Categories
Hosting WordPress

WordPress Hosting Vergleich: Die besten Anbieter in Deutschland

Die Verwendung von WordPress hat aus Hosting Sicht eine Fülle von Vorteilen. Es wird lediglich einen Webserver mit PHP Version 5.2.4 (oder höher), eine MySQL-Datenbank ab Version 5.0 und ca. 10 MB Speicherplatz benötigt. Dinge, die man für ein paar Euro pro Monat bei einem preiswerten Hosting Anbieter bekommen kann.

Im Rahmen des WordPress Hosting Vergleichs habe ich die vier Anbieter All-Inkl, Goneo, Hosteurope und webgo aus Deutschland hinsichtlich der WordPress Hostingpakete untersucht. Die folgende Tabelle zeigt meine Erfahrungen hinsichtlich der Serververfügbarkeit, sowie die wichtigsten Features, die standardmäßig in den Webhosting-Paketen enthalten sind:

Features
  • Angebot
  • Preis (monatlich)
  • Domains Inklusive
  • Speicherplatz
  • Traffic-Flatrate
  • Serververfügbarkeit
    (letzte 30 Tage)
  • PHP 5
  • WordPress One Click Installer
  • MySQL Datenbanken
  • Email Adressen
  • Tägliches Backup
  • mod_rewrite & .htaccess
  • Serverstandort
  • PHP Memory Limit
  • Support
  • Einrichtungsgebühr
  • Vertragslaufzeit
  • Besonderheit
  • CMS Pro
  • 4,95 EUR
  • 1
  • 40 GB
  • [y]
  • 99,5%
  • [y]
  • [y]
  • unbegrenzt
  • unbegrenzt
  • [y]
  • [y]
  • Deutschland
  • 512 MB
  • Telefon, E-Mail Support und Live Chat kostenlos
  • 0 EUR
  • 12 Monate

  • Basic L
  • 3,95 EUR
  • 2
  • 2 GB
  • [y]
  • 99,99%
    Testbericht
  • [y]
  • [y]
  • 5
  • 500
  • [y]
  • [y]
  • Deutschland
  • 128 MB
  • Telefon 0,14 €/Min & E-Mail Support kostenlos
  • 8,95 EUR
  • 12 Monate
  • Medium
  • 6,99 EUR
  • EXTRAKOSTEN .DE
    € 0,67/mtl.
  • 10 GB
  • [y]
  • 100%
    Testbericht
  • [y]
  • [y]
  • 10
  • 500
  • [y]
  • [y]
  • Deutschland
  • 128 MB
  • Telefon& E-Mail Support kostenlos
  • 14,99 EUR
  • 6 Monate
  • Premium
  • 9,55 EUR
  • 5
  • 50 GB
  • [y]
  • 100%
    Testbericht
  • [y]
  • [y]
  • 50
  • 2000
  • [y]
  • [y]
  • Deutschland
  • 64 MB
  • Telefon (Festnetz) & E-Mail (kostenlos)
  • 14,95 EUR
  • 1 Monat

Neben den Kriterien PHP-, MySQL-Datenbanken und Speicherplatz haben bei der Bewertung die folgenden Faktoren eine wichtige Rolle gespielt:

  • Schönere URLs mittels mod_rewrite

Auf dem Server sollte das Apache Module mod_rewrite aktiviert sein. Mit diesem lassen sich “schönere URLs” erzeugen. Statt kryptischen URLs wie www.meine-domain.de?p=123 können URLs mit gut lesbaren Dateinamen erzeugt werden: www.meine-domain.de/wordpress-hosting.

  • Einfache Installation mittels One Click Installer

Viele Provider bieten heutzutage einen One Click Installer, d.h. mit wenigen Mausklicks im Adminbereich kann WordPress vollständig installiert werden. Diese Funktion ist vor allem für WordPress Einsteiger interessant. Fortgeschrittene Anwender benötigen diese Funktion eigentlich nicht, da die WordPress Installation sehr einfach ist und in der Regel nicht länger als 5 Minuten dauert (Einfache Anleitung zur Installation).

  • Serververfügbarkeit

Gerade bei kommerziellen Webseiten oder ambitionierten Webprojekten sind möglichst niedrige Ausfallzeiten wichtig, da Ausfallzeiten häufig auch einen Einnahmenverlust bedeuten. Mit dem Server-Monitoring-Service von Pingdom habe ich Websites, die bei den vier Anbietern gehostet sind, für einen Monat überwacht und minütlich abgefragt, um so die Ausfallzeiten festzustellen.

  • Maximaler Arbeitsspeicher (PHP Memory-Limit)

Das PHP Memory-Limit bezeichnet den maximal erlaubten Speicherplatzverbrauch eines PHP-Scripts. Dieses Limit wird vom Provider festgelegt und sollte bei WordPress mindestens 64 MB (besser 128 MB) betragen. Es gilt aber, je mehr Arbeitsspeicher desto schneller/besser laufen die Scripte.

Fazit

Die vier Hostinganbieter bieten hervorragende Hostingtarife. Gute Leistung zum sehr kleinen Preis bietet insbesondere der Hoster webgo. Für WordPress-Einsteiger mit knappem Geldbeutel eine sehr gute Wahl. Ambitionierte Websitebetreiber, die mit hohen Besucherzahlen rechnen und gleichzeitig auf eine hohe Serververfügbarkeit und einen guten Support Wert legen, empfehle ich Hosteurope.

Categories
WordPress

WordPress Schulung: praxisorientiert WordPress lernen in Frankfurt

wp-day-kleinDu bist WordPress Einsteiger und möchtest an nur einem Tag die grundlegende Bedienung des beliebten Content Management Systems lernen? Dann ist das eintägige Seminar „WordPress in a Day“ in Frankfurt genau das Richtige für dich!

Im Rahmen des 6-stündigen Workshops lernst du die wichtigsten WordPress-Grundlagen in der Theorie und in der Praxis! Themen sind die Installation, das Publizieren der Inhalte, der Einsatz von Plugins, Themes und Widgets, aber auch Spezialthemen wie Formulare, Social Media, SEO und das Anlegen von Mailinglisten. Damit auch die Praxis nicht zu kurz kommt, kann jeder Teilnehmer unter fachmännischer Anleitung eine erste Übungsseite erstellen. (Webspace/Test-Server wird gestellt / Laptop bitte unbedingt mitbringen)!

Geleitet wird das Seminar von erfahrenen WordPress Experten der WordPress User Group Frankfurt. Veranstaltungsort ist die Zentrale FFM, im Frankfurter Stadtteil Bornheim. Schulungstermin ist der Samstag 18. April 2015, die Kosten liegen bei 259 Euro pro Person.

Alle weiteren Infos zur eintägigen WordPress Schulung sowie die Anmeldung ist über die Website wp-in-a-day.de möglich.

P.s. Wer am 18. April keine Zeit hat, im Mai/Juni gibt es noch einen weiteren Schulungstermin.

Categories
Hosting

WebGo: Günstiges Webhosting im Test

webgoAuf der Suche nach preiswerten und leistungsstarken Hostingpaketen habe ich mir heute den Hamburger Hosting-Anbieter WebGo (ehemals WebGo24) angeschaut. Im Folgenden mein Testbericht:

Categories
Hosting

WM-Aktion: Ein Jahr kostenloses Hosting beiWebgo24.de

webgo24
Ganz schön krass, WebGo24 bietet infolge des WM-Siegs der deutschen
Fußballnationalmannschaft 1 Jahr Hosting zum Nulltarif. Im ersten Jahr entfällt die Monatsgebühr komplett, bezahlt werden muss nur die einmalige Einrichtungsgebühr (zwischen 9,95 und 14,95 je nach Tarif).

Die Aktion gilt für alle Hostingtarife, vom Starterpaket bis hin zum Businesstarif mit 15 Inklusivdomains. Tägliches Backup, PHP 5, MySQL-Datenbanken oder ein WordPress One Click Installer, die üblichen Hosting-Standards sind natürlich in allen Paketen enthalten. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt 12 Monate, es gibt also keinen Haken an der Sache. Auch die Folgetarife, z.B. Profitarif mit 4 Domains für 5,95 Euro monatlich, sind absolut in Ordnung.

WebGo24 garantiert seinen Hostingkunden eine Serververfügbarkeit von 99,5% und auch bei der bekannten Vergleichsseite Webhostlist.de erhält WebGo24 sehr gute Bewertungen (durchschnittlich 5 Sterne bei über 100 Bewertungen).
Die Aktion gibt’s aber nur bis zum 20.07. Wer momentan noch einen unschlagbar günstigen Hostingtarif sucht, sollte bei WebGo24 unbedingt zuschlagen. 😉

Categories
Hosting

Hosting und Domains anonym registrieren

Da Kontaktdaten von Domaininhabern für jedermann im Internet frei zugänglich sind (z.B. Whois-Eintrag bei der Denic), können diese Daten leicht von Spammern missbraucht werden, um den Domaininhabern unerwünschte Werbebotschaften zuzusenden. Um diesen Missbrauch der Whois Daten zu unterbinden, bieten einige Webhoster die Möglichkeit an Domain und Hosting-Paket anonym zu registrieren (sogenanntes Domain Privacy).
In der Regel wird dann der Webhosting Anbieter als Besitzer der Domain ins Whois eingetragen.
Der eigentliche Domaininhaber bleibt verborgen und ist nur dem Webhosting Anbieter bekannt.

Wo ist anonymes Hosting möglich?

Bei .de Domains sind die Vergaberichtlinien sehr streng, die Domainregistrierung ist nur auf den eigenen Namen möglich. Gleiches gilt übrigens auch für die meisten anderen Länderdomains. Anonymes Hosting ist daher nur bei Anbietern im Ausland und auch nur bei bestimmten Domainendungen wie .com, .asia , .me, .vn oder .to möglich. Die folgende Tabelle vergleicht vier bekannte US-Hostinganbieter, welche anonymes Hosting anbieten:

Features
  • Preis (monatlich/3 Jahre)
  • Domains Inklusive
  • Domain Privacy
  • Zahlung
  • Speicherplatz
  • Traffic Flatrate
  • Garantierte Server Verfügbarkeit
  • PHP 5, Perl 5, Python, Ruby on Rails
  • WordPress One Click Installer
  • MySQL Datenbanken
  • Email Adressen
  • Serverstandort
  • Cron Jobs
  • mod_rewrite & .htaccess
  • Technischer Support
  • Einrichtungsgebühr
  • Gutscheincode
  • $ 3,15 (~ 2,6 EUR)
  • 1
  • [y] $9.99 jährlich
  • Visa, Mastercard, Paypal
  • unbegrenzt
  • [y]
  • [na]
  • [y]
  • [y]
  • unbegrenzt
  • unbegrenzt
  • USA
  • [y]
  • [y]
  • Email, Forum, Wiki
  • keine
  • [na]

  • $ 4,95 (~ 4 EUR)
  • 1
  • [y] $9.99 jährlich
  • Visa, Mastercard
  • unbegrenzt
  • [y]
  • [na]
  • [y]
  • [y]
  • unbegrenzt
  • unbegrenzt
  • USA
  • [y]
  • [y]
  • Email, Forum, Wiki
  • keine
  • [na]
  • $ 8,95 (~ 7,2 EUR)
  • 1
  • [y] kostenlos Inklusive
  • Visa, Mastercard, Paypal, Scheck
  • unbegrenzt
  • [y]
  • 100%
  • [y]
  • [y]
  • unbegrenzt
  • unbegrenzt
  • USA
  • [y]
  • [y]
  • Email, Forum, Wiki
  • keine
  • $50 Rabatt mit Promo Code GREENWEBHOST
  • $ 4,95 (~ 4 EUR)
  • 1
  • [y] $9.99 jährlich
  • Visa, Mastercard
  • unbegrenzt
  • [y]
  • [na]
  • [y]
  • [y]
  • unbegrenzt
  • unbegrenzt
  • USA
  • [y]
  • [y]
  • Email, Forum, Wiki
  • keine
  • [na]

Domains vom Hosting trennen

Bei den vorgestellten Hostingpaketen ist bereits eine Domain im Preis enthalten. Wer mehrere Domains benötigt, fährt günstiger, diese über einen externen Domainregistrar zu kaufen, anstatt direkt vom Hoster. Bei Anbietern wie Godaddy kann man Domains bereits ab $ 4,45 jährlich kaufen (natürlich ebenfalls anonym) und diese dann bequem mit einem Webspace von Fatcow und Co. verbinden (Domain Forward).

Was ist Domain Privacy?

Jede eingetragene Domain besitzt einen sogenannten Whois Eintrag. Der Whois Eintag enthält Informationen und Kontaktdaten des jeweiligen Domain-Eigentümers. Hier ist ein Beispiel dafür, wie die geschützte whois für eine Domain dann aussehen könnte:

Ohne Domain Privacy:

Mit Domain Privacy:

Jeder der dann mit Ihnen Kontakt aufnehmen will, muss sich zunächst an den Webhosting Anbieter wenden, da dieser als Registrar/Besitzer der Domain eingetragen ist. Diese Anfragen werden in der Regel an Sie weitergeleitet. Es ist aber sicher nicht verkehrt im Vorfeld beim Webhoster nachzufragen wie dies im Detail gehandhabt wird.

Impressumspflicht

Beachten sollte man, dass einen Anonymes Hosting nicht von der hierzulande gültigen Impressumspflicht (Anbieterkennzeichnung) bei geschäftsmäßigen Web-Angeboten befreit. Impressumspflicht gilt z.B. auch für Websitebetreiber die zwar im Ausland hosten, aber hierzulande Ihre Produkte anbieten. Ein Domaininhaber muss sich dann immer und ohne irgendwelche Umwege zu erkennen geben!

Categories
Hosting

Webhosting in den USA: Günstige Angebote im Vergleich

Webhosting in den USA wird immer beliebter, mit ausschlaggebend ist der aktuell sehr günstige Dollarkurs. An dieser Stelle möchte ich einige Hosting Anbieter in den USA vorstellen, mit Preisvergleich und weiterführenden Informationen.

Kostenlos, Shared Hosting vs. VPS

Warnung: Zwar findet man Online auch kostenlose Hosting-Angebote (gratis oder free Webspace), diese sind für ernsthafte Webprojekte allerdings ungeeignet, da die Anbieter dann Werbung auf den Seiten einblenden, um das Angebot zu finanzieren.

Preislich beginnen die günstigsten US-Hosting-Angebote bei knapp 3 Dollar monatlich. US-Hoster bieten dafür sehr viel Leistung: Unbegrenzter Speicherplatz & Traffic, Email-Accounts und MySQL Datenbanken sind selbst bei den billigsten Hosting Angeboten Standard. Dabei handelt es sich um sogenanntes Shared Hosting, bei dem man die Ressourcen eines Servers mit anderen Kunden teilt (jeder Kunde hat quasi ein eigenes Verzeichnis auf dem Server). Im Zusammenhang mit Shared Hosting liest man auch häufiger von Überbuchung, d.h. der günstige Preis ist nur möglich, weil eben hunderte Kunden auf dem gleichen Server liegen. Betreiben nun einige Kunden sehr lastintensive Websites (z.B. ein gut besuchtes Forum) oder erlebt eine der Seiten durch eine Medienerwähnung einen großen Besucheransturm, dann sind auch die anderen Kunden davon betroffen und ggf. nicht erreichbar (Überlastung). Shared Hosting ist daher nach meiner Erfahrung vor allem für kleinere Webseiten empfehlenswert (z.B. Hobbywebseiten, private WordPress-Blogs, reine HTML-Seiten etc..).

Eine Alternative zum Shared Hosting ist der Virtual Private Server (VPS). Zwar teilt man sich auch hier den Server mit anderen Kunden, allerdings erhält jeder Kunde feste Serverkapazitäten (Arbeitsspeicher etc..) zugwiesen, so dass die Überlastung durch andere Kunden weniger problematisch ist! Auch hinsichtlich der Server- und Sicherheitseinstellungen ist ein VPS deutlich flexibler. Wer sich für einen VPS interessiert, VPS-Angebote sind ab ca. 15 Euro monatlich erhältlich. Personen die eine Business-Website oder Online Shop betreiben und Serverausfälle unbedingt vermeiden wollen, sollten sich daher eher in Richtung Virtual Private Server orientieren.

Preisvergleich: Shared Hosting

Im Folgenden ein tabellarischer Vergleich der großen und bekannten US-Hosting-Anbieter Bluehost, Dreamhost, Fatcow und Hostgator.

Features
  • Preis (monatlich / 3 Jahre)
  • Domains inklusive
  • Speicherplatz
  • Traffic Flatrate
  • Garantierte Server Verfügbarkeit
  • PHP 5, Perl 5, Python, Ruby on Rails
  • WordPress One Click Installer
  • MySQL Datenbanken
  • Email Adressen
  • Cron Jobs
  • mod_rewrite & .htaccess
  • Technischer Support
  • Einrichtungsgebühr
  • Domain Privacy
  • Bezahlarten
  • Gutscheincode
  • $3,15 (~2,6 EUR)
  • 1
  • unbegrenzt
  • [y]
  • [na]
  • [y]
  • [y]
  • unbegrenzt
  • unbegrenzt
  • [y]
  • [y]
  • Email, Forum, Wiki
  • keine
  • [y] $9.99 jährlich
  • Kreditkarte, Paypal
  • [na]

  • $3,96 (~ 3,01 EUR)
  • [n] EXTRAKOSTEN $ 15
  • unbegrenzt
  • [y]
  • 99,9%
  • [y]
  • [y]
  • unbegrenzt
  • unbegrenzt
  • [y]
  • [y]
  • Email, Forum, Skype, Chat
  • keine
  • [n]
  • Kreditkarte, Paypal
  • $25 Rabatt mit Code OMALL25OFF
  • $4,95 (~ 4 EUR)
  • 1
  • unbegrenzt
  • [y]
  • [na]
  • [y]
  • [y]
  • unbegrenzt
  • unbegrenzt
  • [y]
  • [y]
  • Email, Forum, Wiki
  • keine
  • [y]$9.99 jährlich
  • Kreditkarte, Paypal
  • [na]
  • $8,95 (~7,2 EUR)
  • 1
  • unbegrenzt
  • [y]
  • 100%
  • [y]
  • [y]
  • unbegrenzt
  • unbegrenzt
  • [y]
  • [y]
  • Email, Forum, Wiki
  • keine
  • [y] kostenlos inklusive
  • Kreditkarte, Paypal
  • $50 Rabatt mit Code GREENWEBHOST

Der günstigste Preis?

Preislich bietet der Anbieter Fatcow für nur knapp 3 Dollar klar den günstigsten Hosting-Tarif in den USA. Ebenfalls interessant ist der Anbieter Hostgator, welcher zudem eine Serververfügbarkeit von 99,9% garantiert. Da Domains bei Hostgator allerdings extra gezahlt werden müssen, zahlt man hier knapp 2 Dollar mehr als bei Fatcow. Leider bietet Hostgator auch keine Domain Privacy / Anonyme Registrierung. Der Hoster Dreamhost liegt zwar preislich deutlich über den Wettbewerbern, dafür garantiert dieser 100% Server-Verfügbarkeit und entschädigt Kunden sogar bei Ausfällen. Das Angebot ist somit besonders für Firmen die ein sehr zuverlässiges Hosting benötigen interessant. Wer Domain Privacy benötigt, zahlt bei Dreamhost außerdem nichts extra.

Tipp: Da alle der genannten Anbieter neben Shared Hosting auch VPS anbieten, kann man leicht zwischen den Tarifen wechseln. So ist zum Beispiel der Einstieg über einen günstigen Shared Hosting Tarif denkbar. Mittels kostenloser Tools wie Pingdom oder Google Analytics kann man die Performance (Antwortzeiten, Ladezeiten, Erreichbarkeit) leicht überwachen und ggf. auf einen teureren VPS-Tarif oder Dedicated Server (Die Königsklasse – eigener Server) umsteigen (in der Regel werden die bisher gezahlten Kosten dann verrechnet).

Categories
WordPress

5 beliebte Anfängerfehler bei der Nutzung von WordPress

wordpress-300x299Das CMS WordPress hat sich in den letzten Jahren zu der beliebtesten Lösung für die Erstellung von Webseiten entwickelt. Ursprünglich lag der Schwerpunkt beim Blogging, heute ist es mit seinen Funktionen aber auch für die Erstellung von klassischen Webseiten gut geeignet. Das Script selbst ist recht einfach gehalten – was aber nicht bedeutet, dass man in der Benutzung nicht verschiedene Fehler machen kann.

Die typischen Fehler bei der Nutzung von WordPress:

Die Installations-Routine von WordPress ist zum Glück sehr einfach. Nutzer können das System sehr schnell in Betrieb nehmen und alle wichtigen Einstellungen werden vorgenommen. Die ersten Fehler passieren in der Regel aber erst, wenn man die ersten Beiträge erstellt oder sich um die Erstellung der Kategorien kümmert. Einer der häufigsten Fehler hat dabei sogar mit dem Benutzernamen zu tun:

1. Den Admin-Nutzer verwenden

Jede Aktion in WordPress wird mit einem bestimmten Benutzer verknüpft. Auch jeder Artikel wird natürlich mit dem Autor des eingeloggten Users durchgeführt. Einer der typischen Fehler ist, dass man alle Aktionen mit dem Standard-Administrator-Account “admin” durchführt. Wenn man dann noch ein schwaches Passwort auswählt, macht man es Angreifern besonders einfach. Aus Sicherheitsgründen sollte man den User “admin” löschen” und mindestens zwei neue Nutzeraccounts anlegen. Ein neuer Admin-User (z.B. admin15x) mit allen Rechten, sowie einen nach außen hin sichtbaren Redakteur, mit sehr beschränkten Rechten. Der Account, der die Rechte für den vollen Zugriff hat, sollte nur intern genutzt werden.

2. Auf Updates und Backups verzichten

Die Update-Funktion von WordPress ist bequem und ermöglicht es das System und alle Plugins immer auf dem aktuellen Stand zu halten. Da immer wieder Schwachstellen und Sicherheitslücken in WordPress auftreten, sollte man dies auch regelmäßig nutzen und alle Systemdateien auf den neuesten Stand bringen. Gleiches gilt für regelmäßige Backups. Das Backup kann man dank einiger guter Plugins übrigens sehr gut automatisieren.

3. Zu viele Plugins im System

Die Plugins sind eine beliebte Methode, der eigenen Seite noch mehr Funktionen hinzuzufügen. Tatsächlich haben viele der kleinen Erweiterungen durchaus ihren Zweck und sind hilfreich. Benutzt man allerdings zu viele, kann das die Geschwindigkeit der Website beeinträchtigen. Man sollte seine Plugins also genau in Hinblick auf die Funktionen auswählen und im Zweifel auf zu viele Addons verzichten. Die Geschwindigkeit ist wichtiger, als die rotierende Anzeige der Header. Zudem sollte man Plugins nicht von dubiosen Internetseiten runterladen, sondern im Idealfall von wordpress.org oder dem jeweiligen Anbieter (sofern es ein Premium-Plugin ist). Ansonsten kann man sich schnell Schadcode einfangen.

4. Geschwindigkeit vernachlässigen

Bei vielen Besuchern / Nutzlast kann WordPress schnell an Geschwindigkeit verlieren. Mit Caching und einzelnen Plug-Ins kann man diese Performance deutlich verbessern und somit die Seite auch für Besucher interessanter machen. Hier einige Tipps zur Optimierung der Geschwindigkeit. Ebenfalls sollte man einen zuverlässigen und performanten WordPress Hoster auswählen.

5. SEO-Optionen falsch nutzen

Permalinks und SEO-Optionen sind bei WordPress ein wichtiger Punkt. Viele Nutzer vergessen aber, die Struktur ihrer Links unter den Permalinks richtig zu setzen oder die passende Description für ihren Blog einzugeben. Unter Einstellungen >> Permalinks sollte man unbedingt eine Custom Structure setzen. Wer dort beispieldweise “/%postname%/” einträgt, kann aus kryptischen URLs wie www.meine-domain.de?p=123 URLs gut lesbare Dateinamen erzeugen: www.meine-domain.de/wordpress-fuer-anfaenger (die Überschrift eines Artikels wird dann automatisch zur URL -voraussgesetzt .htaccess und mode_rewrite ist aktiviert).

permalink

Wer auf diese Punkte achtet und so das WordPress-System noch ein wenig besser nutzt, hat mit dem CMS wohl eine fast perfekte Möglichkeit für die eigene Seite im Internet zur Verfügung.

Hier findest du noch 10 weitere Anfängerfehler.

Categories
WordPress

WordPress Widgets nur auf bestimmten Seiten ausgeben mit dem Plugin Widget Logic

widget-logicStandardmäßig werden Widgets auf allen Seiten eines WordPress Blogs ausgegeben. Doch es kann sinnvoll sein, diese Einstellungen zu ändern um beispielsweise für einzelne Kategorien unterschiedliche Widgets in der Sidebar anzuzeigen. Sehr einfach umsetzen lässt isch dies mit dem Plugin Widget Logic.

Nach dem Download und der Aktivierung erscheint unterhalb der Widgets ein extra Feld, mit welchem man die Widget Ausgabe steuern kann.

Einige Beispiele:

  • is_front_page() = Widget wird nur auf der Homepage angezeigt
  • is_category(‘1’) = Widget wird nur in einer bestimmten Kategorie angezeigt
  • is_single() = Widget wird nur auf Einzelseiten angezeigt
  • is_single(array(3)) = Widget wird nur auf einer einzelnen Seite mit der ID = 3 angezeigt

Welche sonstigen Conditional Tags zur Verfügung stehen, findet man bei WordPress.org.

Mehrere Conditional Tags verknüpfen

Man kann mehrere Conditional Tags auch miteinander verknüpfen oder Widgets auf bestimmten Seiten ausschließen. Hierzu verwendet man die folgenden PHP-Befehle:

|| (=> oder)
&& (=> und)
! (=> ausschließen auf bestimmten Seiten)

Beispiel: is_category(‘1’) || (is_single()
Beispiel: !is_single()

Categories
WordPress

WordPress Sicherheit: 5 einfache Tipps und Plugins zum Schutz des eigenen Blogs

Ein sehr wichtiges Thema bei WordPress Installationen ist das Thema Sicherheit. Schließlich ist WordPress das weltweit am meisten eingesetzte CMS und entsprechend ein beliebtes Ziel von Attacken. Welche einfachen Schutzmaßnahmen man als Blogger ergreifen kann, zeige ich mit den folgenden Tipps:

1. Den User „admin“ löschen

Bei den meisten unerlaubten Loginversuchen wird der User „admin“ attackiert. Der Hintergrund ist naheliegend, bei der Installation von WordPress wird automatisch ein neuer User „admin“ angelegt der alle Rechte besitzt und von den meisten einfach weitergenutzt wird. Daher sollte man diesen löschen. Dann muss der Angreifer sowohl Passwort als auch Benutzername erraten, wobei man natürlich auch ein möglichst starkes Passwort verwenden sollte.

admin

Tipp: Man sollte einen zusätzlichen Administrator mit neuem Namen anlegen (z.B. adminxyr). Der neue Administrator sollte niemals in der Öffentlichkeit sichtbar sein (keine Blogbeiträge mit diesem User verfassen!). Für die redaktionelle Tätigkeit sollte man einen weiteren Benutzer anlegen der nur Autorenrechte besitzt. Um den alten „Admin“ zu löschen bzw. dessen Rechte zu entziehen, muss man sich mit dem neuen Admin einloggen.

2. Loginversuche beschränken


Das es unerlaubte Loginversuche gibt (wie im Screenshot bei Punkt 1.), werden die meisten überhaupt nicht mitkriegen. Mit dem schönen Plugin „Limit Login Attempts“ kann man die Loginversuche beschränken und erhält zudem Meldungen bei unerlaubten Versuchen. Nach z.B. 4 erfolglosen Versuchen wird der User / die IP für eine Stunde gesperrt. Versucht er es nach einer Stunde erneut viermal erfolglos, folgt gleich eine Sperre für 24 Stunden.

3. Doppelter Schutz via .htaccess

Doppelter Schutz hält besser. Zusätzlich kann man einen .htaccess Verzeichnisschutz für die Login Datei wp-login.php einrichten. D.h. um überhaupt zum Loginformular zu gelangen, muss eine erste Hürde überwunden werden.

authentifizierung

Hierfür werden 2 Dateien .htpasswd und .htaccess benötigt. Letztere wird bei den meisten schon vorhanden sein.

.htpasswd
Man muss eine .htpasswd Datei anlegen und auf dem Server abspeichern. Hierfür verwendet man am besten einen Generator wie http://www.htpasswdgenerator.de/

.htaccess
Der folgende Code muss in der .htaccess abgespeichert werden (Dateipfad zur htpasswrd anpassen):

# Auth protect wp-login.php

AuthName “Restricted Admin-Area”
AuthType Basic
AuthUserFile /DATEIPFAD-ZUR-HTPASSWD-DATEI/.htpasswd
Require valid-user

# Deny access to important files

Order deny,allow
Deny from all

4. Immer die aktuellste WordPress Version verwenden

Zum Glück ist ein Update auf die neueste Version heutzutage schnell gemacht. Also regelmäßig updaten und vorab natürlich nicht das obligatorische Backup vergessen! Nicht nur WordPress, sondern auch die Plugins sollte man regelmäßig updaten.

5. Themes Prüfen

Mit diversen Security Plugins wie AntiVirus kann das WordPress Theme nach Schadcode untersucht werden.

Hast du weitere Tipps zur WordPress Sicherheit?

Categories
Hosting

Joomla Hosting Vergleich

Die Auswahl eines geeigneten Joomla Hosters ist mittlerweile sehr einfach und unkompliziert geworden. Grund dafür ist die hohe weltweite Popularität des Content Management Systems. Fast alle deutschen Webhoster haben mittlerweile mit Joomla Erfahrung und entsprechend die Server-Funktionalitäten an den Bedarf angepasst. Zur Installation von Joomla benötigt man im Grunde nur 3 Dinge: Einen Apache Webserver mit PHP 5.2.4 (oder größer), eine MySQL Datenbank ab 5.0.4 (oder größer) sowie knapp 10 MB Speicherplatz für die Basisinstallation.

Ein spezieller Joomla-Hoster ist eigentlich nicht mehr notwendig wenn es um die Auswahl eines Hosting-Anbieters geht. Im Folgenden habe ich die Webhoster Goneo, 1und1 und Hosteurope hinsichtlich der Hosting-Pakete und Joomla-Tauglichkeit verglichen.

Tabellarischer Vergleich der Hosting-Angebote

Goneo
Basic L
preisstipp
1und1
Dual Basic
Hosteurope
Medium
Website www.goneo.de www.1und1.de www.hosteurope.de
Speicherplatz 2 GB 4 GB 10 GB
Monatl. Bandbreite
unbegrenzt unbegrenzt unbegrenzt
PHP5
Joomla One Click Installer
Enthaltene Domains
2 1 EXTRAKOSTEN pro DE Domain: € 0,67/mtl.
Domainpreise
MySQL Datenbanken
5 20 10
mod_rewrite & .htaccess
Uptime-Garantie

(Testbericht)
99,9%
(Testbericht)
PHP Memory Limit /max. Arbeitsspeicher
128 MB 60 MB 128 MB
Support
Telefon 0,14 €/Min, E-Mail Support kostenlos Telefon & E-Mail Support kostenlos Telefon & E-Mail Support kostenlos
Einrichtungs-
gebühr
8,95 € 6,60 € 14,99 €
Vertragslaufzeit 12 Monate 12 Monate 6 Monate
Monatl. Grundgebühr 3,95 € 6,99 € 6,99 €
Zum Anbieter mehr-infos mehr-infos mehr-infos
Extras Die ersten 6 Monate keine mtl. Grundgebühr, danach 6,99 €/Mon (Aktionsangebot)

Warum gerade diese?

  • Goneo bietet aktuell sehr günstige Hosting Angebote (Erfahrungsbericht)
  • 1und1 – Bekannter Anbieter für alle möglichen Produkte rund um das Internet. Hosting, Domains, DSL und vieles mehr.
  • Hosteurope bietet sehr hochwertige Hosting-Angebote mit 99.9% Uptime Garantie und niedriger Kundenzahl pro Server(Erfahrungsbericht).

Worauf sollte man bei der Auswahl des Joomla Hosting Anbieters sonst noch achten?

Monatliche Bandbreite

Ein sehr zentraler Aspekt für die Hosting Auswahl ist die monatliche Bandbreite. Gerade wenn ein ambitioniertes Projekt geplant ist, zu dem auch größere Besuchermengen erwartet werden, sollte man ausreichend Bandbreite wählen. Zum Glück bieten viele Hoster mittlerweile aber eine Traffic-Flatrate an. D.h. auch bei einem hohen Trafficvolumen zahlt man nur den monatlichen Mietpreis und darüber hinaus keinen Cent extra.

Statische URLs mit mod_rewrite

Bei der Auswahl des Joomla Hosters sollte darauf geachtet werden, dass mod_rewrite aktiviert ist. Mod_rewrite ist ein Apache Modul zur URL Manipulation, aus dynamischen URLs wie www.meinedomain.de/kategorie.php?typ=12 lassen sich statisch wirkende URLs wie www.meinedomain.de/kategorie/joomla-hosting/ erzeugen. Vor allem aus Suchmaschinensicht bieten statische URLs einen deutlichen Vorteil, da diese anders als bei dynamischen URLs auch Suchbegriffe enthalten können.

One Click Installer

Aufgrund der Popularität von Joomla ermöglichen viele Webhosting-Anbieter die einfache One-Click Installation (wenige Klicks im Admin-Panel und schon ist Joomla vollständig installiert). Dieses Feature ist vor allem für Einsteiger interessant, für Fortgeschrittene aber nicht notwendig da die Joomla Installation sehr einfach ist! Wer Joomla selber installiert hat außerdem mehr Einflussmöglichkeiten auf die Konfiguration.

Enthaltene Domains

Natürlich ist es schön wenn eine oder mehrere Domains bereits im Webhosting Paket enthalten sind. Wenn nicht, sollte man mit mindestens € 0.50 Euro extra pro Monat für eine zusätzliche .de Domain rechnen. Exotische Domainendungen sind in der Regel teurer als die hiesigen .de Domains.

Uptime-Garantie

Unter der Uptime-Garantie versteht man eine garantierte Netzwerk- und Serververfügbarkeit des Hosting Anbieters. Gerade bei E-Commerce-Seiten sind möglichst geringe Ausfallzeiten wichtig, da Ausfallzeiten häufig auch entgangene Einnahmen bedeuten. In Deutschland gibt es nur wenige Anbieter die eine Uptime-Garantie bieten, dazu zählt z.B. Hosteurope.

PHP Memory Limit / max. Arbeitsspeicher

Die PHP Memory Limit Beschränkung betrifft alle Websitebetreiber deren Seiten auf einem Shared Server liegen. Jeder Kunde bekommt neben einen Anteil am Festplattenspeicher auch einen Anteil am Arbeitsspeicher des Servers zugewiesen. Ab ca. 30 MB Arbeitsspeicher kann man mit einem sorgenfreien Betrieb der Joomla-Webseite gerechnet werden. Es gilt aber, je mehr Arbeitsspeicher desto besser. Gerade bei speicherintensiven Anwendungen wie Bildergalerien kann zu wenig PHP Speicher große Probleme verursachen.

Fazit

Der dritte Platz im Rankingvergleich geht aufgrund der hohen Grundgebühr und dem wenigsten Arbeitsspeicher an das Paket Dual Basic von 1und1. Sehr schwer fällt die Wahl zwischen Goneo und Hosteurope, da beide in bestimmten Bereichen klar vorne liegen. Für Goneo sprechen die zahlreichen Inklusivdomains, der One Click Installer und natürlich auch der insgesamt sehr günstige Preis (Preistipp). Hosteurope wiederum überzeugt qualitativ durch die hohe Verfügbarkeit und den kostenlosen Telefon-Support.