Das WePad von Neofonie

Wie stern.de heute berichtete nimmt ein kleines Unternehmen aus Deutschland den Kampf mit Apple auf.
Mit einem Tablet PC namens WePad versucht Neofonie dem Großkonzern aus den USA den Rang im Bereich der Tablet PCs abzulaufen. Doch was kann das WePad und ist es tatsächlich in der Lage dem Giganten Apple und seinem iPad gefährlich zu werden?

Hier zunächst die Spezifikationen:

Prozessor

Vermutlich primär aus Kostengründen kommt im WePad ein für Netbooks handelsüblicher 1,66 Ghz Atom aus dem Hause Intel zum Einsatz. Für den Verwendungsbereich des Tablet PCs dürfte dieser Prozessor aber auch definitiv ausreichend sein.

Speicher

Das WePad verzichtet aufgrund seiner Abmessungen selbstverständlich auf eine Festplatte und kommt mit wahlweise 15 oder auch 32 GB Flash Speicher daher.

Display

Beim Display wurde nicht gespart, welches mit 11,6 Zoll sogar größer ausfällt als das des Konkurrenten Apple. Eine Auflösung von 1366×768 Pixeln verspricht ein scharfes und detailliertes Bild. Das Display besitzt, wie auch das iPad, die Fähigkeit sich mit den Fingern bedienen zu lassen.

Betriebssystem

Als Betriebssystem kommt auf dem WePad ein angepasstes Linux System zum Einsatz. Hierbei wurde Augenmerk darauf gelegt, dass das Betriebssystem ebenfalls Programme für Android verwenden kann. Dementsprechend sind auf dem WePad alle speziell entwickelten, sowie alle Apps aus dem Google Marketplace lauffähig.Eine doch existenzielle Entscheidung, denn gegen die bereits bestehende App Flut gibt es wohl kaum ein Ankommen.

Zusätzliche Komponenten

Integriert sind ebenfalls eine 1,3 Megapixel Webcam, ein Bluetooth- sowie ein Wlan-Modul, ein Cardreader sowie mehrere USB Anschlüsse.

Nun ja, was bleibt letztendlich zu sagen? Im Bereich Design wird man den Jungs von Apple wohl kaum etwas vormachen und auch im technischen Bereich ist das iPad wesentlich besser aufgestellt als das WePad aus dem Hause Neofonie. Dementsprechend wird die Devise wohl oder übel lauten, sich Marktanteile über den Verkaufspreis zu ergattern. Der liegt beim iPad mit ca. 499€ auf einem happigen Niveau, so dass sich ein günstiges, ähnlich attraktives Produkt durchaus durchsetzten könnte.Wie hoch der Preis für das WePad letztendlich sein wird, erfahren wir jedoch wohl erst bei der offiziellen Vorstellung Mitte April.

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