, zahlt bei Dreamhost außerdem nichts extra.

Tipp: Da alle der genannten Anbieter neben Shared Hosting auch VPS anbieten, kann man leicht zwischen den Tarifen wechseln. So ist zum Beispiel der Einstieg über einen günstigen Shared Hosting Tarif denkbar. Mittels kostenloser Tools wie Pingdom oder Google Analytics kann man die Performance (Antwortzeiten, Ladezeiten, Erreichbarkeit) leicht überwachen und ggf. auf einen teureren VPS-Tarif oder Dedicated Server (Die Königsklasse – eigener Server) umsteigen (in der Regel werden die bisher gezahlten Kosten dann verrechnet).

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Joomla Hosting Vergleich

Die Auswahl eines geeigneten Joomla Hosters ist mittlerweile sehr einfach und unkompliziert geworden. Grund dafür ist die hohe weltweite Popularität des Content Management Systems. Fast alle deutschen Webhoster haben mittlerweile mit Joomla Erfahrung und entsprechend die Server-Funktionalitäten an den Bedarf angepasst. Zur Installation von Joomla benötigt man im Grunde nur 3 Dinge: Einen Apache Webserver mit PHP 5.2.4 (oder größer), eine MySQL Datenbank ab 5.0.4 (oder größer) sowie knapp 10 MB Speicherplatz für die Basisinstallation.

Ein spezieller Joomla-Hoster ist eigentlich nicht mehr notwendig wenn es um die Auswahl eines Hosting-Anbieters geht. Im Folgenden habe ich die Webhoster Goneo, 1und1 und Hosteurope hinsichtlich der Hosting-Pakete und Joomla-Tauglichkeit verglichen.

Tabellarischer Vergleich der Hosting-Angebote

Goneo
Basic L
preisstipp
1und1
Dual Basic
Hosteurope
Medium
Website www.goneo.de www.1und1.de www.hosteurope.de
Speicherplatz 2 GB 4 GB 10 GB
Monatl. Bandbreite
unbegrenzt unbegrenzt unbegrenzt
PHP5
Joomla One Click Installer
Enthaltene Domains
2 1 EXTRAKOSTEN pro DE Domain: € 0,67/mtl.
Domainpreise
MySQL Datenbanken
5 20 10
mod_rewrite & .htaccess
Uptime-Garantie

(Testbericht)
99,9%
(Testbericht)
PHP Memory Limit /max. Arbeitsspeicher
128 MB 60 MB 128 MB
Support
Telefon 0,14 €/Min, E-Mail Support kostenlos Telefon & E-Mail Support kostenlos Telefon & E-Mail Support kostenlos
Einrichtungs-
gebühr
8,95 € 6,60 € 14,99 €
Vertragslaufzeit 12 Monate 12 Monate 6 Monate
Monatl. Grundgebühr 3,95 € 6,99 € 6,99 €
Zum Anbieter mehr-infos mehr-infos mehr-infos
Extras Die ersten 6 Monate keine mtl. Grundgebühr, danach 6,99 €/Mon (Aktionsangebot)

Warum gerade diese?

  • Goneo bietet aktuell sehr günstige Hosting Angebote (Erfahrungsbericht)
  • 1und1 – Bekannter Anbieter für alle möglichen Produkte rund um das Internet. Hosting, Domains, DSL und vieles mehr.
  • Hosteurope bietet sehr hochwertige Hosting-Angebote mit 99.9% Uptime Garantie und niedriger Kundenzahl pro Server(Erfahrungsbericht).

Worauf sollte man bei der Auswahl des Joomla Hosting Anbieters sonst noch achten?

Monatliche Bandbreite

Ein sehr zentraler Aspekt für die Hosting Auswahl ist die monatliche Bandbreite. Gerade wenn ein ambitioniertes Projekt geplant ist, zu dem auch größere Besuchermengen erwartet werden, sollte man ausreichend Bandbreite wählen. Zum Glück bieten viele Hoster mittlerweile aber eine Traffic-Flatrate an. D.h. auch bei einem hohen Trafficvolumen zahlt man nur den monatlichen Mietpreis und darüber hinaus keinen Cent extra.

Statische URLs mit mod_rewrite

Bei der Auswahl des Joomla Hosters sollte darauf geachtet werden, dass mod_rewrite aktiviert ist. Mod_rewrite ist ein Apache Modul zur URL Manipulation, aus dynamischen URLs wie www.meinedomain.de/kategorie.php?typ=12 lassen sich statisch wirkende URLs wie www.meinedomain.de/kategorie/joomla-hosting/ erzeugen. Vor allem aus Suchmaschinensicht bieten statische URLs einen deutlichen Vorteil, da diese anders als bei dynamischen URLs auch Suchbegriffe enthalten können.

One Click Installer

Aufgrund der Popularität von Joomla ermöglichen viele Webhosting-Anbieter die einfache One-Click Installation (wenige Klicks im Admin-Panel und schon ist Joomla vollständig installiert). Dieses Feature ist vor allem für Einsteiger interessant, für Fortgeschrittene aber nicht notwendig da die Joomla Installation sehr einfach ist! Wer Joomla selber installiert hat außerdem mehr Einflussmöglichkeiten auf die Konfiguration.

Enthaltene Domains

Natürlich ist es schön wenn eine oder mehrere Domains bereits im Webhosting Paket enthalten sind. Wenn nicht, sollte man mit mindestens € 0.50 Euro extra pro Monat für eine zusätzliche .de Domain rechnen. Exotische Domainendungen sind in der Regel teurer als die hiesigen .de Domains.

Uptime-Garantie

Unter der Uptime-Garantie versteht man eine garantierte Netzwerk- und Serververfügbarkeit des Hosting Anbieters. Gerade bei E-Commerce-Seiten sind möglichst geringe Ausfallzeiten wichtig, da Ausfallzeiten häufig auch entgangene Einnahmen bedeuten. In Deutschland gibt es nur wenige Anbieter die eine Uptime-Garantie bieten, dazu zählt z.B. Hosteurope.

PHP Memory Limit / max. Arbeitsspeicher

Die PHP Memory Limit Beschränkung betrifft alle Websitebetreiber deren Seiten auf einem Shared Server liegen. Jeder Kunde bekommt neben einen Anteil am Festplattenspeicher auch einen Anteil am Arbeitsspeicher des Servers zugewiesen. Ab ca. 30 MB Arbeitsspeicher kann man mit einem sorgenfreien Betrieb der Joomla-Webseite gerechnet werden. Es gilt aber, je mehr Arbeitsspeicher desto besser. Gerade bei speicherintensiven Anwendungen wie Bildergalerien kann zu wenig PHP Speicher große Probleme verursachen.

Fazit

Der dritte Platz im Rankingvergleich geht aufgrund der hohen Grundgebühr und dem wenigsten Arbeitsspeicher an das Paket Dual Basic von 1und1. Sehr schwer fällt die Wahl zwischen Goneo und Hosteurope, da beide in bestimmten Bereichen klar vorne liegen. Für Goneo sprechen die zahlreichen Inklusivdomains, der One Click Installer und natürlich auch der insgesamt sehr günstige Preis (Preistipp). Hosteurope wiederum überzeugt qualitativ durch die hohe Verfügbarkeit und den kostenlosen Telefon-Support.

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Erfahrungen mit Host Europe – Testbericht

Im Folgenden Test berichte ich von meinen Erfahrungen mit Hosteurope, deren Hosting-Pakete ich nun schon seit knapp 10 Jahren bei verschiedensten Webprojekten einsetze.

Auswahl des Hosting-Angebots

Tarif: Basic (Früher Webpack M)

Die Hostingpakete von Host Europe beginnen ab einem Preis von € 3,99 monatlich. Der günstige Basic-Tarif enthält bereits PHP und MySQL-Datenbanken, mit denen der Betrieb von dynamischen Webseiten, WordPress-Blogs und Foren möglich wird. Neben PHP5 sind ab diesem Paket auch die Skriptsprachen Ruby, Python und eigene CGI-Skripte verfügbar. NEU seit 2012: Die Anpassung der Rewrite-Rules/.htaccess ist nun auch mit dem Basic-Tarif möglich. Mittels .htaccess können URLs in sogenannte sprechende URLs umgewandelt werden, welche von Suchmaschinen bevorzugt werden.

URL ohne .htaccess: www.meine-domain.de?p=123
URL mit .htaccess: www.meine-domain.de/wordpress-erfahrungen/

Tarif: Medium (Früher Webpack L)

Das größere Medium-Paket unterstützt schon seit vielen Jahren die Anpassung der Rewrite-Ruses/.htaccess. Aus diesem Grund hatte ich mich für dieses Paket entschieden. Für monatlich 6,99€ erhält man 10 Datenbanken, 10 GB Speicherplatz und 128 MB Arbeitsspeicher (PHP Memory Limit). Sollte das Paket einmal nicht ausreichen, kann man im Kundenkonto ganz einfach auf ein leistungsfähigeres Hosting-Paket (z.B. Premium oder Supreme) oder einen WebServer Basic (1 GB Arbeitsspeicher) umsteigen.

Domains

Domains sind bei Hosteurope nicht im Paket enthalten. Es entstehen Mehrkosten von € 0,67 pro Monat bei einer .DE-Domain. Andere Domainendungen wie beispielsweise .COM sind ab € 1,00 monatlich erhältlich (verfügbare Domainendungen/Preise in der Übersicht).

CMS Auswahl & Installation

Ab dem Webpack M ist der Betrieb der bekannten Content Management Systeme wie WordPress, Joomla, Drupal, Typo3 oder auch Foren wie phpBB bei Hosteurope möglich. Für Drupal, WordPress und phpBB stellt Hosteurope zusätzlich einen sogenannten Easy Application Installer bereit, d.h. das CMS kann im Abdminbereich mit wenigen Mausklicks installiert werden. Joomla und Typo3 muss man selbst installieren, aber auch dass ist dank zahlreicher Anleitungen im Web kein großes Problem.

Als Alternative zu den klassischen CMS, bietet Hosteurope einen einfachen Homepagebaukasten an mit dem man auch ohne Programmierkenntnisse schnell und einfach Webseiten erstellen kann (Ab Webpack L). Der WebBuilder ist natürlich nicht ganz so flexibel wie ein CMS, man kann aber aus insgesamt 30 verschiedenen Vorlagen das passende Design auswählen.

Zugesicherter Skriptspeicher

Der erlaubte Speicherplatzverbrauch eines PHP-Scripts (PHP Memory-Limit) liegt beim Webpack L bei 128 MB und reicht damit locker für ein CMS wie WordPress (Minimum 32 MB), Drupal oder Joomla.

Test der Server-Verfügbarkeit

Laut Hosteurope wird eine Server-Verfügbarkeit von 99,9% garantiert. Ich habe ein Medium-Paket diesbezüglich getestet. Bei der getesteten Website handelt es sich um einen WordPress-Blog mit knapp 25.000 Besuchern /50.000 Seitenaufrufen monatlich, wobei in Spitzenzeiten ca. 10-20 Besucher gleichzeitig auf die Website zugreifen. Für den Test der Server-Verfügbarkeit habe ich das Tool Pingdom.com genutzt. Dabei wird die Website automatisch einmal pro Minute von verschiedenen Standorten weltweit abgefragt:

Im Zeitraum 17.08.12 bis 16.09.12 hat das Tool eine Uptime von 100% gemessen, es gab nur 1 kürzeren Ausfall von weniger als 1 Minute. Die Response-Time liegt bei durchschnittlich 524 Millisekunden, ebenfalls ein sehr guter Wert. Bei der Response-Time Messung muss zusätzlich erwähnt werden, dass Pingdom die Tests von Servern ausführt, die über ganz Europa, die USA und Kanada verteilt sind. Betrachtet man nur europäische Standorte (u.a. Düsseldorf, Frankfurt, London, Lissabon und Prag) benötigt der Server für die Beantwortung im Durchschnitt weniger als 450 Millisekunden.

Backups

Mit dem sogenannten “Backup on the fly” kann man alle Daten (Webspace, Email-Konten und Datenbanken) jederzeit in einem Zip-Archiv sichern und runterladen. Zusätzlich werden die Daten der Webpräsenz durch ein automatisches Server-Backup täglich gesichert und sind dann einige Tage vorrätig.

Support

Zu erwähnen ist, dass der Support per Telefon (rund um die Uhr) und Email bei Hosteurope kostenlos ist. Dank der umfangreichen FAQs und des Hilfeforums konnte ich aber in der Vergangenheit weitgehend ohne Supportanfragen auskommen. Eine kürzlich aufgetretene Supportanfrage per Email wurde innerhalb von 4 Stunden beantwortet/gelöst, wobei zu erwähnen ist, dass die Anfrage am Wochenende gestellt wurde.

Fazit

Hosteurope ist zwar nicht der günstigste Hoster, dies wird meiner Meinung nach aber wieder durch die sehr zuverlässigen und leistungsfähigen Server ausgeglichen. Mit der Qualität des Medium-Tarifs bin ich sehr zufrieden, das Paket ist ideal für den Betrieb von Blogs, Foren und Unternehmensseiten kleinerer bis mittlerer Größe.

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Hosting Erfahrungen mit FatCow: Testbericht

Der Hosting-Anbieter FatCow wurde im Jahr 1998 gegründet und bietet Shared-Hosting für kleinere Unternehmen sowie Einzelpersonen an, die zu einem sehr erschwinglichen Preis ein Webhosting-Paket suchen. Im folgenden Testbericht, berichte ich über meine Erfahrungen mit Fatcow:

Features

Das Hosting weicht nicht grundlegend von anderen US Hostern ab. Fatcow bietet die Skriptsprachen PHP 4, PHP 5 und Python. Zudem erhält das Hostingpaket eine unbegrenzte Zahl an MySQL Datenbanken und E-Mail-Konten. Gleiches gilt für Speicherplatz und Bandbreite, welche ebenfalls unbegrenzt ist.

Domains

Im Hostingpaket ist bereits eine Domain enthalten. Pro Paket können unbegrenzt viele Domains hinzu gebucht werden. Zusatzdomains sind ab $ 9,99 (.net) und 14,99 (.com) erhältlich. DE-Domains können ebenfalls gebucht werden, sind allerdings mit einem Jahresbeitrag von knapp $40 nicht gerade günstig. Eine anonyme Domainregistrierung (Sogenanntes Domain Privacy) kostet jährlich $9,99 extra.

One-Click-Installer

Mit dem One-Click Installer, bei Fatcow „Script Barn“ genannt, lassen sich CMS wie WordPress, Joomla oder Forensysteme wie phpBB oder Bildergalerien wie Gallery2 in wenigen Minuten installieren. Daneben enthält der Installer noch diverse Umfrage und Counter Tools. Das bekannte Drupal CMS fehlt allerdings in der Liste und muss ggf. von Hand installiert werde. Der Installer ist sehr anfängerfreundlich und leicht zu bedienen.

Verfügbarkeit

Mit dem bekannten Server Monitoring Tool Pingdom habe ich eine Testdomain im Minutentakt hinsichtlich der Verfügbarkeit abgefragt. Im Testzeitraum Februar 2013 lag die Verfügbarkeit bei 99,86. Es gab allerdings 30 kurze Ausfälle, mit einer gesamten Ausfallzeit von 55 Minuten.

Die Response Time (Antwortzeit des Servers) lag im Durchschnitt bei 1.723 Millisekunden, ein durchschnittlicher Wert.

Support

Support ist für Kunden über eine Ticketsystem (E-Mail) oder via Live Chat möglich. Für Kunden in den USA gibt es zusätzlich eine kostenlose Telefonhotline (24/7). Bei technischen Fragen ist aber das Ticketsystem erste Wahl.

Preise

Da es bei Fatcow nur einen einzigen Tarif gibt, lässt sich der Preis recht schnell abhaken. Für $49 jährlich, dies entspricht $4 monatlich (oder beim aktuellen Umrechnungskurs im April 2013 knapp 3 Euro) erhält man das Hosting. Als kleinen Bonus erhält der Neukunde diverse Werbegutscheine für Google Adwords ($100), Yahoo ($25) und Facebook Advertising ($50).

Fazit

FatCow ist der günstigste US-Hostinganbieter den ich persönlich kenne. Empfehlen kann ich den Anbieter insbesondere für Hosting- Einsteiger, die für sehr wenig Geld ein Hosting-Paket in den USA suchen. Wer sehr viel Wert auf Performance und Server-Verfügbarkeit legt, findet aber für ein paar Dollar mehr, z.B. mit Hostgator, einen Hostinganbieter mit deutlich niedrigeren Ausfallzeiten.

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Was ist die iCloud?

Auf alle persönlichen Daten und Anwendungen von überall aus Zugriff haben – dieser Wunsch wird Apple-Nutzern jetzt erfüllt. Fotos, Bücher, Dokumente, Termine, Kontakte und E-Mails sind mit dem Online-Speicherdienst iCloud stets auf bis zu zehn Apple-Geräten synchronisiert und verfügbar.

Welche Funktionen bietet die virtuelle Wolke?

Über 100 Millionen Nutzer speichern ihre Daten bereits mit Apples Cloud-Dienst. Im Oktober 2011 wurde er erstmals eingeführt und ersetzt seit Mitte 2012 Apples ursprünglichen Dienst MobileMe. Auch mit diesem konnten schon Mails, Kontakte und Termine synchron gehalten werden. Ebenso war es bereits möglich verloren gegangene iPhones – mit der Funktion “Mein iPhone suchen” – aus der Ferne zu sperren und Macs per Remote-Verbindung gesteuert zu steuern.

Hinzu kamen nun der Dienst “iTunes Match”, der über iTunes erstandene Musiktitel synchronisiert, und “Fotostream”, mit dem Fotos auf allen Geräten synchron gehalten werden können. Weiterhin werden seit Einführung der iCloud auch Dokumente, heruntergeladene Apps, erworbene E-Books (iBooks) und Musiktitel automatisch in die iCloud hochgeladen und auf allen Geräten aktualisiert.

Doch Apples neuer Cloud-Dienst ist weit mehr als nur ein Datenspeicher: Eine Backup-Funktion wurde ebenso integriert. Daten auf iPhones und iPads können so stets gesichert und im Notfall wiederhergestellt werden. Seit Herbst 2012 zählt auch das Synchronisieren von Erinnerungen, Notizen, Tabs im Apple-Browser Safari und zuletzt gelesener iMessages zu den Funktionen der iCloud. Im Gegensatz zur Vorgängerversion können Fotos nun über Fotostream auch mit Freunden geteilt werden.

Einzige Voraussetzung um den Dienst zu nutzen ist ein aktuelles Apple-Gerät. Dazu zählen Macs mit dem Betriebssystem OS X 10.7 oder neuer. Auch iPhones, iPads und iPods mit mindestens iOS 5 können für die iCloud registriert werden. Windows-Nutzer ab Windows Vista können Apples Online-Speicher ebenso nutzen. Benötigt wird hierfür jedoch ein Zusatzprogramm (siehe Einrichtung). Neue Registrierungen lässt dieses allerdings nicht zu. Folglich ist für die Nutzung unter Windows also eine bestehende Apple ID und mindestens ein Apple-Gerät notwendig.
Die Synchronisation mit Android-Smartphones ist von Haus aus nicht möglich. Spezielle Apps wie z.B. “Smoothsync for Cloud Calendar” bieten jedoch die Möglichkeit, einzelne Funktionen wie etwa Kalendereinträge synchron zu halten.

Einrichtung auf Apple-Geräten

Mac-Besitzer können die iCloud in der Systemsteuerung unter den Interneteinstellungen aktivieren. Dazu öffnet sich nach einem Klick auf das Symbol ein neues Fenster, in dem sich mit der Apple ID angemeldet oder registriert werden muss. Nun können alle Dienste ausgewählt werden, die mit dem Online-Speicher synchronisiert werden sollen. Fotostream kann über iPhoto ’11 (Version 9.2 oder neuer) oder Aperture (Version 3.2 oder neuer) aktiviert werden. Dazu muss nur der Dienst in der linken Spalte des Programms ausgewählt und gestartet werden. Mit iTunes 10.5 oder neuer können auch Musik, Apps und Bücher synchronisiert werden. Dies kann im Reiter “Store” unter den iTunes-Einstellungen eingestellt werden.
Die Installation auf einem mobilen Apple-Gerät erfolgt sogar noch einfacher. Nach dem Öffnen der Einstellungen kann sich unter “iCloud” ebenso angemeldet oder für eine Apple ID registriert werden. Nun können auch hier die gewünschten Dienste für die Synchronisation ausgewählt werden. Unter den allgemeinen Einstellungen (“iCloud”) kann auch Apples neuer Backup-Dienst aktiviert werden.

Einrichtung unter Windows

Die Nutzung der iCloud ist mit Windows-Systemen nur mit einem Zusatzprogramm nötig. Das “iCloud Control Panel” kann dazu http://support.apple.com/kb/DL1455hier heruntergeladen werden. Nötig ist dafür mindestens Windows Vista mit Service Pack 2 oder Windows 7. Nach der Installation und Anmeldung mit einer bestehenden Apple ID können auch hier die gewünschten Dienste aktiviert werden. E-Mails, Kontakte und Kalendereinträge können über Outlook (2007 oder neuer) ebenso synchron gehalten werden. Für stets synchronisierte Apps, E-Books und Musik auf dem Windows-PC kann in den iTunes-Einstellungen ebenso der automatische Download aktiviert werden.

Kosten und Speicherplatz

Die Registrierung für eine Apple ID ist prinzipiell kostenlos. Einem neuen Nutzer stehen dann fünf Gigabyte zur freien Nutzung zur Verfügung. Wer jedoch mehr benötigt, muss draufzahlen. Apple bietet 15 GB für 16 Euro und 25 GB für 32 Euro im Jahr an. Für ganze 55 GB Speicherplatz muss jedoch mit 80 Euro jährlich weit tiefer in die Tasche gegriffen werden.

Die Konkurenz schläft nicht – Alternativen zur iCloud

Der wohl bekannteste Online-Speicher “Dropbox” bietet seinen Nutzern zunächst zwei Gigabyte freien Speicher an. Allerdings können Dropbox-Nutzer ihren Speicherplatz durch z.B. das Weiterempfehlen an Freunde, Absolvieren der ersten Schritte oder das Geben eines Feedbacks kostenlos erweitern. Für genügend Geld kann der verfügbare Online-Speicher natürlich auch deutlich erweitert werden. Dropbox eignet sich vor allem für das Verschieben oder gleichzeitige Nutzen von Dateien auf mehreren Geräten.

Der Dienst Sugarsync ist besonders in Amerika sehr beliebt. Er stellt seinen Nutzern von Anfang an bereits 5 GB zur Verfügung. Dreißig Gigabyte kosten jedoch bereits 49,90 US Dollar im Jahr. Selbstverständlich werden auch mit Sugarsync alle mobilen Plattformen und der Zugriff über das Internet unterstützt. Einziges Manko: Im Gegensatz zur Dropbox wird das Betriebssystem Linux nicht unterstützt.

Fazit

Für eingefleischte Apple-Nutzer eignet sich die iCloud also hervorragend. Denn mit bis zu 5 GB stets synchronisierter Daten lässt sich bereits einiges anfangen. Wer jedoch auch Ordner, Videos oder andere Dateien zwischen verschiedenen Geräten austauschen möchte, sollte sich zusätzlich über eine Alternative zur iCloud Gedanken machen.

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Erfahrungen mit Hostgator – Testbericht

hostgatorHostgator, gegründet im Jahr 2002 ist einer der bekanntesten Webhosting Anbieter der USA. Mit mehr als neun Millionen gehosteten Domains gehört dieser neben Anbietern wie Bluehost und Dreamhost zu den größten Anbietern überhaupt. Über meine Erfahrungen mit Hostgator, möchte ich im Folgenden berichten:

Hosting Features

Hinsichtlich Hosting bietet Hostgator drei verschiedene Tarife an. Der günstige Hatchling Plan (ab 3 EURO monatlich), Baby (ab 5 Euro) und Business (ab 8 EURO). Bereits das kleinste Hatchling-Paket enthält diverse Skriptsprachen wie PHP5, Perl, Ruby on Rails, SSH, Cron Jobs, Python, unbegrenzten Speicherplatz & Traffic sowie eine unbegrenzte Zahl an MySQL Datenbanken. Bei dem Einsteigerpaket ist allerdings nur eine einzige Domain möglich, außerdem gibt’s kein SSL. Daher fiel meine Wahl auf das nächstgrößere Baby-Paket, welches in dieser Hinsicht keine Einschränkungen aufweist.

Server-Verwaltung

Zur Verwaltung wird das in den USA sehr beliebte Konfigurationstool cPanel verwendet. cPanel ist leicht zu bedienen und bietet Zugriff auf alle Konfigurations-Optionen. Darauf aufbauend verwendet Hostgator den Fantastico Script-Installer, mit dem man über 50 populäre Open-Source-CMS wie WordPress, Joomla, Drupal bis hin zu TYPO3 mit nur wenigen Mausklicks installieren kann.

Domains

Domains sind bei Hostgator nicht im Hosting-Paket enthalten und müssen extra bezahlt werden. Für die bekannten Domainendungen wie .com, .org oder .net, muss man jährlich $15 bezahlen. Deutsche .de Domains können bei Hostgator leider nicht registriert werden. Es besteht aber die Möglichkeit .de Domains bei einem anderen Domainregistrar (z.B. Godaddy) zu registrieren und mit dem Hosting bei Hostgator zu verknüpfen. In den Hosting-Einstellungen von Hostgator müssen die Domains dann als externe Domains, die bei einem anderen Hoster liegen, eingetragen werden.

99,9% Verfügbarkeit

Hostgator bietet Kunden eine 99,9% Uptime-Garantie. Dies bedeutet, dass ein Server pro Jahr höchstens 9 Stunden ausfallen darf und die restliche Zeit erreichbar sein muss. Ich habe dies exemplarisch für einen Monat mit dem Server-Überwachungs-Tool Pingdom.com getestet und meine Domain im Minutentakt abgefragt. Im Testzeitraum kam es zu keinem einzigen Ausfall.

Zudem konnte neben einer guten Erreichbarkeit auch eine gute Reaktionszeit des Servers festgestellt werden:

Support

Bei technischen Fragen & Problemen bietet Hostgator zahlreiche Optionen. Es gibt zum einen ein umfangreiches Hilfeforum. Weiterführende Unterstützung ist mittels Support Ticket, Live Chat (rund um die Uhr), Telefon (kostenlos in den USA) und Skype möglich. Für internationale Kunden ist die Skype Unterstützung ein absolutes Plus, da hiermit ebenfalls ein kostenloser Anruf beim Tech-Support (allerdings auf Englisch) möglich ist.

Preise

Die günstigen Paketpreise für Hatchling (ab 3 EURO monatlich), Baby (ab 5 Euro) und Business (ab 8 EURO) sind an eine 3 jährige Vertragsdauer gebunden. Kürzere Vertragszeiten sind ebenfalls möglich (2 Jahre, 1 Jahr, 6 Monate oder 1 Monat), sind allerdings etwas teurer (Preisliste). Bei den Zahlarten kann man zwischen Kreditkarte (Visa, Mastercard) und PayPal wählen. Eine einmalige Einrichtungsgebühr wie bei vielen Hostern in DE üblich, gibt es bei Hostgator nicht.

Wer beim bestellen den Code OMALL25OFF eingibt, spart zusätzlich 25%.

Fazit und Empfehlung

Ich bin mit der Leistung von Hostgator bisher sehr zufrieden. Ich habe mir zahlreiche Anbieter in den USA angeschaut, nur sehr wenige bieten 99,9% Uptime Garantie und einen kostenlosen Support (Telefon und Skype). Mit meiner Meinung stehe ich auch nicht allein, in Vergleichstests findet man Hostgator regelmäßig auf den vorderen Plätzen.