T-Mobile Surfstick

T-Mobile bietet derzeit eine Daten-Flatrate für 39,95 Euro im Monat an. Mit dem T-Mobile Surfstick sind schnelle Downloadraten von bis zu 7,2 MBit/s im möglich, beim Upload stehen immerhin noch 1,45 Mbit/s zur Verfügung. T-Mobile bietet Deutschlandweit die beste und schnellste Netzabdeckung aller Anbieter, gerade wer im ländlichen Raum mobil suft, sollte sich dieser Tatsache bewusst sein. Nur Konkurrent Vodafone verfügt über eine ähnlich hohe Netzabdeckung. Die Vertragslaufzeit für Web’n’Walk Connect L liegt bei 24 Monaten. Bei Abschluss fallen außerdem einmalig 24,95 Euro an. Wer allerdings den Tarif online bucht, zahlt keine Einrichtungsgebühr und auch der monatliche Grundpreis von 39,95 Euro entfällt in den ersten zwei Monaten.

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Trendthema Digitale Bücher / Lesegeräte

Digitale Bücher werden auch als E-Books bezeichnet. Man kann ganze Enzyklopädien, seine Lieblingsbücher, Fachliteratur oder eine Auswahl an Kinderbüchern zum Vorlesen für die Kleinen mitnehmen, ganz einfach in seiner Jackentasche. Man muss nicht einmal das Haus verlassen, um sie zu bekommen, sondern lädt sie einfach im Internet herunter. Verstärkt dringen jetzt endlich auch die entsprechenden Lesegeräte auf den Markt, nicht nur von den üblichen Anbietern von hochwertiger Heimelektronik, sondern auch von online Buchhändlern. Ein einzelnes dieser Geräte kann bis zu 1000 Büchern speichern, die natürlich beliebig austauschbar sind. Die Lesegeräte bieten die Möglichkeit des umblätterns durch einen Touchpen. Man kann die Schriftgröße entsprechend der Sehkraft oder den Lichtverhältnissen anpassen. Außerdem nehmen sie keinen Platz weg und man muss keine „Steine“ im Gepäck haben, nur um etwas zum Lesen dabei zu haben. Selbstverständlich lassen sich die E-Books auch auf Mikro-Speicherkarten für Handys packen oder auf Notebooks speichern und entsprechend wieder ablesen.

Außerdem tut man der Umwelt etwas Gutes. Denn wo keine Bücher auf Papier gedruckt werden, müssen keine Bäume gefällt und in chemischen Prozessen zu Papier verarbeitet werden. Kurz gesagt, es gibt nur Vorteile beim digitalen Buch, dem Medium der Zukunft. Das haben mittlerweile auch Millionen von Menschen erkannt und wollen sich ihre nächsten Bücher in elektronischer Form besorgen. Die E-Books sind nicht länger nur ein Medium für Technik Fans, sie haben sich zu einem richtigen Trend entwickelt. Dabei wurde die Urform des E-Books schon in den 1970er Jahren entwickelt, war aber eigentlich mehr eine Art Designstudie, nach dem Motto: Was kann man alles mit Computern tun. Danach ruhte die ganze E-Book Geschichte, bis in den 1990er Jahren die Computer Spiele und Software immer komplexer wurden und Handbücher benötigten, so kamen PDF-Dateien zum Einsatz. Von da an war es nur ein kleiner Schritt zum zukunftsweisenden Medium E-Book.

Mobile Internetflatrates im Vergleich

Als vor einigen Jahren die UMTS-Lizenzen von der deutschen Bundesregierung versteigert wurden, konnte noch niemand ahnen, in wie weit UMTS die deutsche Mobilfunklandschaft verändern würde. Durch UMTS und dessen Nachfolger HSDPA lassen sich die Mobilfunknetze nicht mehr nur noch zum Telefonieren und SMS verschicken nutzen, sondern auch für größere Datenübertragungen. Mit HSDPA sind bis zu 7,2 MBit/s im Download möglich, die gibt es allerdings nur in den Ballungsräumen. Flächendeckend sollen durchschnittlich immerhin 3,6 MBit/s verfügbar sein.

In der Praxis werden aber lange nicht überall die hohen Geschwindigkeiten erreicht, gerade in ländlichen Gebieten sind die UMTS-Netze der Anbieter noch nicht sonderlich gut ausgebaut. Der UMTS-Nachfolger HSDPA ist derzeit nur bei den Anbietern T-Mobile und Vodafone flächendeckend verfügbar, bei E-Plus surft der Kunde noch im „langsamen“ UMTS-Standard mit 384 Kbit/s und bei O2 ist der Ausbau derzeit im Gange, aber noch lange nicht abgeschlossen.

1und1
Internet Notebook Flat
02
O2 Mobiles Internet mit Vertrag
T-Mobile
Web ‘n’ walk connect
Vodafone
Mobile Connect Flat
Website www.1und1.de www.o2online.de www.t-mobile.de www.vodafone.de
Mobilfunknetz Vodafone O2 T-Mobile Vodafone
Upload Rate (max) 1,45 Mbit/s 384 Kbit/s 1,45 Mbit/s 1,45 Mbit/s
Download Rate (max) 7,2 Mbit/s 3,6 Mbit/s 7,2 Mbit/s 7,2 Mbit/s
Vertragslaufzeit 24 Monate 24 Monate 24 Monate 24 Monate
Grundgebühr pro Monat 29,99 Euro 21,25 Euro (nur bei Online Buchung) 39,95 Euro 24,95 Euro
Anmeldegebühr 39,59 Euro 29,99 Euro keine Anmeldegebühr bei Online Neuvertrag 25,95 Euro
Unbegrenztes Datenvolumen
USB Surfstick Inklusive
1,00 Euro 4,95 Euro 1,00 Euro
VOIP (voice over IP) möglich
nein nein nein nein
Netzabdeckung
sehr gut gut sehr gut sehr gut
zum Anbieter hier klicken hier klicken hier klicken hier klicken

Hinweis: Sofern Ihr Erfahrungen mit einem der genannten Anbieter habt und diese gern mitteilen möchtet, bitte ich euch einen kurzen Kommentar unterhalb des Beitrags zu hinterlassen.

Anonym Surfen im Internet

Anonymität ist wichtig und zwar auch im Internet. Leider übermitteln die meisten Browser eine Menge Daten und mit der zugewiesenen IP lässt sich theoretisch jederzeit der Benutzer ermitteln. Übertragen auf die reale Welt wäre es so, als wenn jemand mit seiner Wohnadresse auf einem großen Schild durch die Fußgängerzone geht.

Der einfachste Weg, seine eigene Identität im Internet zu verschlüsseln, ist die Nutzung eines anonymen Proxy-Servers. Eine Liste mit diesen findet sich zum Beispiel auf http://www.samair.ru/proxy/. Allerdings sind solche freien Proxy-Server durch viele Nutzer sehr langsam und ermöglichen meist nur ein anonymes Surfen mit ISDN-Geschwindigkeit. Downloads oder Bandbreitenintensive Seiten werden damit zu einer wahren Tortur. Außerdem ist die Anonymität nur begrenzt, wenn der Proxy-Server überwacht wird, lassen sich schnell Rückschlüsse auf die Nutzer ziehen.

Ein schnelleres anonymes Surfen ermöglicht TOR (The Onion Routing, http://www.torproject.org/index.html.de). Der Nutzer muss einen Client installieren, über den die Verbindung aufgebaut wird. Der Client lädt sich dann eine Liste mit TOR-Servern herunter und baut zu einem eine verschlüsselte Verbindung auf. Dieser Server leitet die Daten dann über eine weitere verschlüsselte Verbindung zu einem zweiten und dritten Server weiter und erst der dritte übergibt die Daten an die Zieladresse (z.B. www.google.de). Der letzte Server ist ein sogenannter Exit-Node (Ausgangsknoten), von dem die Daten unverschlüsselt weitergegeben werden, wenn der User sie nicht zusätzlich verschlüsselt. Diese Routen ändern sich automatisch regelmäßig. Jeder Nutzer kann auch als selbst als Server auftreten. Das Prinzip von TOR basiert auf der grundsätzlichen Annahme, dass niemals große Teile des Internets überwacht werden können. Sollten aber viele TOR-Server überwacht werden, besteht die Möglichkeit, die wahre Identität der Nutzer aufzudecken.

Ein weiteres Programm zum anonymen Surfen ist JAP Anon Proxy (http://anon.inf.tu-dresden.de/index.html). Es arbeitet mit sogenannten Mix-Kaskaden, also Proxyserver-Ketten. Es gibt eine kostenfreie Version und eine kostenpflichtige. Die kostenpflichtige Version erlaubt ein schnelleres Surfen, normale DSL-Geschwindigkeit ist problemlos möglich, bei der kostenfreien Version wird selten mehr als ISDN-Geschwindigkeit erreicht, weil die Server meistens überlastet sind.

Eine 100% Sicherheit gibt es auch mit den Hilfsprogrammen noch nicht, sie verschleiern aber die Identität des Benutzers schon relativ gut. Und ein wenig Sicherheit ist immer noch besser als gar keine.

Lohnt sich kostenloses Hosting?

Bei der Vielzahl an Anbietern für kostenlosen Webspace ist ein vernünftiger Überblick schwierig, wenn nicht sogar unmöglich. Außerdem lohnen sich die Angebote nicht für jeden. Zunächst sollte klar sein, wofür der Webspace genutzt werden soll. Für eine private Präsenz eignet sich kostenloser Webspace eher als für einen kommerziellen Anbieter, der eine geschäftliche Internetseite hinterlegen möchte. Einsteiger werden mit den kostenlosen Angeboten zufrieden sein, können sie so doch erst einmal testen, wie und ob sie eine Internetseite erstellen wollen.

Kostenloses Hosting ist fast immer mit einigen Nachteilen verbunden, so wird bei vielen Anbietern automatisch Werbung eingeblendet, die sich nicht steuern lässt, außerdem werden bestimmte Scripte verboten und der Betreiber kann nicht die Sachen einbauen, die er gerne hätte. Zusätzlich ist es oft nicht möglich, eine eigene Domain zu nutzen, so dass die Seite als Unterdomain des Hosters aufgerufen muss (www.gratishoster.de/kostenloserwebspace/user1234/index.htm). Diese Domain kann sich niemand merken und die Page wird nur sehr selten gefunden werden. Bei den kostenfreien Angeboten wird oftmals die Erreichbarkeit nicht garantiert und so kann es passieren, dass die Homepage ohne Ankündigung mehrere Tage nicht erreichbar ist. Das ist für Privathomepages nicht so schlimm, für eine Geschäftspräsenz aber absolut nicht akzeptabel.

Zum Einsteigen in die Thematik eignet sich Funpic.de recht gut. Funpic gehört zu den größten deutschen Anbietern und bietet 2,5 GB kostenlosen Speicher an, der allerdings durch Werbeeinblendungen finanziert wird. Der Platz reicht schon für sehr umfangreiche Homepages. Bplaced.net gehört zu den werbefreien Anbietern, hier bekommt der Kunde 2 GB Speicher und bis zu 8 MySQL Datenbanken.

Die Suche nach dem passenden Anbieter ist auf jeden Fall nicht so einfach, es gilt, den Kompromiss zwischen Werbung und Support zu finden. Bei werbefreien Angeboten ist der Support meistens schlechter, Zwangswerbung nervt dafür die Nutzer der Seite.

Einfacher bloggen mit Blogdesk

Die Arbeit am eigenen Blog kann mitunter recht mühselig sein. Bei den bekannten Blogsystemen ist ein Schreiben und Bearbeiten von Texten nur über die Backend-Umgebung möglich. Um diese zu nutzen, muss ständig eine Internetverbindung aufgebaut sein. Auch die Ladezeiten der verschiedenen Administrations-Umgebungen kann das Arbeiten behindern. Es gibt eine Möglichkeit, Artikel auch offline in einem extra Programm zu schreiben. Das ist zum Beispiel mit der Open Source Software Blogdesk möglich. Dieser Client kann auf der gleichnamigen Seite des Betreibers heruntergeladen werden. Das Programm läuft unter Windows und ist mit allen bekannten Blogsystemen kompatibel. Durch die einfache Bedienung und die übersichtlichen Funktionalitäten des integrierten WYSIWYG-Editors ist das Blogdesk Programm auch für Anfänger geeignet. Eine Bearbeitung des HTML Codes ist kaum erforderlich.

Grundsätzlich erlaubt das Programm die gleichen Anwendungen, wie ein Backendbereich eines Blogs. Es ist möglich, Texte zu schreiben, Bilder einzufügen und Links zu setzten. Das ganze funktioniert offline und ohne Anmeldung im Backendbereich.des Blogs Darüber hinaus können mit Blogdesk umfangreiche grafische Gestaltungen der Schrift vorgenommen werden. Diese gehen zum Teil über die normalen Funktionalitäten im Blog hinaus. Auch das Einbinden von Grafiken funktioniert ohne Probleme. Das kann bei dem einen oder anderen Blogsystem schon ganz anders aussehen. Der größte Vorteil liegt aber in der Kompatibilität mit den bekannten Blogsystemen. Es spielt keine Rolle, ob ein einfaches Wordpress oder eine umfangreichere Software wie Drupal verwendet wird.

Nachteilig kann sich das Verwenden von Tags auswirken. Mit diesen Wörtern soll der Inhalt des Beitrages zusammengefasst werden. Die Tags sollen aber im Beitrag selbst nicht unbedingt erscheinen. Vielmehr werden sie unter dem Beitrag in einem Extra-Feld angezeigt. Diese Funktion kann bei Blogdesk Probleme verursachen. Die Tags werden dann doch einfach in den Text eingebettet. Die umfangreichen Möglichkeiten der Schriftgestaltung können auch zu einem Problem werden, wenn die Farben nicht mehr zum Theme des Blogs passen. Ihr Einsatz sollte also wohl überlegt erfolgen.

Joomla Hosting Vergleich

Die Auswahl eines geeigneten Joomla Hosters war früher mal recht schwierig, ist mittlerweile aber unkompliziert geworden. Grund dafür ist die hohe Popularität von Joomla. Fast alle Webhoster haben mittlerweile mit Joomla Erfahrung und entsprechend die Server-Funktionalitäten an den Bedarf von Joomla angepasst. Viele Hoster haben Joomla mittlerweile sogar ins Hosting Paket integriert und ein einzelner Mausklick reicht aus um das CMS zu installieren (One Click Installer). Ein spezieller Joomla-Hoster ist daher eigentlich nicht mehr notwendig wenn es um die Auswahl eines Hosting Anbieters geht. Im Folgenden habe ich die Webhoster Goneo, 1&1 und Hosteurope hinsichtlich der Joomla Tauglichkeit verglichen.

Warum gerade diese?

  • Goneo bietet aktuell sehr günstige Hosting Angebote
  • 1und1 – Bekannter Anbieter für alle möglichen Produkte rund um das Internet. Hosting, Domains, DSL und vieles mehr.
  • Hosteurope ist bekannt für sehr hochwertige Hostingangebote (99.9% Uptime Garantie, niedrige Kundenzahl pro Server).
Goneo
Homepage Easy
preisstipp
1und1
Homepage Perfect
Hosteurope
WebPack™ M 2.0
Website www.goneo.de www.1und1.de www.hosteurope.de
Webspace 750 MB 2 GB 500 MB
Monatl. Bandbreite
unbegrenzt unbegrenzt 50 GB
Joomla One Click Installer ab WebPack™ Pro XL
Enthaltene Domains
1 2 EXTRAKOSTEN
.de € 0,50/mtl.
MySQL Datenbanken
1 1 2
Htaccess Features
ab WebPack™ L 2.0
Einrichtungs-
gebühr
8,95 € 9,60 € 14,99 €
Vertragslaufzeit 12 Monate 12 Monate 12 Monate
Monatl. Grundgebühr 1,95 € 6,99 € 2,99 €
Zum Anbieter mehr-infos mehr-infos mehr-infos
Extras Die ersten 3 Monate keine mtl. Grundgebühr, danach 1,95 €/Mon (Aktionsangebot gilt für Neukunden) Die ersten 6 Monate keine mtl. Grundgebühr, danach 6,99 €/Mon (Aktionsangebot) € 0 für die ersten 3 Monate, anschließend € 2,99

99.9% Uptime Garantie

Worauf sollte man bei der Auswahl des Joomla Hosting Anbieters UNBEDINGT achten?

  • Systemvoraussetzungen

Beim Vergleich der Webhosting Anbieter sollte man unbedingt darauf achten, dass dieser über ein Apache Webserver (ab Version 1.3), die Programmiersprache PHP (ab Version 4.2) und das Datenbanksystem MySQL (ab Version 3.23) verfügt.

  • Speicherplatz

Speicherplatz ist in den letzten Jahren extrem günstig geworden, der Standard liegt bei mindestens 500 MB. Einige US-Webhosting Anbieter sind sogar dazu übergegangen unbegrenzt Speicherplatz anzubieten. Eine Basisinstallation von Joomla verbraucht ca. 10 MB und liegt damit deutlich unter dem Limit der meisten Webhostinganbieter. Sofern Sie nicht beabsichtigen einen eine Community a la Myspace oder einen umfangreichen Foto-Blog zu starten, werden Sie vermutlich nie Schwierigkeiten mit dem Speicher kriegen.

  • Bandbreite

Ein sehr zentraler Aspekt für die Hostingauswahl. Gerade wenn ein ambitioniertes Projekt geplant ist, zu dem auch mal größere Besuchermengen erwartet werden, sollte man ausreichend Bandbreite wählen.

  • Domain

Natürlich schön wenn eine kostenlose Domain im Webhosting Paket enthalten ist. Wenn nicht, sollten Sie mit mindestens € 0.50 Euro extra pro Monat für eine zusätzliche .de Domain rechnen.

  • One Click Installer

Aufgrund der Popularität von Joomla ermöglichen viele Webhosting Anbieter die einfache One-Click Installation von Joomla. Dieses Feature ist vor allem für Joomla und Web-Einsteiger interessant, für Fortgeschrittene aber eigentlich nicht notwendig.

Wann ist Joomla das richtige Content Management System?

Joomla ist freie Software und steht unter der General Public Licence (GNU). Der größte Vorteil ist aber das hinter Joomla eine riesige Community steht. Die Joomla-Community entwickelt nicht nur unzählige Erweiterungen für Joomla, mit deren Hilfe individuellste Webpräsenzen entstehen, sondern sorgt auch dafür, dass Fehler und Sicherheitslücken schnellstmöglich entdeckt und wieder geschlossen werden.

Joomla wendet sich vorwiegend an Einsteiger. Joomla ist ideal für Leute mit geringem technischem Wissen, die aber trotzdem eine professionelle Webseite aufbauen wollen. Vor allem kleine und mittelgroße Unternehmen können hier von Joomla stark profitieren.

Während Joomla ein mächtiges Content-Management-System ist, gibt es Ersatz für Leute, die einen noch geringeren Aufwand betreiben wollen. WordPress war früher ein reines Blog System ist aber mittlerweile auch als simples CMS geeignet. Allerdings ist WordPress im Gegensatz zu Joomla mit einer differenzierten Nutzerverwaltung und dem Adressmanagment überfordert.

Wordpress Hosting Vergleich

Die Verwendung des CMS Wordpress hat aus Hosting Sicht eine Fülle von Vorteilen. Es wird lediglich einen Webserver mit Version PHP 4.3 (oder größer) sowie MySQL ab Version 4.0 benötigt. Möglichkeiten die jeder für ein paar Euro pro Monat bei einen preiswerten Hosting Anbieter bekommen kann. Viele der Anbieter verfügen außerdem über einen One Click Installer, d.h. mit nur einem einzigen Mausklick im Adminbereich des Webhosters kann Wordpress vollständig installiert werden.

Die offizielle Wordpress Seite Wordpress.org empfhielt hinsichtlich Hosting die folgenden US-Anbieter:

Daneben habe ich 2 Anbieter aus Deutschland in den Wordpress Hosting Vergleichstest aufgenommen:

  • Goneo (derzeit mit sehr günstigen Hosting Angeboten)
  • Hosteurope (Hoster mit 99.9% Uptime Garantie und niedriger Kundenzahl pro Server)

Die folgende Tabelle zeigt die wichtigsten Features, die standardmäßig in den Webhosting Paketen enthalten Sind. Für eine vollständige Liste der Merkmale sollten Sie die Websites der Anbieter besuchen.

Bluehost Dreamhost Goneo
Homepage Easy
Hosteurope
WebPack™ M 2.0
Website
www.bluehost.com www.dreamhost.com www.goneo.de www.hosteurope.de
Webspace unbegrenzt unbegrenzt 750 MB 500 MB
Monatliche Bandbreite
unbegrenzt unbegrenzt unbegrenzt 50 GB
Wordpress One Click Installer
Enthaltene Domains
1 1 1 EXTRAKOSTEN
.de € 0,50/mtl.
MySQL Datenbanken
unbegrenzt unbegrenzt 1 2
Htaccess Features
ab WebPack™ L 2.0
Server Standort USA USA Deutschland Deutschland
Einrichtungs-
gebühr
keine keine 8,95 € 14,99 €
Vertragslaufzeit 24 Monate 24 Monate 12 Monate 12 Monate
Monatliche Grundgebühr 8,95 $ 6,95 $ 1,95 € 2,99 €
Zum Anbieter
mehr-infos mehr-infos mehr-infos mehr-infos
Extras $50 Yahoo Gutschein, $50 Google Adwords Gutschein $50 Rabatt mit Promo Code “GREENWEBHOST” Die ersten 3 Monate keine mtl. Grundgebühr, danach 1,95 €/Mon (Aktionsangebot gilt für Neukunden) € 0 für die ersten 3 Monate, anschließend € 2,99

99.9% Uptime Garantie

Green Hosting – Webhosting mit Ökostrom

Das Internet ist leider keine besonders energiearme Aktivität. Die Rechner der Nutzer, Provider, Suchmaschinen wie Google und Hosting Anbeiter sorgen für einen gewaltigen Stromverbrauch. Damit trägt das Internet mit zur globalen Erwärmung bei, den die energieverschlingenden Rechenzentren sind alles andere als effektiv und energievermeidend organisiert. Hier im Sinne einer klimaverträglichen Zukunftsvorsorge tätig zu werden, könnte ein Vorbild und kundenbindend sein.

Viele Hosting Abieter haben diesen Trend der Zeit erkannt und werben für sich mit klimafreundlichen Maßnahmen:

Domainfactory bietet “klimafreundlichen Hosting”. Man habe sich hier vom Klimaconsulting-Unternehmen ClimatePartner beraten lassen, welche CO2-Emissionen durch Domainfactory verursacht werden. Es gehe sowohl um den Stromverbrauch wie auch um den Energieverbrauch anderer unternehmensbedingte Aktivitäten (Fahrten der Mitarbeiter zur Arbeit, Geschäftsreisen und Heizkosten).Hier sei es das Ziel, diese Emissionen durch Einsparung an anderer Stelle zu kompensieren und das im gleichen Umfang. Domainfactory will dies durch Kauf von ökologisch hochwertigen Emissionsminderungszertifikaten für ein Windkraft-Projekt in Indien erreichen.

zum Anbieter: Domainfactory

Strato stellt fest, dass der Energieverbrauch des Providers pro Kunde inzwischen um 30 Prozent gesenkt werde konnte, und setze hierzu das Green Grid zwecks Steigerung der Energieeffizienz ein. Außerdem beziehe man den Strom von der NaturEnergie AG, die diesen TÜV-zertifiziert ausschließlich aus CO2-freier und umweltfreundlicher Wasserkraft erzeuge.

zum Anbieter: Strato

Auch Host Europe bezieht zu 100 % den Strom aus regenerativen Energiequellen. Dies werde nach dem RECS (Renewable Energy Certificate System) international anerkannt zertifiziert. Man nutze diese Energie auch sehr effizient: Ein neues Rechenzentrum biete 30 Prozent höhere Energieeffizienz im Vergleich zu Rechenzentren herkömmlicher Bauart. Freie Kühlung reduziert den Energiebedarf um weitere 33%. Host Europe erzielt damit eine Energie-Einsparung von mehr als 4.000 MWh jährlich.

zum Anbieter: Hosteurope

1&1 sieht sich als erster deutscher Webbhoster, der ausschließlich Strom aus Wind-, Wasserkraft und Sonnenenergie – also aus erneuerbaren Quellen beziehe. Auch hier ist RECS das Zertifikat. Den grünen Strom beziehe man von den Stadtwerken Karlsruhe. Darüber hinaus setze man besonders effiziente Netzteile in den Rechnern mit weniger als 20 Prozent Wärmeverlust ein und verzichte bei den Servern auf überflüssige Komponenten. Auch die Software könne helfen, Strom zu sparen: Das Webhosting-Betriebssystem sei hierfür auf Basis einer Linux-Distribution selbst optimiert worden.

zum Anbieter: 1und1

Was ist eigentlich grüne IT/Green IT?

Grüne IT oder Green IT ist das Studium und die Praxis der effizienten und umweltfreundlichen Verwendung von EDV-Ressourcen. Das vorrangige Ziel der Green IT ist es, ähnlich wie Green Chemistry, eine Verringerung der Verwendung von gefährlichen Materialien, eine Maximierung der Energieeffizienz während der Lebensdauer des Produkts und eine Förderung der Recyclingfähigkeit einschließlich biologische Abbaubarkeit von ausgedienten Produkten und Abfällen voranzubringen.

Moderne IT-Systeme stützen sich auf ein kompliziertes Zusammenwirken von Menschen, Netzwerken, Software, Hardware und Orgware. Green IT umfasst die Zufriedenheit der Endbenutzer, die Notwendigkeit einer Management-Weiterentwicklung, die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften, die Entsorgung von Elektronikschrott, die Telearbeit zur Einsparung von Fahrzeiten, die Virtualisierung von Server-Ressourcen, effiziente Energie-Nutzung und weiteres mehr.

Bereits seit Beginn der 1990er Jahre wurde die Green IT als Thema wirksam. Hier wurde von der amerikanischen Environmental Protektion Agency die Energy-Star-Kennzeichnung entwickelt, um die sparsame Energie-Nutzung von Monitoren anzuzeigen. Das Prüfsiegel gibt es immer noch, und man sollte nur solche Monitoren kaufen, die es tatsächlich beanspruchen können. Gleichzeitig entwickelte die schwedische TCO-Organisation ein Zertifizierung-Programm für niedrige magnetische und elektrische Emissionen für CRT-basierten Computer.Inzwischen gibt es weltweit eine Vielzahl von entsprechend ablaufenden Initiativen.

Ist Grüne IT aber nur eine Hype, die man nicht ernst nehmen muss?

Zwar schießen Aufklärungswebsites und andere Initiativen der Hardware-Produzenten und Software-Entwickler wie Pilze aus dem Boden. Doch es entsteht auch der Verdacht, dies wäre eine Marketingstrategie, die nur mehr Produkte in die Büros und Wohnungen der Kunden bringen werde.
Aber man sollte sich klarmachen: Die Energiekosten werden weiter rasant steigen, ebenso der Umfang und die Vielfalt der digitaler Kommunikation. Der Gesetzgeber schreibt zunehmend strengere Richtwerte für Computer und andere elektronische Geräte fest. Also müssen die Unternehmen und Kunden reagieren. Aber wie?

Zum einen werden sie verstärkt auf Umwelt-Siegel und Effizienz-Kriterien achten. Der Erfolg von TCO weißt darauf hin, dass ab einen bestimmten Schwellengrad der Akzeptanz kein Gerät mehr ohne das entsprechende Siegel verkaufsfähig ist. Das TCO-Gütesiegel gibt es nicht nur auf Bildschirmen sondern auch auf Desktoprechnern, Laptops, Mobilfunk-Geräten und bestimmten Möbeln. Geprüft werden Energieeffizienz, die Emission elektromagnetischer Strahlung, die Brandsicherheit sowie ergonomische Aspekte der Nutzung.

Der ECO-Kreis hat ein Prüfzeichen des TÜV Rheinland ins Leben gerufen, das sich an der ISO Norm und den Bestimmungen der EU orientiert.

Der Blaue Engel bescheinigt die Umweltverträglichkeit von Materialien, Stromverbrauch und ergonomische Gesichtspunkten für die Verbraucher.