Apple iPad: Vor- und Nachteile im Vergleich

Nachdem Apple CEO Steve Jobs am 27. Januar seine neueste Schöpfung namens iPad der Öffentlichkeit präsentiert hat, verbreiteten sich erste Informationen zu der schlanken Kreuzung aus iPhone und iPod Touch wie ein Lauffeuer. Dass nicht alles Gold ist, was glänzt, dürfte klar sein; aber wo genau liegen die Vor- und Nachteile des Apple iPads?

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Vorteil: Es ist von Apple. Nachteil: Es ist von Apple. Das soll heißen, dass die Integration der Software für das iPad wie am Schnürchen laufen sollte. Sämtliche Programme für das iPhone, die sogenannten „Apps“, werden auch auf dem iPad laufen, und das sogar in deutlich größerem Format. Mit dem iBook-Store hat Apple außerdem einen iTunes ähnlichen Bücherhandel aus der Taufe gehoben, mit dem einzigen Unterschied, dass bei iBooks Bücher anstatt Musiktitel angeboten werden. Dennoch ist die Bedienung laut der Predigt des Steve Jobs typisch Apple, denn „anwählen, kaufen, und runterladen“ klingt nach bewährter, Benutzerfreundlicher Apple-Philosophie.

Dieser Vorteil könnte selbstverständlich auch ein Nachteil sein. Wer sein iPhone mit dem iPad synchronisieren will, muss über iTunes und iBooks vorgehen, kurz: „i“ wohin das Auge blickt. Die Kundenbindung bekommt Apple damit zwar so gut wie kein Zweiter hin, ein fader Beigeschmack der völligen Angewiesenheit auf das Unternehmen aus Cupertino bleibt dennoch.

Ernüchternde Technik
Die spartanische Ausstattung des iPads gibt darüber hinaus auch auf der Seite der Hardware Anlass zur Kritik. So fehlen dem iPad beispielsweise ein USB-Slot sowie die Möglichkeit, den internen 16 bis 64 GB großen Flash-Speicher beispielsweise per Micro-SD-Karte zu erweitern. Ebenso nicht vorhanden ist eine Unterstützung für Adobe Flash, welches unter anderem bei YouTube für die Darstellung der Videos verantwortlich ist. Möchte man mit dem iPad dennoch die Weiten des Internets erkunden, geschieht dies in der Basis-Version des 0,5“ dicken Geräts nur über WLAN – möchte man mobil und gleichzeitig schnell unterwegs sein, wird die Anschaffung einer teureren 3G-Variante des iPads unumgänglich, denn die preiswerteren Modelle unterstützen den UMTS-Standard überhaupt nicht.

Trotz aller Nachteile wird das iPad wahrscheinlich seine Nische finden. Die kinderleichte Bedienung, die etablierte hauseigene Software wie iTunes und demnächst iBooks, sowie die über 140.000 Titel umfassende Softwarebibliothek des iPhones geben dem Apple iPad immerhin eine Menge Rückenwind mit auf den Weg.

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