5 beliebte Anfängerfehler bei der Nutzung von WordPress

wordpress-300x299Das CMS WordPress hat sich in den letzten Jahren zu der beliebtesten Lösung für die Erstellung von Webseiten entwickelt. Ursprünglich lag der Schwerpunkt beim Blogging, heute ist es mit seinen Funktionen aber auch für die Erstellung von klassischen Webseiten gut geeignet. Das Script selbst ist recht einfach gehalten – was aber nicht bedeutet, dass man in der Benutzung nicht verschiedene Fehler machen kann.

Die typischen Fehler bei der Nutzung von WordPress:

Die Installations-Routine von WordPress ist zum Glück sehr einfach. Nutzer können das System sehr schnell in Betrieb nehmen und alle wichtigen Einstellungen werden vorgenommen. Die ersten Fehler passieren in der Regel aber erst, wenn man die ersten Beiträge erstellt oder sich um die Erstellung der Kategorien kümmert. Einer der häufigsten Fehler hat dabei sogar mit dem Benutzernamen zu tun:

1. Den Admin-Nutzer verwenden

Jede Aktion in WordPress wird mit einem bestimmten Benutzer verknüpft. Auch jeder Artikel wird natürlich mit dem Autor des eingeloggten Users durchgeführt. Einer der typischen Fehler ist, dass man alle Aktionen mit dem Standard-Administrator-Account “admin” durchführt. Wenn man dann noch ein schwaches Passwort auswählt, macht man es Angreifern besonders einfach. Aus Sicherheitsgründen sollte man den User “admin” löschen” und mindestens zwei neue Nutzeraccounts anlegen. Ein neuer Admin-User (z.B. admin15x) mit allen Rechten, sowie einen nach außen hin sichtbaren Redakteur, mit sehr beschränkten Rechten. Der Account, der die Rechte für den vollen Zugriff hat, sollte nur intern genutzt werden.

2. Auf Updates und Backups verzichten

Die Update-Funktion von WordPress ist bequem und ermöglicht es das System und alle Plugins immer auf dem aktuellen Stand zu halten. Da immer wieder Schwachstellen und Sicherheitslücken in WordPress auftreten, sollte man dies auch regelmäßig nutzen und alle Systemdateien auf den neuesten Stand bringen. Gleiches gilt für regelmäßige Backups. Das Backup kann man dank einiger guter Plugins übrigens sehr gut automatisieren.

3. Zu viele Plugins im System

Die Plugins sind eine beliebte Methode, der eigenen Seite noch mehr Funktionen hinzuzufügen. Tatsächlich haben viele der kleinen Erweiterungen durchaus ihren Zweck und sind hilfreich. Benutzt man allerdings zu viele, kann das die Geschwindigkeit der Website beeinträchtigen. Man sollte seine Plugins also genau in Hinblick auf die Funktionen auswählen und im Zweifel auf zu viele Addons verzichten. Die Geschwindigkeit ist wichtiger, als die rotierende Anzeige der Header. Zudem sollte man Plugins nicht von dubiosen Internetseiten runterladen, sondern im Idealfall von wordpress.org oder dem jeweiligen Anbieter (sofern es ein Premium-Plugin ist). Ansonsten kann man sich schnell Schadcode einfangen.

4. Geschwindigkeit vernachlässigen

Bei vielen Besuchern / Nutzlast kann WordPress schnell an Geschwindigkeit verlieren. Mit Caching und einzelnen Plug-Ins kann man diese Performance deutlich verbessern und somit die Seite auch für Besucher interessanter machen. Hier einige Tipps zur Optimierung der Geschwindigkeit. Ebenfalls sollte man einen zuverlässigen und performanten WordPress Hoster auswählen.

5. SEO-Optionen falsch nutzen

Permalinks und SEO-Optionen sind bei WordPress ein wichtiger Punkt. Viele Nutzer vergessen aber, die Struktur ihrer Links unter den Permalinks richtig zu setzen oder die passende Description für ihren Blog einzugeben. Unter Einstellungen >> Permalinks sollte man unbedingt eine Custom Structure setzen. Wer dort beispieldweise “/%postname%/” einträgt, kann aus kryptischen URLs wie www.meine-domain.de?p=123 URLs gut lesbare Dateinamen erzeugen: www.meine-domain.de/wordpress-fuer-anfaenger (die Überschrift eines Artikels wird dann automatisch zur URL -voraussgesetzt .htaccess und mode_rewrite ist aktiviert).

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Wer auf diese Punkte achtet und so das WordPress-System noch ein wenig besser nutzt, hat mit dem CMS wohl eine fast perfekte Möglichkeit für die eigene Seite im Internet zur Verfügung.

Hier findest du noch 10 weitere Anfängerfehler.

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