Erfahrungen mit Hosteurope – Testbericht

Im Folgenden möchte ich meine Erfahrungen mit dem Hostinganbieter Hosteurope teilen, den ich bei verschiedensten Webprojekten nutze.

Auswahl des Hostingpaketes

Vorab: Im Gegensatz zu den meisten anderen Hostern sind Domains bei Hosteurope nicht im Paket enthalten. Es entstehen Mehrkosten von € 0,50 pro Monat bei einer .DE-Domain. Andere Domainendungen wie beispielsweise .COM sind ab € 1,00 monatlich erhältlich.

Die Hostingpakete beginnen ab einem Preis von € 1,49 monatlich (Webpack 3.0 – Paket S). Wegen der fehlenden Datenbankunterstützung sind mit diesem Paket allerdings nur statische Webseiten möglich, weshalb ich auch nicht genauer auf das Paket eingehen möchte.

Ab dem Webpack 3.0 – Paket M (€ 3,49 monatlich) enthalten die Pakete auch PHP und MySQL-Datenbanken, mit denen der Betrieb von dynamischen Webseiten, Blogs und Foren möglich wird. Allerdings hat das Paket M einen gewichtigen Nachteil, da .htaccess Unterstützung fehlt. Mittels .htaccess können URLs in sogenannte sprechende URLs umgewandelt werden, welche von Suchmaschinen bevorzugt werden.

URL ohne .htaccess: www.meine-domain.de?p=123
URL mit .htaccess: www.meine-domain.de/wordpress-erfahrungen/

Bei der Auswahl des Hostingpakets empfehle ich daher das etwas teurere Webpack L für € 4,99 mit .htaccess-Unterstüzung. Das Paket besitzt 10 Datenbanken und 5000 MB Speicherplatz.

Test der Server-Verfügbarkeit

Laut Hosteurope wird eine Server-Verfügbarkeit von 99,9% garantiert. Ich habe ein Webpack L diesbezüglich getestet. Bei der getesteten Website handelt es sich um einen WordPress-Blog mit knapp 15.000 Besuchern monatlich, wobei in Spitzenzeiten ca. 10-20 Besucher gleichzeitig auf die Website zugreifen. Für den Test der Server-Verfügbarkeit habe ich das Tool Pingdom.com genutzt. Dabei wird die Website automatisch einmal pro Minute von verschiedenen Standorten weltweit abgefragt:

Im Zeitraum 11.12.11 bis 11.01.12 hat das Tool eine Uptime von 100% gemessen, es gab nur 2 kürzere Ausfälle von jeweils weniger als 1 Minute. Die Response-Time liegt bei durchschnittlich 871 Millisekunden, ebenfalls ein sehr guter Wert. Bei der Response-Time Messung muss zusätzlich erwähnt werden, dass Pingdom die Tests von Servern ausführt, die über ganz Europa, die USA und Kanada verteilt sind. Filtert man nur Europäische Standorte (u.a. Düsseldorf, Frankfurt, London, Lissabon und Prag) benötigt der Server für die Beantwortung im Durchschnitt weniger als 400 Millisekunden.

Wie gut und schnell ist der Support?

Dank der umfangreichen FAQs und des Hilfeforums konnte ich in der Vergangenheit weitgehend ohne Supportanfragen auskommen. Eine kürzlich aufgetretene Supportanfrage per Email wurde innerhalb von 4 Stunden beantwortet/gelöst, wobei zu erwähnen ist, dass die Anfrage am Wochenende gestellt wurde.

Fazit

Hosteurope ist im Vergleich zu anderen Hostern etwas teuerer, dies wird meiner Meinung nach aber wieder durch die sehr zuverlässigen und leistungsfähigen Server ausgeglichen. Hosteurope (Webpack L) ist ideal für den Betrieb von Blogs, Foren und Unternehmensseiten kleinerer bis mittlerer Größe. Sollte das Paket einmal nicht ausreichen, kann man im Kundenkonto ganz einfach auf ein leistungsfähigeres Paket (z.B. Webpack XL) oder einen Managed Server umsteigen.

Die besten Premium Themes für WordPress (Kostenpflichtige Themes)

Premium Themes, die gegen einen geringen Betrag erhältlich sind, haben einige Vorteile im Vergleich zu den kostenlosen Downloads. Bei Kauf eines Premium Themes wird umfassender Support angeboten und mithilfe von beiliegenden PSD Files können Header und Footer nach eigenen Wünschen verändert werden.
Das Design eines kostenpflichtigen Themes lässt sich optisch leicht anpassen, ohne dass man sich mit dem Code auseinandersetzen muss. Ein weiterer Vorteil von bezahlten Themes besteht darin, dass das Copyright und der damit verbundene Link entfernt werden kann.
Heute möchte ich Ihnen einige der besten kostenpflichtigen WordPress Themes vorstellen.

1. Thesis Theme

Das Thesis Theme besteht aus einem WordPress Design, das keine Wünsche offen lässt. Das klar und übersichtlich angeordnete Theme ist sehr flexibel und kann an die jeweiligen Wünsche des Bloggers angepasst werden. Der Layout Generator generiert mit einem Klick das gewünschte Layout und im übersichtlichen Control Panel lassen sich weitere Design Umsetzungen problemlos durchführen.
Sehr hilfreich ist der unbegrenzte Support und ein aktives Member Forum, das auf Fragen und Anregungen schnell reagiert. Thesis wird auf der Website von DYIThemes.com angeboten und kostet für einen Blog $87. Wenn man das Theme für mehrere Websites oder für eigene Kunden nutzen möchte, sind $164 zu zahlen.

2. Elegant Themes

Verschiedene Premium WordPress Themes mit sehr interessanten Design Optionen bietet die Website ElegantThemes.com an. Diese Website ist sehr gut geeignet für alle, die viele verschiedene Blogs betrieben. Für einen jährlichen Betrag von $39 kann man so viele Themes herunterladen, wie man möchte.
Es gibt Themes zu allen möglichen Themenbereichen und in unterschiedlichen Layouts. Es werden nicht nur klassische Blog Themes angeboten, sondern auch Verkaufsseiten oder Photoblogs. Sehr beliebt ist die Verkaufsseite My Product, auf der klar und übersichtlich ein oder mehrere Produkte angeboten werden können.

3. Woo Themes

Der bekannte Anbieter WooThemes.com bietet verschiedene Themes an, die sich hervorragend für einen professionellen Einsatz eignen. Sehr beliebt ist das vielseitig einsetzbare Theme „Headlines”, das neben einem integrierten Slider Farbveränderungen mit einem Klick ermöglicht und vier verschiedene Möglichkeiten bietet, Ihre Anzeigen zu präsentieren. Dieses professionell gestaltete Theme kostet in der Standard Version $70.

4. Theme Forest

Auf der Webseite ThemeForest.net werden hervorragend gestaltete WordPress Themes zu einem günstigen Preis angeboten. Die nach verschiedenen Kategorien geordneten Themes kosten jeweils $30 bis $35. Diese Themes werden meist mit verschiedenen Backgrounds, Slidern sowie vielseitig einsetzbaren Widgets angeboten. Verschiedene Shortcodes erleichtern den Einsatz von Audio oder Video. Das Blender WordPress Portfolio Theme eignet sich sehr gut für einen Blog mit vielen Photos, die sich leicht in den Blog integrieren lassen.

5. Abbflex

Der kleinere Anbieter Abbflex bietet auf seiner Website ein Premium Theme an, das in seiner Gestaltung sehr flexibel ist und leicht anzupassen. Neben der klassischen Verwendung als Blog kann man die Homepage des Blogs als Verkaufsseite verwenden. Zusätzlich lässt sich eine Facebook Fanseite als Teil des Blogs erstellen. Dieses außergewöhnliche und sehr vielseitige Theme ist zu einem Einführungspreis von $37 erhältlich.

Kostenlose WordPress Themes – die besten Quellen!

WordPress Blogs sind einfach zu erstellen und auch für den technisch unbegabten Blogger schnell und unkompliziert zu handhaben. Zahlreiche Themes tragen dazu bei, Ihren Blog einzigartig und unverwechselbar zu gestalten.
Es gibt im Internet eine Vielzahl an WordPress Themes, die Ihren Blog visuell verschönern können. Unzählige Anbieter halten verschiedene Themes kostenlos oder gegen einen geringen Betrag bereit und auch auf der Homepage von wordpress.org werden zahlreiche Themes zum Download angeboten. So hat man die Qual der Wahl und es ist nicht einfach, sich bei der überwältigenden Auswahl zurechtzufinden und das passende Angebot für die eigene Website zu finden.Wir möchten Ihnen hier eine kleine Auswahl an bewährten und grafisch gut gestalteten WordPress Themes präsentieren.

WordPress Deutschland

Erste Anlaufstelle auf der Suche nach deutschsprachigen WordPress Themes ist die Homepage von WordPress Deutschland. Hier lassen sich 204 deutschsprachige Themes kostenfrei herunterladen. Sie können entscheiden, ob Sie einen ein- oder mehrspaltigen Blog erstellen wollen und gezielt Angebote durchsuchen. Sehr attraktiv sind die Photoblogs, die ein- oder zweispaltig großzügigen Raum für Ihre Photos bieten. Für private Urlaubsphotos sehr gut geeignet ist das WordPress Theme my-photo-blog 1.0. Dies ist ein einspaltiger Photoblog, der widgetfähig ist und dessen Sidebar sich unter dem Content befindet.

WooThemes

Der bekannte amerikanische WordPress Theme Anbieter WooThemes bietet auf seiner Homepage neben vielfältigen kostenpflichtigen Angeboten auch einige kostenlose Themes zum Download an. Es werden dreizehn kostenfreie Themes angeboten, die sich sowohl für den privaten Gebrauch als auch für die kommerzielle Nutzung eignen. Sehr vielseitig ist das Theme „The Morning After“, das bereits über 100.000 Mal heruntergeladen wurde. Es hat einen individuell einstellbaren Feature Bereich und kann frei wählbare Widgets in der Sidebar und im Footer einsetzen. Die kostenlosen Themes sind den kostenpflichtigen Premium Angeboten qualitativ ebenbürtig, allerdings gibt es bei den kostenlosen Angeboten keinen Support.

newwpthemes.com

Auf der englischsprachigenWebsite newwpthemes.com werden kostenlose WordPress Themes im Magazin Style angeboten. Eines der besten Themes ist das „News Best“, das seit September 2011 im Angebot ist.
Dieses klar und übersichtlich gestaltete Theme bietet neben einem „Featured Content“ Bereich auf der Homepage verschiedene Optionen für die Gestaltung und Platzierung von Werbung an und eignet sich daher hervorragend für den Einsatz im kommerziellen Bereich. Das dreispaltige Theme kann mithilfe von Widgets individuell gestaltet werden.

Bizz Themes

Für Künstler, Fotografen und Blogger, die viele Fotos veröffentlichen, ist das Theme „Polar Media“ von Bizz Themes sehr gut geeignet. Auf der englischsprachigen Homepage gibt es zunächst einen übersichtlich gestalteten grafischen Bereich, die einzelnen Blog Posts sind weiter unten auf der Seite angeordnet. Neben einem kostenpflichtigem Angebot, das den Support und die PSD Files beinhaltet, kann man dieses Theme auch kostenfrei herunterladen.

deutsche-wordpress-themes.com

Eine große Anzahl an kostenlosen deutschsprachigen WordPress Themes ist auf der Seite deutsche-wordpress-themes.com/ zu finden. Über 500 Themes lassen sich gezielt nach Kategorie, Farbe oder Art des Designs durchstöbern. So findet man schnell das passende Theme für einen Nischenblog, der sich zum Beispiel mit Fitness beschäftigt. Im Bereich Sport und Fitness können 10 verschiedene Themes heruntergeladen werden, im Bereich Tiere sind 35 Themes erhältlich. Insgesamt kann aus 14 Kategorien das passende Theme ausgewählt werden.

Webpack M von Hosteurope im Test

Das Webpack M 3.0 ist das günstigste Hostingpaket bei Hosteurope, welches auch für den Einsatz dynamischer Websites wie Joomla, Drupal oder WordPress geeignet ist. Das Starterpaket kostet € 3,49 monatlich (Derzeit Sonderaktion – die ersten 3 Monate kostenlos) und ist mit den Skriptsprachen PHP 5, Python und Ruby on Rails sowie 2 MySQL Datenbanken ausgestattet. Als weitere Features sind bis zu 600 E-Mail-Adressen, 2 GB Speicherplatz und eine Trafficflatrate enthalten. Hosteurope gilt als einer der zuverlässigsten Hosting-Anbieter, neben einer garantierten Serververfügbarbeit von 99,9% hat das Unternehmen auch den Sicherheits-Check der Zeitschrift c’t (Ausgabe 15/2008) gegen 10 Wettbewerber gewonnen. Domains sind in diesem Hostingpaket nicht enthalten, können für € 0,50 (DE-Domains) hinzu gebucht werden.

Einziges Manko des Webpacks M 3.0 ist das Fehlen von .htaccess (erst ab Webpack L 3.0 verfügbar). Ohne dies lassen sich keine sprechenden URLs via mod_rewrite erstellen. Ich würde daher raten das etwas teurere Webpack L 3.0 für € 4,99 monatlich zu wählen.

Do It Yourself Homepage von 1&1

Beim Hosting Anbieter 1und1 können seit kurzem Webauftritte auch ohne grundlegende Internetkenntnisse selbst erstellt werden. Möglich macht dies das Paket „Do it yourself Homepage“ welches sich speziell an Internet-Einsteiger, Sportvereine, Privatpersonen, Freiberufler und Unternehmensgründer richtet.

Vorteile der Do It yourself Homepage

Der eigene Internetauftritt lässt sich mit wenig Aufwand selbst einrichten und gestalten, technische Voraussetzungen wie HTML, CSS oder PHP-Kenntnisse sind dabei nicht notwendig. Zur Gestaltung kann der Benutzer auf vorhandene Mustervorlagen zurückgreifen, wobei sich Farben bis hin zur Menü-Struktur flexibel ändern lassen. Eine Internetadresse wie www.sportverein-meine-stadt.de ist im Hosting-Paket enthalten, ebenso wie passende E-Mail Adressen. Speicherplatz und Transfervolumen sind darüber hinaus unbegrenzt kostenlos enthalten! Also auch wenn Sie Fotos/Videos hochladen und die Website zudem viele Besucher hat, zahlen Sie nicht extra. Zum bearbeiten der Inhalte benötigt man nur einen web-fähigen PC. Die Inhalte werden dann in einem Online Editor bearbeitet, ungefähr so als würde man ein Word-Dokument direkt im Browser bearbeiten.

Nachteile des Do it yourself Homepage

Für einfache Projekte ist die Do It Yourself Homepage sehr gut geeignet, aufgrund der begrenzten Anzahl von Mustervorlagen sind die individuellen Gestaltungsmöglichkeiten aber begrenzt. Funktionen wie Fotoalbum, Kontaktformular oder Gästebuch sind im Paket enthalten, weitere Funktionen wie z.B. ein Forum oder auch die Kommentarfunktion fehlen allerdings. Der Preis ab 4,99 (Privat Tarif) pro Monat bzw. 9,99 (Firmen, Vereine, Freiberufler) ist bei der Do It Yourself Homepage auch vergleichsweise hoch. Wer mehr Flexibilität zum gleichen Preis wünscht, sollte ein Webhosting Paket wählen bei dem auch Professionelle Content Management Systeme wie Joomla oder WordPress (Sehr gut für Einsteiger geeignet) möglich sind.

Drupal Hosting Vergleich

Wer auf der Suche nach einem passenden Webhosting Anbieter für das CMS Drupal ist, für den ist möglicherweise der folgende Vergleich von Interesse. Ich habe einige Hoster hinsichtlich Features und Drupal-Tauglichkeit untersucht.

Hosting Server Vorrausetzungen

Zunächst kann man einmal sagen, dass Drupal keine außergewöhnlichen Anforderungen an ein Hostingpaket stellt. Für die Installation wird ein Apache Webserver benötigt und eine MySQL-Datenbank ab 4.1. (Hinweis: Wer das neue Drupal 7 installieren möchte, derzeit noch Release Candidate 2, benötigt mindestens MySQL 5). Die Drupal Basisinstallation ist mit nur 3 MB Speicherverbrauch sehr klein. Wer viele Zusatzmodule installiert, kann aber schnell auf 40 MB kommen. PHP Arbeitsspeicher (memory_limit) von mindestens 16MB ist für eine für eine Drupal Installation notwendig. In Abhängigkeit der verwendeten Zusatzmodule (z.B. Bildergalerien) ist aber ein deutlich höherer Arbeitsspeicher(64MB oder mehr) sinnvoll. Drupal 7 benötigt mindestens 32 MB für die Standardinstallation ohne Zusatzmodule. Gerade Billighoster gehen mit den Thema Arbeitsspeicher sehr sparsam um, hier sollte man entsprechend bei der Hostingauswahl aufpassen und auf einen qualitativ hochwertigen Anbieter ausweichen.

Welche Drupal Webhosting Anbieter Anbieter habe ich mir angeschaut?

Drupal.org, die globale Communityseite der Drupal Entwickler und User, empfiehlt den US-Anbieter Bluehost. Zusätzlich habe ich noch die beiden hiesigen Anbieter Hosteurope und All-Incl in den Vergleich aufgenommen.

Bluehost Hosteurope
WebPack™ L 3.0
All incl
Privat Plus
Website www.bluehost.com www.hosteurope.de www.all-incl.com
Speicherplatz unbegrenzt 4 GB 10 GB
Monatl. Bandbreite unbegrenzt unbegrenzt unbegrenzt
Drupal one Click Installer
Enthaltene Domains 1 EXTRAKOSTEN
.de € 0,50/mtl.
3
PHP 4 + 5
PHP Memory Limit /max. Arbeitsspeicher 32 MB 128 MB 65 MB
MySQL Datenbanken unbegrenzt 10 25
mod_rewrite & .htaccess
Uptime-Garantie - 99,9% -
Support Ticket System (Email), Forum, Wiki Telefon & E-Mail Support kostenlos Telefon & E-Mail Support kostenlos
Einrichtungsgebühr keine 14,99 Euro 14,95 Euro
Vertragslaufzeit 24 Monate 3 Monate 1 Monat
Monatl. Grundgebühr 6,95 US-Dollar 4,99 Euro 7,95 Euro
Zum Anbieter mehr-infos mehr-infos mehr-infos

Habt ihr Erfahungen mit den Hostern gesammelt? Dann könnt ihr eure Meinung in den Kommentaren hinterlassen.

Das WePad von Neofonie

Wie stern.de heute berichtete nimmt ein kleines Unternehmen aus Deutschland den Kampf mit Apple auf.
Mit einem Tablet PC namens WePad versucht Neofonie dem Großkonzern aus den USA den Rang im Bereich der Tablet PCs abzulaufen. Doch was kann das WePad und ist es tatsächlich in der Lage dem Giganten Apple und seinem iPad gefährlich zu werden?

Hier zunächst die Spezifikationen:

Prozessor

Vermutlich primär aus Kostengründen kommt im WePad ein für Netbooks handelsüblicher 1,66 Ghz Atom aus dem Hause Intel zum Einsatz. Für den Verwendungsbereich des Tablet PCs dürfte dieser Prozessor aber auch definitiv ausreichend sein.

Speicher

Das WePad verzichtet aufgrund seiner Abmessungen selbstverständlich auf eine Festplatte und kommt mit wahlweise 15 oder auch 32 GB Flash Speicher daher.

Display

Beim Display wurde nicht gespart, welches mit 11,6 Zoll sogar größer ausfällt als das des Konkurrenten Apple. Eine Auflösung von 1366×768 Pixeln verspricht ein scharfes und detailliertes Bild. Das Display besitzt, wie auch das iPad, die Fähigkeit sich mit den Fingern bedienen zu lassen.

Betriebssystem

Als Betriebssystem kommt auf dem WePad ein angepasstes Linux System zum Einsatz. Hierbei wurde Augenmerk darauf gelegt, dass das Betriebssystem ebenfalls Programme für Android verwenden kann. Dementsprechend sind auf dem WePad alle speziell entwickelten, sowie alle Apps aus dem Google Marketplace lauffähig.Eine doch existenzielle Entscheidung, denn gegen die bereits bestehende App Flut gibt es wohl kaum ein Ankommen.

Zusätzliche Komponenten

Integriert sind ebenfalls eine 1,3 Megapixel Webcam, ein Bluetooth- sowie ein Wlan-Modul, ein Cardreader sowie mehrere USB Anschlüsse.

Nun ja, was bleibt letztendlich zu sagen? Im Bereich Design wird man den Jungs von Apple wohl kaum etwas vormachen und auch im technischen Bereich ist das iPad wesentlich besser aufgestellt als das WePad aus dem Hause Neofonie. Dementsprechend wird die Devise wohl oder übel lauten, sich Marktanteile über den Verkaufspreis zu ergattern. Der liegt beim iPad mit ca. 499€ auf einem happigen Niveau, so dass sich ein günstiges, ähnlich attraktives Produkt durchaus durchsetzten könnte.Wie hoch der Preis für das WePad letztendlich sein wird, erfahren wir jedoch wohl erst bei der offiziellen Vorstellung Mitte April.

Was ist Google Wave?

Google verspricht einiges, wenn sich das Gespräch auf das Thema Google Wave lenken lässt. Die einzelnen Details werden aber natürlich wie immer sehr gut geheim gehalten. Nur ein kurzer Blick hinter die Kulissen wurde gestattet. Nun drängen sich für die meisten User sicher gleich einige Fragen auf. Ob das neue Google Wave wirklich so spektakulär ist wie angekündigt wurde, ist sich nur eine von vielen Fragen. Die nächsten Zeilen sollen Ihnen einen kurzen Überblick gewähren. Was ist wohl aus dem Wechselspiel zwischen der Revolution, die Unternehmen erwarten, und dem medialen Hype geworden? Die Testnutzer konnten sich ihr eigenes Urteil bilden.

Wie entwickelte sich Google Wave?

Google Wave ist weithin unter dem äußerst sperrigen Begriff Kollaborationsdienst geführt wurden. Ob die hohen Erwartungen erfüllt wurden, ist eine spannende Frage. Seit der offiziellen Ankündigung wurde dem Spiel immer mehr abverlangt. Dem ist sicher nur sehr schwer gerecht zu werden. Aber das Interesse ist enorm groß, und zwar nicht nur an den exklusiven Einladungen. Auf einem bekannten Aktionshaus im Internet wurden für einen eventuellen Invite sogar schon dreistellige Dollarbeträge geboten. Doch wie sieht Google Wave im Einzelnen aus?
Der Aufbau von Google Wave

Der Einstieg in das neue Google Wave ist gleichermaßen ungewohnt und dennoch einfach. Die Bedienung des Dienstes gestaltet sich grundsätzlich völlig intuitiv. Allerdings muss sich der User auch eine vollkommen neue Kommunikationsform einlassen, auch wenn diese zunächst etwas befremdlich wirkt. Als Wave werden in der Regel die Kommunikationsstränge bezeichnet, die etwa in einem Tread in einem Forum im Internet vorkommen, bezeichnet. Diese ähneln ungefähr einem Baum. Durch sehr viele unterschiedliche Sub-Unterhaltungsstränge, oder auch Wavelets genannt, welche selbst aus sehr vielen einzelnen Nachrichten oder auch Blips bestehen, kann sich eine Wave schnell verästeln. Das geschieht alles während des eigentlichen Gesprächsverlaufs. Allerdings kann es dabei bald zu einer Unübersichtlichkeit kommen, die wirklich so manchen User richtig verwirrt. Hier setzt auch Google Wave wieder an.

Die Maßnahme von Google Wave gegen diese Unübersichtlichkeit

An dieser Stelle setzt Google Wave mit der Playback-Funktion an. Dadurch können die Unterhaltungsstränge noch einmal chronologisch sinnvoll nachgelesen werden. Besonders nützlich ist das natürlich für User, die erst später in eine laufende Wave einsteigen.

Ist der iPad ein Kindle Killer?

Das Apple iPad hat in den letzten Tagen für viel Wirbel gesorgt und ist durch seine inneren Werte tatsächlich das neue technische Wunder aus dem Hause Apple. Die Funktionalität des iPad übersteigt die des größenmäßig ähnlichen Amazon Kindle um ein Vielfaches. Denn es ist im Grunde ein iPhone 3G, eben nur größer und ohne Telefon. Es ist beinahe ein Notebook mit einer Vielzahl von Funktionen und hunderten von optionalen Applikationen. Eine Tastatur lässt sich hier einblenden, wenn sie benötigt wird. Wenn nicht, profitieren Sie von dem 9,7″ großen IPS-Desplay mit LED-Hintergrundbeleuchtung mit dem man im Hoch- und Querformat Bilder oder Text genießen kann.

Dabei ist man überall schnell im Internet, um an benötigte Informationen zu gelangen und hat zugleich Funktionen wie Fotoalben, Musik, Spiele und Video immer parat. Astreiner Sound und High Definition garantiert. Dabei genügt die Kapazität des iPad, wie man in der Präsentation mit eigenen Augen bestaunen konnte, auch um grafisch anspruchsvolle Spiele lange Zeit problemlos zu spielen. Man besitzt die Freiheit zu surfen, zu lesen, mails zu schreiben und zu kommunizieren, wo man gerade geht und steht. Nur zum Telefonieren bräuchte man dann doch das iPhone. Im Vergleich zum MacBook Air fehlt dem iPad vielleicht noch der Deckel zum Schließen, aber im Vergleich zu diesem hat das iPad wiederum auch Vorteile und sei es nur der günstigere Preis oder die gezieltere Funktionalität. Apples neuer Tablet-Computer überstieg seit Steve Jobs Präsentation so manche Erwartungen. Dennoch ist der Preis recht solz, obwohl es die bisherigen iPods und auch das iPhone in den Schatten stellt.

Für Leute, die zwar online lesen wollen, aber nicht alle Funktionen des Internets benötigen, würde der Amazon Kindle im Grunde aber ausreichen. Dieser ist weitaus günstiger und dabei für einen bestimmten Zweck entworfen worden. Das Kindle besticht seiner einiger Zeit durch seine praktische Handhabung. Es ist vom Prinzip her ein tragbares Buch. Der Leser besitzt die Freiheit überall auf Zeitungen oder Bücher zurückzugreifen und diese abzuspeichern. Sie haben sozusagen Ihre Bibliothek in der Tasche, optional auch mit Vorlesefunktion. Ob nun Zeitungen, Zeitschriften, Fachbücher oder Freizeitliteratur und Blogs. Alles ist sofort abrufbar, speicherbar und Sie können mit dem Text arbeiten. Dafür hat der Kindle eine eingebaute funktionale Tastatur und bestimmte Optionen parat.
Die Schwäche die der Kindle dabei vielleicht haben mag ist die Batterie, weil diese zwar über mehrere Tage hält, aber nicht wie beim iPad bis zu einem Monat. Die Entscheidung zwischen beiden Alleskönnern fällt schwer.

Apple iPad: Vor- und Nachteile im Vergleich

Nachdem Apple CEO Steve Jobs am 27. Januar seine neueste Schöpfung namens iPad der Öffentlichkeit präsentiert hat, verbreiteten sich erste Informationen zu der schlanken Kreuzung aus iPhone und iPod Touch wie ein Lauffeuer. Dass nicht alles Gold ist, was glänzt, dürfte klar sein; aber wo genau liegen die Vor- und Nachteile des Apple iPads?

iEverything
Vorteil: Es ist von Apple. Nachteil: Es ist von Apple. Das soll heißen, dass die Integration der Software für das iPad wie am Schnürchen laufen sollte. Sämtliche Programme für das iPhone, die sogenannten „Apps“, werden auch auf dem iPad laufen, und das sogar in deutlich größerem Format. Mit dem iBook-Store hat Apple außerdem einen iTunes ähnlichen Bücherhandel aus der Taufe gehoben, mit dem einzigen Unterschied, dass bei iBooks Bücher anstatt Musiktitel angeboten werden. Dennoch ist die Bedienung laut der Predigt des Steve Jobs typisch Apple, denn „anwählen, kaufen, und runterladen“ klingt nach bewährter, Benutzerfreundlicher Apple-Philosophie.

Dieser Vorteil könnte selbstverständlich auch ein Nachteil sein. Wer sein iPhone mit dem iPad synchronisieren will, muss über iTunes und iBooks vorgehen, kurz: „i“ wohin das Auge blickt. Die Kundenbindung bekommt Apple damit zwar so gut wie kein Zweiter hin, ein fader Beigeschmack der völligen Angewiesenheit auf das Unternehmen aus Cupertino bleibt dennoch.

Ernüchternde Technik
Die spartanische Ausstattung des iPads gibt darüber hinaus auch auf der Seite der Hardware Anlass zur Kritik. So fehlen dem iPad beispielsweise ein USB-Slot sowie die Möglichkeit, den internen 16 bis 64 GB großen Flash-Speicher beispielsweise per Micro-SD-Karte zu erweitern. Ebenso nicht vorhanden ist eine Unterstützung für Adobe Flash, welches unter anderem bei YouTube für die Darstellung der Videos verantwortlich ist. Möchte man mit dem iPad dennoch die Weiten des Internets erkunden, geschieht dies in der Basis-Version des 0,5“ dicken Geräts nur über WLAN – möchte man mobil und gleichzeitig schnell unterwegs sein, wird die Anschaffung einer teureren 3G-Variante des iPads unumgänglich, denn die preiswerteren Modelle unterstützen den UMTS-Standard überhaupt nicht.

Trotz aller Nachteile wird das iPad wahrscheinlich seine Nische finden. Die kinderleichte Bedienung, die etablierte hauseigene Software wie iTunes und demnächst iBooks, sowie die über 140.000 Titel umfassende Softwarebibliothek des iPhones geben dem Apple iPad immerhin eine Menge Rückenwind mit auf den Weg.

Andere Meinungen zum iPad: