Webhosting in den USA: Günstige Angebote im Vergleich

Webhosting in den USA wird immer beliebter, mit ausschlaggebend ist der aktuell sehr günstige Dollarkurs. An dieser Stelle möchte ich einige Hosting Anbieter in den USA vorstellen, mit Preisvergleich und weiterführenden Informationen.

Kostenlos, Shared Hosting vs. VPS

Warnung: Zwar findet man Online auch kostenlose Hosting-Angebote (gratis oder free Webspace), diese sind für ernsthafte Webprojekte allerdings ungeeignet, da die Anbieter dann Werbung auf den Seiten einblenden, um das Angebot zu finanzieren.

Preislich beginnen die günstigsten US-Hosting-Angebote bei knapp 3 Dollar monatlich. US-Hoster bieten dafür sehr viel Leistung: Unbegrenzter Speicherplatz & Traffic, Email-Accounts und MySQL Datenbanken sind selbst bei den billigsten Hosting Angeboten Standard. Dabei handelt es sich um sogenanntes Shared Hosting, bei dem man die Ressourcen eines Servers mit anderen Kunden teilt (jeder Kunde hat quasi ein eigenes Verzeichnis auf dem Server). Im Zusammenhang mit Shared Hosting liest man auch häufiger von Überbuchung, d.h. der günstige Preis ist nur möglich, weil eben hunderte Kunden auf dem gleichen Server liegen. Betreiben nun einige Kunden sehr lastintensive Websites (z.B. ein gut besuchtes Forum) oder erlebt eine der Seiten durch eine Medienerwähnung einen großen Besucheransturm, dann sind auch die anderen Kunden davon betroffen und ggf. nicht erreichbar (Überlastung). Shared Hosting ist daher nach meiner Erfahrung vor allem für kleinere Webseiten empfehlenswert (z.B. Hobbywebseiten, private WordPress-Blogs, reine HTML-Seiten etc..).

Eine Alternative zum Shared Hosting ist der Virtual Private Server (VPS). Zwar teilt man sich auch hier den Server mit anderen Kunden, allerdings erhält jeder Kunde feste Serverkapazitäten (Arbeitsspeicher etc..) zugwiesen, so dass die Überlastung durch andere Kunden weniger problematisch ist! Auch hinsichtlich der Server- und Sicherheitseinstellungen ist ein VPS deutlich flexibler. Wer sich für einen VPS interessiert, VPS-Angebote sind ab ca. 15 Euro monatlich erhältlich. Personen die eine Business-Website oder Online Shop betreiben und Serverausfälle unbedingt vermeiden wollen, sollten sich daher eher in Richtung Virtual Private Server orientieren.

Preisvergleich: Shared Hosting

Im Folgenden ein tabellarischer Vergleich der großen und bekannten US-Hosting-Anbieter Bluehost, Dreamhost, Fatcow und Hostgator.

Features
  • Preis (monatlich / 3 Jahre)
  • Domains inklusive
  • Speicherplatz
  • Traffic Flatrate
  • Garantierte Server Verfügbarkeit
  • PHP 5, Perl 5, Python, Ruby on Rails
  • WordPress One Click Installer
  • MySQL Datenbanken
  • Email Adressen
  • Cron Jobs
  • mod_rewrite & .htaccess
  • Technischer Support
  • Einrichtungsgebühr
  • Domain Privacy
  • Bezahlarten
  • Gutscheincode
  • $3,15 (~2,6 EUR)
  • 1
  • unbegrenzt
  • [y]
  • [na]
  • [y]
  • [y]
  • unbegrenzt
  • unbegrenzt
  • [y]
  • [y]
  • Email, Forum, Wiki
  • keine
  • [y] $9.99 jährlich
  • Kreditkarte, Paypal
  • [na]

  • $3,96 (~ 3,01 EUR)
  • [n] EXTRAKOSTEN $ 15
  • unbegrenzt
  • [y]
  • 99,9%
  • [y]
  • [y]
  • unbegrenzt
  • unbegrenzt
  • [y]
  • [y]
  • Email, Forum, Skype, Chat
  • keine
  • [n]
  • Kreditkarte, Paypal
  • $25 Rabatt mit Code OMALL25OFF
  • $4,95 (~ 4 EUR)
  • 1
  • unbegrenzt
  • [y]
  • [na]
  • [y]
  • [y]
  • unbegrenzt
  • unbegrenzt
  • [y]
  • [y]
  • Email, Forum, Wiki
  • keine
  • [y]$9.99 jährlich
  • Kreditkarte, Paypal
  • [na]
  • $8,95 (~7,2 EUR)
  • 1
  • unbegrenzt
  • [y]
  • 100%
  • [y]
  • [y]
  • unbegrenzt
  • unbegrenzt
  • [y]
  • [y]
  • Email, Forum, Wiki
  • keine
  • [y] kostenlos inklusive
  • Kreditkarte, Paypal
  • $50 Rabatt mit Code GREENWEBHOST

Der günstigste Preis?

Preislich bietet der Anbieter Fatcow für nur knapp 3 Dollar klar den günstigsten Hosting-Tarif in den USA. Ebenfalls interessant ist der Anbieter Hostgator, welcher zudem eine Serververfügbarkeit von 99,9% garantiert. Da Domains bei Hostgator allerdings extra gezahlt werden müssen, zahlt man hier knapp 2 Dollar mehr als bei Fatcow. Leider bietet Hostgator auch keine Domain Privacy / Anonyme Registrierung. Der Hoster Dreamhost liegt zwar preislich deutlich über den Wettbewerbern, dafür garantiert dieser 100% Server-Verfügbarkeit und entschädigt Kunden sogar bei Ausfällen. Das Angebot ist somit besonders für Firmen die ein sehr zuverlässiges Hosting benötigen interessant. Wer Domain Privacy benötigt, zahlt bei Dreamhost außerdem nichts extra.

Tipp: Da alle der genannten Anbieter neben Shared Hosting auch VPS anbieten, kann man leicht zwischen den Tarifen wechseln. So ist zum Beispiel der Einstieg über einen günstigen Shared Hosting Tarif denkbar. Mittels kostenloser Tools wie Pingdom oder Google Analytics kann man die Performance (Antwortzeiten, Ladezeiten, Erreichbarkeit) leicht überwachen und ggf. auf einen teureren VPS-Tarif oder Dedicated Server (Die Königsklasse – eigener Server) umsteigen (in der Regel werden die bisher gezahlten Kosten dann verrechnet).

Tags: , , , , , , ,

4 Comments

  1. giulio
    30. October 2009 #

    Meine Webseite ist in den USA bei Bluehost. Ist es für mich schwieriger nach oben zu kommen?

  2. Yvonne
    30. October 2009 #

    danke für die infos,
    hab mir auch schon überlegtbei den amis zu hosten, doch wenn es irrelevant für die suchmachine in DE ist, ist das natürlich der größte nachteil der sache.

  3. Lars
    24. September 2010 #

    Ist soweit alles richtig, jedoch sollte man beim Preisvergleich von Webhosting-Anbietern und WebSpace auch auf die einzelnen Leistungspunkte achten, damit man auch langfristig mit seinem Dienstleister zufrieden ist. Naja, aber wie heißt es so schön? (gerade beim Thema Webspace) Irgendetwas ist ja immer ;)

  4. Tobias Claren
    24. January 2014 #

    Scheinbar sind alle “unlimited”-Angebote ein Riskio.
    Wenn auf einmal die Benutzerzahl extrem ansteigt, was passiert dann?
    Ich las in negativen Bewertungen für Webhostingpad übles.
    Wenn man aber nur auf das Verhältnis der Einträge unbd die Jubelbewertungen oben sieht, muss das DER Hoster sein ;-).

    Gesperrt, und Geld weg. Hinter Space, Bandwith und Free Domain ist ein Sternchen, aber nirgends eine Erklärung.
    Im Chat erhält man auf die Frage wo das ist von “Pat” ein “Great” als “Antwort”.

    Die Besucherzahlen könnten extrem ansteigen, weil z.B. weil die Deutschen Medien negativ berichten.
    Siehe damals Rottenneighbor. Die US-Seite brach immer zusammen wenn Dt. Medien wieder mal berichteten ;-) .
    Nicht dass ich mich nicht über solche Werbung freuen würde…..
    RN war am Anfang bei GoDaddy, welche bei den negativen Berichten (besonders aus Deutschland) unter fadenscheinigen Gründen (angeblich nicht bezahlt…) kickten.

    Ich bin sehr verunsichert.
    Was ist DER, oder was sind DIE “No-Risk”-Hoster in den USA, die trotzdem noch eine gute Preis/Leistung bringen?
    Das wäre wirklich hilfreich. ich fand bisher auch kein “Magazin” bzw. Onlinemagazin mit einem Test, wo ich den Eindruck habe, dass die Seriös sind. Aber ich kenne auch keine US-Magazine. Speziell für Webhosting.

    Ich hätte keine Probleme mit Dt. Preisen wie z.B.:
    5GB, unl. traffic, 180 subdomains, 180 email, 15 MySQL, 10 addon domains für €12 pro Jahr.
    Also begrenzter Speicherplatz, nur 10 addon Domains usw.
    Obwohl etwas mehr addon domains nicht schlecht wären. Notfalls kann man aber Zusatzdomains (andere TLD…) die man eh umleitet, auch bei einem Freehoster aufschalten, und dann per htaccess auf die Hauptdomain umleiten :-) .
    Subdomains könnten knapp werden, wenn man auch nur eine Seite starten will, mit einer Art “Satz” aus Subdomain.Domain.TLD.

    Nicht alles unlimited ist in Ordnung, solange ich nicht “belästigt” werde, wenn die Webseite mal mehr Last verursacht, oder sich irgendein Amt, Firma mal negativ dargestellt fühlt.

    Aufgrund dieser Risiken (siehe die Bewertungen der Webhoster) bzw. Verhaltensweisen ist “In den USA ist alles etwas größer” kritisch zu sehen.
    Wenn ich das wirklich nutzen dürfte ;-)
    Ist wie mit den Flatrates, wo Kunden auf einmal ausgebremmst oder damals zur Kündigung überredet werden sollten.

    Ist einer dieser Vier hier dafür bekannt nicht so zu reagieren?
    Nicht die Seite zu sperren, und evtl. den Kuinxden zu kicken. Wenn das geschieht nicht das Geld einzubehalten usw.?
    Keine Daten an nicht-US-Behörden rausgeben.

    “Domains Inklusive” bedeutet auch nur die eine Domain, oder auch externe Domains aufschaltbar?
    Ich kann auf eine Inklusivdomain gut verzichten, wenn ich externe Domains aufschalten kann.
    Z.B. zum üblichen Niedrigpreis von internet.bs inkl. kostenlosem WhoIs-Schutz.
    Es ist eh empfohlen Domain und Webspace zu trennen. Wenn der Webhoster zickt, sind die Domains sicher.
    Nebenbei sagt mir auch das Userinterface, die Domainsuche usw. zu (wenn ich mich da noch an Tecspace erinnere, *Grusel*).

    Wenn die 99,9% versprechen und nur 99% verfügbar sind, da würde ich eher kein Fass aufmachen. Wenn ich es überhaupt merken würde… Und wenn es nur 95% wären…..

    Webhostingpad “garantiert” auch 99,9%, aber laut einem Review eines Users, waren es ich glaube um 99,5%.

Leave a Reply